Videopremiere: L’aupaire – I Would Do It All Again // + Tourdaten

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Anfang 2013 lud der Sänger und Multiinstrumentalist Robert Laupert aus Giessen sein Hab und Gut in einen Transporter und fuhr nach Budapest um ein halbes Jahr in relativer Einsamkeit der fremden Stadt seine eigene Musik entstehen zu lassen. Trommeln, Gitarren, Pedal Steel, Klavier, sepiafarbene Bläser – hat Laupert alles selbst gespielt, in der kleinen Wohnung im Judenviertel, und zu einem gleichzeitig nahbaren und geheimnisvollen Klangteppich verwebt. Die Zeit in Budapest ist der Urspung von L’aupaire.
Er singt aus der Warte des Songwriters, doch er mischt ein Geheimnis in seine Lieder, singt mal zart und nahbar, mal mit der gutturalen Gebrochenheit der alten Bluesmeister.
In ‚I Would Do It All Again‘ erzählt er vor einer kleinen Tragödie in der Wüste, in der am Ende sogar tote Fische vom Himmel fallen:
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Jack Savoretti – Written in Scars

Pressfotos: Andrew Whitton

Pressfotos: Andrew Whitton

Vor vier Jahren kehrte Jack Savoretti der Musik den Rücken. Er hatte Streitigkeiten mit seinem Manager und danach die Nase voll von den Querelen des Business. Nun ist er zurück. Auf „Written In Scars“ hat Jack Savoretti nicht nur musikalisch, sondern auch gesanglich seine ganz eigene Stimme gefunden, die gerne mit Paolo Nutini und George Ezra verglichen wird. Die erste Single „Tie Me Down“,die er gemeinsam mit Matty Benbrook (Jake Bugg) schrieb, ist ein perfektes Beispiel seines warmen, kratzenden und dennoch sinnlichen Gesangs.
Textlich handelt „Written In Scars“ weitgehend von den Kämpfen und Herausforderungen des täglichen Lebens und wie man sie erfolgreich bewältigt. Der Titel des Albums ist daher nicht zufällig gewählt.
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RIDDIM CHECK #16 // the „Festival Edition“ // free RIDDIM MAGAZIN & SENTINEL Reggae Mixtape

riddim check #16

RIDDIM MAGAZIN & SENTINEL präsentieren den RIDDIM CHECK! Dabei handelt es sich um einen moderierten Mix, welcher die neuesten Dancehall & Reggae Releases aus der ganzen Welt zusammenfasst, reviewt und diese dem RIDDIM Leser auch zu Gehör bringt! Ausgehend von der gleichnamigen Rubrik im aktuellen RIDDIM Magazin mixt und moderiert Sentinel Sound die besprochenen Selections und Single Tunes. Parallel zum Magazin wird es an dieser Stelle alle zwei Monate einen neuen RIDDIM CHECK geben, so watch out for the latest & greatest…

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JESPER MUNK – Morning Coffee (Video) // + Tourdaten

Foto: Warner Music

Foto: Warner Music

Mit “Morning Coffee” veröffentlicht Jesper Munk die dritte Single aus seinem von der Kritik hoch gelobten Album “CLAIM”. Den Track, den Jesper im Team mit seinem Vater Rainer Germann produziert hat, klingt nach einem lauen Sommermorgen, nach Melancholie, aber auch nach Hoffnung. Alltägliches, wie die morgendliche Tasse Kaffee, lassen sie kleinen Dinge des Lebens, in Abwesenheit einer bestimmten Person, ganz gross werden. Mit Adnan Maral (“Türkisch für Anfänger”) konnte für den Clip ein Schauspieler gewonnen werden, der die Botschaft des Songs auf schönste Weise interpretiert:
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Videopremiere: Nisse – »Liebe Liebe«

Foto: Calvin Mueller

Foto: Calvin Mueller

Nisse veröffentlicht sein Album »August« am 04.09. und releast alle 7 bis 10 Tage ein Video-Teaser zu allen 13 Songs. So entsteht am Ende ein Kurzfilm, welcher in Dauerschleife abspielbar sein wird. Zusätzlich gibt es bei der Veröffentlichung des Videos sogar den ganzen Song als Stream: http://sny.ms/august_stream
Jetzt gibt es Teil 4 der unglaublichen Nisse-Saga. Das Video zu »Liebe Liebe« feiert heute Premiere:
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TIPP: D’Angelo & The Vanguard | LIVE @ 2015 Bonnaroo Music Festival | FULL CONCERT !!

