Cheick Tidiane Seck – Guerrier (Der Krieger für Liebe und Frieden)

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„Unser Platz ist weder die dritte Welt noch die dritte Kategorie in der Musik.“

Im März legte Cheick Tidiane Seck das Album Guerrier („Krieger“) vor, die dritte international erhältliche CD unter eigenen Namen.

Mit seinen Landsleuten Salif Keïta und Mory Kante spielte er zusammen in der Super Rail Band. Später musizierte er mit musikalischen Grössen aus Fusion, R&B und Jazz wie Oumou Sangaré, Dee Dee Bridgewater, Will Calhoun, Salif Keita, Joe Zawinul, Susheela Raman und Hank Jones und hat die Musikszene in Mali als Produzent und Keyboarder entscheidend mitgeprägt.

Auf Guerrier hat er jetzt ohne Band alles selber eingespielt und alles selber gesungen. Angetrieben von einem kämpferischen Aufbegehren gegen die Zustände im eigenen Land, und ganz generell in Afrika und der Welt.

Ein Krieger der Einheit, für Liebe und Frieden. Kein Krieger mit einer Waffe zum Töten. Nein, ein Krieger, der die Herzen besänftigt. Stéphane Hessel sagte: „Empört euch!“ Ich zitiere ihn auf dem Album. Das ist meine Art, mich zu empören. Es geht nicht um Diskriminierung oder Rache. Nein, wir wollen über alle Kriege hinauskommen und eine Welt bauen, in der wir teilen. Cheick Tidiane Seck

Musikalisch mischt er auf Guerrier Funk, Jazz und Madinka-Tradition:

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