Vierzehn Jahre nach ihrem ersten Auftritt und fünf nach Erscheinen ihres letzten Album Security, 2007, sind Antibalas — die Pioniere des zweiten Afrobeat-Frühlings — mit ihrem fünften Longplayer zurück. Schlicht Antibalas betitelt, ist das Album sowohl eine flammendes Bekenntnis zum musikalischen Miteinander als Kraftquell, wie auch eine eindrucksvolle Fortführung der von Antibalas bekannten Exkursionen in das, was Antibalas-Gründer Martin Perna, ihre Funky-Schatzkammer der geheimnisvollen Sounds und des Wissens nennt.
Wenn Antibalas-Frontmann Amayo im Song »Sare Kon Kon« mit löwenhaftem Fauchen ›Wir rennen, wir rennen, wir wissen nicht wo hin, aber alle rennen immer weiter‹ singt, dann beschreibt die vorwärtsstürmende Energie, die diese Band zusammenhält. »Bildlich gesehen, befinden wir uns alle auf demselben Zug. Ohne Zugführer, Heizer, Bremsen, alle müssen mit und es gibt kein Halten«, fasst Saxofonist Stuart Bogie zusammen, was die Zuschauer bei einem Antibalas-Konzert erwartet.

Davon kann sich jeder selbst überzeugen, wenn die legitimen Erben Fela Kutis im November hierzulande auf Tour kommen:

17.November, Luxor Köln


18.November, Bi Nuu Berlin

Karten/Tickets für Antibalas bei Eventim

Einen Eindruck von den Live-Qualitäten der Band gibts hier:

  
   
Den free Track Dirty Money gibts im Tausch gegen die email-Adresse auf 
Das Album gibts hier:

   

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