D'Angelo and The Vanguard Live at 2015 Bonnaroo Music Festival FULL CONCERT

Ich kann’s noch gar nicht fassen! Das komplette D’Angelo-Konzert vom Bonnaroo Music Festival ist auf Youtube! Auf Facebook wurde es von der offiziellen D’Angelo Fanpage sogar empfohlen. Ich durfte ihn im März diesen Jahres live in Köln erleben und finde, er ist in der Form seines Lebens – ein musikalisches Genie mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz. Ein Konzert-Erlebnis der besonderen Art! Unbedingt ansehen!
Nicht verwirren lassen, das eigentliche Konzert beginnt erst bei ungefähr 04:20.

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TIPP: Soulscape Screenshots – das neue Album von Siyou‘n‘Hell im Stream

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Artwork: Birgitta Müller

SIYOU `N` HELL ist das gemeinsame Projekt von Bassist HELLMUT HATTLER (KRAAN, TAB TWO, HATTLER), der seit vier Dekaden zu den innovativsten Impulsgebern der deutschen Musikszene zählt, sowie der in Kamerun geborenen und in Pforzheim aufgewachsenen Sängerin SIYOU ISABELLE NGNOUBAMDJUM, deren musikalische Wurzeln unüberhörbar im Soul und Gospel liegen. Trotz seiner unterschiedlichen musikalischen Herkunft gelingt es dem seit fünf Jahren zusammenarbeitenden Duo, die jeweiligen stilistisch individuellen Ansätze zu einem wunderbar stimmigen und höchst spannenden Ganzen verschmelzen zu lassen. Drei Jahre nach ihrem letzten Erfolgsalbum ‚Two2one‘, bietet ‚Soulscape Screenshots‘ dreizehn vornehmlich aus der kompositorischen Duo-Feder stammende Tracks zwischen Soul, Funk, Jazz, World und Rock-Pop, wobei sich sowohl HELLMUT als auch SIYOU dabei auf die zunächst mal fremden Songideen des jeweils anderen eingelassen haben. So entdeckte der Eine zur eigenen Überraschung sein Herz für Reduktion und Einfachheit, während die Andere die Herausforderung eines mehr intellektbetonten Gegenparts zu schätzen lernte. Das Ergebnis ist hier nachzuhören:
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TIPP: Benjamin’s Brother – Like The First Time (name-your-Price-Album)

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Benjamin’s Brother ist ein israelischer Künstler, der sowohl an der Academy of Music in Jerusalem als auch an der University of Berkeley in Kalifornien studiert hat und von unterschiedlichen Musikrichtungen wie arabischer Musik, American Folk und Techno beeinflusst wurde. Im Laufe der Jahre ist das nun vorliegende Debütalbum „Like The First Time „ entstanden, dass er mit befreundeten Musikern eingespielt hat und als Mixture aus Folk-Pop und elektronischer Musik beschrieben werden kann. Die relaxten Songs erzählen von Schmerz, Lust und Liebe und bestechen durch wunderschöne Melodien. Eine echte Entdeckung!
Anspieltipps sind ‚Like The First Time‘ und ‚It’s All In My Head‘:
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Soulfood: HELLO MELLOW – Gourmet Marshmallows – hand-crafted in Germany

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Foto: facebook.com/hellomellows

Diese kleinen Schweinereien habe ich letzte Woche bei der Tisch und Tafel Veranstaltung in der Alten Kelter in Fellbach probieren dürfen. HELLO MELLOW stellen in sorgfältiger Handarbeit in einer kleinen Manufaktur in Deutschland Gourmet Marshmallows her. Das hat außer dem Namen überhaupt nichts mit den handelsüblichen Marshmallows zu tun. Das hier ist ein Luxusprodukt, dass nur feinste Zutaten enthält und einfach super lecker schmeckt. Genuß pur und Soulfood im wahrsten Sinne des Wortes! Hab‘ mir gleich ein Dutzend mitgenommen :)
Hier meine Favoriten:
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Happy Releaseday KOVACS! // Shades of Black // Album Preview // Tour-Daten

