Empfehlung: das Soloalbum eines Bassisten und wie eine Generation (Jahrgang 84) mit Jazz umgehen sollte (name-your-price-album)

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Die Rede ist von dem Freiburger Bassisten Ben aka Bensnburner und seinem Soloalbum  Splendom.

Er selbst beschreibt sein Album wie folgt:

Die Platte könnte man als Pop Album mit Einflüssen von Miles Davis, Flying Lotus, Portishead und Krautrock bezeichnen.

Das trifft es schon ziemlich gut. Als weiterer Vergleich würde mir noch Meshell Ndegeocello einfallen, die teilweise einen ähnlichen Ansatz verfolgt.

Die Musik ist voller Tiefe, groovig, natürlich jazzig und teilweise sphärisch und entstand folgendermassen:

Die ganze Sache entstand innerhalb des letzten Jahres und wurde zu 90% in meiner WG in Freiburg produziert. Das Konzept dabei: ich habe die Tracks vorproduziert und mir verschiedene Musiker eingeladen, die dann (bis auf ein paar entfernungsbedingte Ausnahmen) 3 Takes zur Verfügung hatten um mit mir zu jammen und ihre Spuren auf dem Album zu hinterlassen. Mix und Master übernahm Victor Bullok (dessen Doom Metal Band Triptykon letztes Jahr Headliner beim Wacken Festival waren).

Das Album ist rundum gelungen und bewegt sich auf hohem Niveau. Der Ansatz „wie eine Generation (Jahrgang 84) mit Jazz umgehen sollte“ geht voll auf. Davon möchte man mehr hören! (Und sollte für dieses hervorragende Album auch etwas zahlen 😉 )



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