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Liebe Soulsisters und Soulbrothers. Wieder ist ein Jahr vergangen und so einige gute Alben sind erschienen – hier sind meine Alben des Jahres 2018 in alphabetischer Reihenfolge.

Ein paar Alben möchte ich jedoch hervorheben:

Zum einen ist mit “Swimming” das für mich beste HipHop Album des Jahres erschienen, und zum anderen auch des beste und leider auch letzte Album von Mac Miller – R.I.P.!

Desweiteren haben die Rap-Legenden Evidence und Ice Cube ganz hervorragende Alben herausgebracht und auch die First Lady of Global HipHop Akua Naru hat mit “The Blackest Joy” wieder ein Meisterwerk vorgelegt.

Im Bereich Soul sticht für mich das Bill Withers Coveralbum “Lean in me” von Jose James heraus, da er den Soulklassikern einen ganz eigenen Groove verleiht und natürlich die Stuttgarter Sängerin Fola Dada mit ihrem via crowdfunding finanzierten Album “Earth”.

Als Newcomer möchte ich noch Moorea Masa mit ihrem wunderschönen Debütalbum “Shine a light” zwischen Folk und Soul erwähnen, die R’n’B-Senkrechtstarterin Jorja Smith mit ihrem Debüt “Lost & Found” und den britischen Musiker Tom Misch mit seinem lang erwarteten Debütalbum „Geography“ zwischen Genres wie Disco, Soul, HipHop und Jazz.

Und hier sind nun die 25 SOULGURU Alben des Jahres 2018 inkl. Spotify Playlist mit jeweils den schönsten Titeln der genannten Alben.
 

Bernhoft & The Fashion Bruises – Humanoid

Der in Bandformation unter dem Namen Bernhoft & The Fashion Bruises aufgenommene Longplayer verströmt einen wunderbar gefühlvollen Spirit und bewegt sich musikalisch im Spannungsfeld von R’n’B, Pop und Soul und erinnert dabei, wie auch die Entstehungsgeschichte des Albums, an die guten alten Zeiten.

Blundetto - Slow Dance

Der Pariser DJ, Radiomacher und Produzent Max Guiguet aka Blundetto präsentiert auf seinem vierten Album den neuen Clubtrend Nordbrasiliens.

Der Albumtitel “Slow Dance” ist Programm. Es gibt 12 von Blundetto selbst eingespielte Slowmotion-Reggae-Dub-Tracks, die Rocksteady und Lovers Rock mit Dub vermischen, und auch mal modern modulierte Synthie Sounds und Autotune zulassen. Vocals werden unter anderem von Ken Boothe, Cornel Campbell, Jahdan Blakkamore, Biga Ranx und anderen beigesteuert.

Children of Zeus - Travel Light

Tyler Daley & KonnyKon aka Children of Zeus haben ihr langerwartetes Debütalbum rausgehauen.

Das Duo aus Manchester ist schon lange in der Szene unterwegs und hat bereits eine Reihe Singles und EPs veröffentlicht und damit für Aufsehen gesorgt.

Mit “Travel Light” überzeugen sie auf 13 Tracks mit einer selten gehörten Mischung aus sehr viel Soul und authentischem HipHop. Das ist genau mein Ding und ich kann mich gar nicht satt dran hören.

COLONEL RED – RHYME TRAVELING

Geniales Modern Funk Mini Album, dass Colonel Red aka Redz hier abgeliefert hat.

Fans von D’Angelo sollten sich das unbedingt reinziehen.

Cool Quest - Vivid

Mit ihrem Debütalbum “Funkin Badass” etablierten sich The Cool Quest aus dem niederländischen Zwolle als unwiderstehliche Live-Kombo, die ihren Sound zwischen klassischem HipHop und modernem Pop findet und mit ihrem leichtfüßigen Funk an die frühe Energie der Black Eyed Peas erinnert.

Jetzt ist das zweite Album “Vivid” da und sie haben noch eine Schippe draufgelegt. Die Songs gehen sofort ins Blut, erinnern an die Golden Era des HipHop und werden durch gekonnt eingesetzte, elektronische Elemente gekonnt ins Jahr 2018 transportiert.

Ice Cube - Everythangs Corrupt

Rap-Ikone Ice Cube (N.W.A.) meldet sich nach 8 Jahren mit “Everythangs Corrupt” eindrucksvoll zurück und überzeugt mich sowohl musikalisch, als auch textlich.

Die 16 Titel haben sehr schöne Soul- und Funk-Samples und zeigen den 49jährigen Rapper in Bestform.

Ich feier das!

