Letzten Freitag veröffentlichte Alicia Keys ihr sechstes Studio-Album, dass mit seinen 18 vortrefflichen Tracks keine Bedürfnisse offen lässt:
starker Soul, R’n’B, Pop und ein paar gute HipHop-Elemente.

Sie möchte in Zukunft bei öffentlichen Auftritten kein Make-up mehr tragen und zeigte sich bei den Video Music Awards ungeschminkt und mit überraschenden Sommersprossen.
„Here“ soll daran anschließen: ungeschönt und gerade deswegen viel schöner, ehrlicher und nahbar.

Alicia Keys hat sich ernsthafte Gedanken über Zustand und Zukunft ihres Heimatlandes gemacht und wirft einen scharfen Blick auf das Amerika im „Here“ – und entdeckt dabei so viel sozialen und politischen Sprengstoff, dass sie sich als Musikerin auf ebenso berührende wie überzeugende Weise fast neu erfindet.

 

„Mit diesem Album bin ich ‚Hier‘ angekommen. An einem Ort, wo ich mich offen und ehrlich im Spiegel anschauen möchte. Ich will die Wirklichkeit sehen, zu welchem Menschen ich in dieser Welt geworden bin. Ich will das Gute sehen, das Hässliche, Schatten und Licht. Wenn wir uns weiter entwickeln, verstehen und gegenseitig akzeptieren wollen, müssen wir zunächst unsere eigene Komplexität erkennen. Wir müssen in der Lage sein, darüber zu sprechen und uns gegenseitig dort zu begegnen, wo wir sind: ‚hier‘.“
Alicia Keys

 

 

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