Plan B – The Defamation of Strickland Banks

The Defamation of Strickland Banks

Ben Drew ist eine echte Kunst-Wundertüte. „Who Needs Actions When You Got Words“, das Debüt seines Projektes Plan B, erschreckte 2006 mit seiner rauen Rap-Ästhetik nicht nur die Trend-geschulten Londoner Hipster. Im Handumdrehen galt dieser laute, stolze und mit Obszönitäten gefüllte Aufschrei der Wut und des Selbstbewusstseins als ein Gratmesser dafür, wie vital und eigenständig der britische HipHop mittlerweile agiert. Zwei Filmrollen später erscheint uns Ben Drew nun in einer vollkommen neuen Inkarnation: Sein zweites Album „The Defamation of Strickland Banks“ lässt die großen Zeiten des Northern Soul wieder aufleben und transferiert diesen vielleicht coolsten aller Musikstile in die Jetztzeit. Ein Album, als ob Marvin Gaye seine frühen Liebesplatten für Motown und sein souveränes Spätwerk „What’s Going On“ auf einmal aufgenommen hätte – um es anschließend von Londoner Grime-Künstlern remixen zu lassen.



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