Im Jahr 2007 wurde der Lyoner Noise-Rock-Gitarrist Cedric de la Chapelle bei einer Indienreise plötzlich von dem Crooner Joseph Rocha alias Slow Joe angesprochen. Der ehemalige Junkie, der sich heute gegen Drogenmissbrauch engagiert, faszinierte mit seiner eindringlichen Soulstimme das Publikum auf der Straße und in den Bars. Doch obwohl er in Bombay aufwuchs, klingt seine Musik so gar nicht indisch – seine Liebe gilt der amerikanischen Musik von Ray Charles, Doris Day und Aretha Franklin, die er schon als Kind im Radio hörte.

Zurück in Frankreich wollte Cedric de la Chapelle die aus Indien mitgebrachten Aufnahmen verwerten. Und so trommelte er ein paar Musiker zusammen und gründet das Projekt Slow Joe & The Ginger Accident.
Nach mehreren Indienreisen und engagierter Arbeit, bei der eine gute Portion Opfergeist nicht fehlen durfte (Slow Joe ist manchmal etwas unkontrollierbar und vor allem wirklich… slow), präsentiert der Franzose schließlich sein überzeugendes Album „Sunny Side Up“, das am 17. Oktober erschien.
Auf ARTE gibt es ein komplettes Konzert dieser außergewöhnlichen Band zu sehen:

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