Deichkind gehen im November noch mal auf große Deutschlandtour

Hallo zusammen,
Im November ist es wieder so weit! Frei nach dem Motto „Geider Leil“ geht es für Deichkind  noch mal auf Tour:

14.11. Kiel – Sparkassen Arena 
15.11. Bremen – Halle 7 
16.11. Emden – Nordseehalle 
17.11. L-Alzette – Rokhall 
18.11. Kassel – Stadthalle 
20.11. Hannover – AWD Hall 
21.11. Wiesbaden – Schlachthof 
22.11. Regensburg – Arena 
23.11. München – Zenith 
24.11. Ulm – Ratiopharm Arena Ulm/Neu-Ulm 
26.11. Bamberg – Stechert Arena
27.11. Münster – Halle Münsterland 
28.11. Köln – Palladium 
29.11. Köln – Palladium (Option) 
30.11. Oberhausen – Köpi-Arena 
01.12. Dresden – MESSE DRESDEN

Deichkind

Da wo geil ist

Auf technisch und choreographisch allerhöchstem Niveau wird hier Stadionrave angezettelt, da bleibt keins der bis zu 10.000 Ravershirts unverschwitzt! Und musikalisch eh Abgehfaktor 1+: Amps werden bis zum Anschlag aufgerissen, alles und alle doppelt dick mit funky verzerrten Beats und sexy verschwitzten Basslines überzogen. Exzentrische Elektropunks treffen im Eurodisco-Terrordome auf die knarzige Seite v! on Tekkno und das, was von irgendwie Hip-Hop übrig geblieben ist. Darüber Sloganizing auf allerhöchstem Niveau: “Bück dich hoch”, “Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers”,  “Arbeit nervt”. Einzeiler, für die jeder anständige Miettexter sofort seine Seele samt Turnschuhsammlung an den Crossroads verhökern würde. In aufwändig geklöppelten Endzeitoutfits, überdrehter Klapsmühlencouture oder an die Residents gemahnenden Dreiecks-LED-Hüten mit abgestimmten Accessoires laufen Deichkind Analogamok in der Digidisco. Live und in Farbe zelebrieren sie die Choreographie des Absurden, tanzen den Tanz des Trivialen in der Bumsbude des Blöden. Denn: sie wissen, was sie tun und warum. In den Zwischenräumen von Kunst, Kritik und Rave wird hier gesagt, wie es wirklich ist. Also: in echt. Da wird sowas von analysiert, sarkasmisiert, kritisiert, übertrieben, übe! rspitzt, übergeben und mit dem Finger auf Sachen gezeigt,! das geht auf keine Kuhhaut. Und das allerbeste daran: stadionmäßig voll Abraven oder an der Bar lehnend Rumschlaumeiern geht beides. Abwechselnd, gerne aber auch gleichzeitig. Leider geil.

 

Kommentar verfassen