Credit: Robert Winter

Credit: Robert Winter

Ihre dunkle Stimme und ihre Leidenschaft sind das, was sie von allen anderen unterscheidet. Ihre radikale Emotionalität und der abgrundtiefe Soul, den sie in ihre Songs bringt, scheint das Innerste nach außen zu kehren. Sie ist 24 Jahre alt, aber man spürt, dass sie schon ein ganzes Leben durchgemacht hat. Sie ist eine Sängerin, deren Magie und Musik den Hörer sofort in ihren Bann schlagen: KOVACS!  Ihre erste EP My Love katapultierte sich bereits im vergangenen Sommer auf Platz 6 der niederländischen iTunes-Charts und der Titelsong kann überdies schon weit über zweieinhalb Million Views im Internet verbuchen.
Das Album-Debüt Shades of Black bringt KOVACS‘ persönlichen Ansatz für ihre Musik auf den Punkt:
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TIPP: Das Debütalbum „Be One with me“ der schweizerischen Soulhoffnung Alina Amuri (full Album Stream)

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Alina Amuri‘s selbstbewusste Soul-Stimme bewegt sich auf ihrem Debütalbum „Be One with me“ zwi­schen Reg­gae, HipHop-Beats sowie leben­di­gen, afri­ka­ni­schen Rhyth­men und gefühl­vol­lem Soul.
‚Where Is My Home?‘ fragt Alina Amuri im gleich­na­mi­gen Opener – der Rest des Albums ist eine ein­zige, facet­ten­rei­che und eklek­ti­sche Ant­wort darauf.
Alina Amuri ist in Zürich aufgewachsen, hat ihre kon­go­le­si­schen Wur­zeln aus­ge­macht und führt uns nun mit ihrem unver­gleich­li­chen Charme durch die Geschichte der Black Music bis hin zu ihren Wur­zeln. Von Detroit via Har­lem und Mem­phis führt sie uns tief in den ame­ri­ka­ni­schen Süden und via Jamaika Rich­tung Afrika. Ganz der gros­sen Soul­tra­di­tion eines Mar­vin Gaye oder einer Are­tha Fran­klin ver­pflich­tet, ver­wei­gert sie sich glücklicherweise dem heute so oft prak­ti­zier­ten seich­ten R’n’B-Produktionen. Nach vielen Jahren im schweizerischen Musikbusiness, hat sie sich einen Namen gemacht und ist bereit für eine Solo-Karriere. Habe selten ein so reifes und überzeugendes Debüt ohne jegliche Ausfälle gehört. Diese Künstlerin sollte man auf dem Schirm behalten!
Hier der Albumstream zum reinhören:
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Tipp: HYLEEN GIL — U & I (2 Videos + full Album stream)

HYLEEN GIL -- U & I

French Soul is not dead! Im Gegenteil, er bringt immer wieder Perlen hervor, wie in den 90ern Teri Moïse oder aktuell Acts wie Osmojam, Ben l’Oncle Soul oder Faada Freddy. Und jetzt kommt noch die sehr junge HYLEEN GIL aus Cannes dazu. Trotz ihres jungen Alters klingt ihr Debütalbum U & I sehr reif. Bis auf einen Track hat sie alles selbst geschrieben, musikalisch hatte sie Unterstützung von UK-Soul-Veteran Omar in ‚Can you love me‘ und Frank McComb in ‚Wake Up Your Mind‘. An den Drums saß übrigens Chris «Daddy» Dave, der Mitglied in D’Angelo‚s aktueller Band The Vanguard ist. Das Album ist rundum gelungenes Neo-Soul-Album, dass man nicht verpassen sollte. Hörbefehl!
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TIPP: Mit „My Fairy Tales“ erscheint jetzt Nnekas erstes Independent-Album (+ Tourdaten)

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Foto by Hugues Lawson

Es ist ein Konzeptalbum, das sich mit dem Leben von Afrikanern in der Diaspora und ihren Problemen beschäftigt und dabei sowohl die positiven Seiten des Verliebens und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kindern, als auch die Signifikanz von Kultur, Bildung und identitätsstiftenden Werten widmet:
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TIPP: Rakede – Landung Berechtigt (Akustik-Version) [Video]

Rakede - Landung Berechtigt (Akustik-Version)

Die Jungs haben’s einfach drauf! Rakede hatte ich schon öfters hier im Blog und ihr Debüt-Album gehört zu meinen Alben des Jahres 2014
Wer die Band noch nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen und kann hier in das Album reinhören.
Dass es die Jungs auch live draufhaben, durfte ich letzten Dezember im Stuttgarter Kellerclub erleben. Trotz wenig Besucher hat die Band alles gegeben und die Bude gerockt. Aber auch unplugged sind Rakede eine Klasse für sich. Nach dem großartigen Tischkonzert gibt es mit ‚Landung Berechtigt‘ ein weiteres Akustik-Highlight, dass ihr euch nicht entgehen lassen dürft:
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