DJ Kicks von Daddy G


   Aus der Amazon.de Redaktion

Daddy G hat für die Zusammenstellung eines Albums für die Reihe DJ- Kicks die ewigen persönlichen Favoriten aus seinem Plattenkoffer gezogen. „Diese Tracks sind immer in meiner DJ-Kiste“, verriet das Mitglied von Massive Attack. Genau, Massive Attack, die Überband aus Bristol, Botschafter einer neuen Clubkultur. Die es einen mit Alben wie Mezzanine und insbesondere 100th Wiindow nicht ganz leicht gemacht haben, die Treue zu halten. DJ-Kicks von Grant Marshall alias Daddy G kommt ohne die dunklen Klangteppiche dieser Werke aus, dafür nimmt einen der Plattendreher mit auf einen Streifzug durch Reggae, TripHop, Weltmusik, Soul und Dub, verwöhnt einen mit Raritäten und erinnert an alte Helden. Spektakulär ist DJ-Kicks nicht, dafür aber sehr sorgfältig und liebevoll zusammengestellt. Der Einstieg erfolgt mit den drei Reggae-Tracks „Armagideon Time“, „Rockfort Rock“ und einer sehr schönen Version von „Non, Non, Non“, ehe der alte Weggefährte Tricky mit einem unveröffentlichten Mix von „Aftermath“ zu hören ist. Der Mix von „Mustt Mustt“ erinnert an den 1997 verstorbenen Weltmusiker Nusrat Fateh Ali Khan, und natürlich spielt Daddy G auch sich selber. Drei Stücke von Massive Attack enthält DJ-Kicks: „Karma Koma“, „I Against I“ feat. Mos Def sowie die TripHop-Hymne „Unfinished Sympathy“. Ein würdiges Finale.

Kommentar verfassen