Erstmals Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte die türkischstämmige Rapperin Ebow durch Guerilla-Auftritte im Münchner Bahnhofsviertel, unter anderem in Waschsalons, Supermärkten oder der Straßenbahn. Auf die ersten Reaktionen der Presse (SZ, BR etc.) folgten zahlreiche Liveauftritte auf konventionelleren Bühnen. Mit dem selbstproduzierten halbstündigen Video-Mixtape Habibi’s Liebe und Kriege (2012) verortete sich Ebow zwischen Deutsch-Rap und orientalischen Klängen und verpackte soziale Realität in angriffslustige Texte, die von Geschlechterrollen in der türkischen Community, falschen Patriotismus bis zum Waffenhandel reichen.

Ihre aktuelle Single Asyl ist eine Ansage an den besorgten Wutbürger von heute. Hier das Video dazu:
 

 
 
 

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