Fola Dada - Earth

Fola Dada, die in Stuttgart lebende afrodeutsche Jazz- und Soulsängerin, Frontfrau von HATTLER und regelmäßiger Gast bei der SWR-Big Band hat sich vier Jahre Zeit genommen, um Songs für ihr neues Album „Earth“ zu schreiben und via Crowdfunding zu finanzieren.

Das Ergebnis ist ein wunderschönes Album zwischen Soul, Jazz und etwas Electronic und hat mit dem dubbig-spacigen ‘Waiting In Vain’ einen der schönsten Bob Marley Coverversionen, die ich je gehört habe.

Evidence - Weather Or Not

Sechs Jahre, nachdem es „Cats & Dogs“ regnete, ist der Himmel über Kalifornien wieder wolkenverhangen.

Evidence meldet sich mit „Weather Or Not“ eindrucksvoll zurück. Ein starkes Album - all Killer, no filler!

Hyleen - B-Side

Die in Paris lebende Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin Hyleen macht da weiter, wo sie mit ihrem Debütalbum U&I  2015 aufgehört hat und liefert mit ihrem zweiten Album „B-Side“  wieder ein rundum gelungenes Album ab, dass Neo-Soul, Jazz, Funk, Soul und Pop überzeugend vereint.
 

José James - Lean on me

Im Jahr von Bill Withers‘ 80. Geburtstag hat der Sänger, Songschreiber und lebenslanger Withers-Fan José James das Tribute-Album „Lean on me“ veröffentlicht.

Die Soul-Klassiker auf “Lean in me” sind nah am Original, werden aber durch den unheimlichen Groove der Band und von José James Gesang so grandios ins Hier und Jetzt geholt, das man die Songs immer wieder hören will. Die exzellente Aufnahmequalität mit dem warmen und tiefen Live-Sound tun ihr übriges. Ein Meisterwerk!

LyricL - UnequiVocaL

Die Londoner Performance Poetin und progressive HipHop Künstlerin LyricL Nkechi hat mit “UnequiVocaL” ein Album veröffentlicht, das nur so vor Kreativität strotzt.

Zu einem Sound zwischen progressive HipHop, Neo Jazz und Soul gibt es jede Menge Spoken Words, Poetry und Rap-Einlagen und zahlreiche Gäste runden dieses wunderbare Album ab.

Moorea Masa - Shine A Light

Die 23-jährige MOOREA MASA sticht durch ihre bezaubernde Ausstrahlung und besondere Stimme hervor. Die aufstrebende Künstlerin aus der US West Coast Metropole Portland tourte bereits ausgiebig durch die USA u. a. als Support für Allen Stone, für den sie auch immer wieder in seiner Band singt.

Mit “Shine A Light” ist jetzt ihr wundervolles Debütalbum erschienen, dass die Tiefen der Themen Liebe, Verlust, versteckter Schmerz und wie es ist, eine Frau zu sein, ergründet.

Musikalisch bewegt sie sich dabei mit einer Balance aus Zurückhaltung und purer Kraft im Spannungsfeld von Folk, Soul, R’n’B und Pop.

Das Ergebnis ist einfach wunderschön.

Mac Miller - Swimming

„Swimming“ zeigt das ganze künstlerisches Spektrum von Mac Miller und ist ein beeindruckendes musikalisches Statement, mit dem er seine Ausnahmestellung als Top-Rapper und Weltstar manifestiert.

Tom Misch - Geography

Der aus Süd-London stammende Tom Misch ist Komponist, Gitarrist, Violinist, Singer/Songwriter, Produzent und DJ – und gerade einmal 22 Jahre alt. Zudem hat sich Tom den Ruf als einer der besten britischen Produzenten durch Remixe und Edits für Lianne La Havas, Mos Def und Busta Rhymes erarbeitet.

Sein lang erwartetes Debütalbum „Geography“ tanzt zwischen Genres wie Disco, Soul, HipHop und Jazz und ist ein wahres Zeugnis für Toms vielfältigen Sound und Genrefluidität.

Das Ergebnis ist ein ungemein relaxtes und trotzdem grooviges Album mit Tom Mischs Jazzgitarre als Sahnehäubchen und ein Anwärter für die SOULGURU Alben des Jahres 2018!

Jesper Munk - Favourite Stranger

JESPER MUNK hat bei dem ungeschliffenen Blues-Rock mit verzerrten Gitarren, mit denen er sich auf seinen ersten beiden Alben einen Namen als talentierter Blues-Musiker machte, den Rock gestrichen.

Stattdessen gibt es auf “FAVOURITE STRANGER” wunderbaren leicht melancholischen Blues mit wohltemperierten Soul und einem Hauch Jazz, wie er in den 90er Jahren auf Alben wie “For the Beauty of Wynona” von Daniel Lanois oder “Painted from Memory” von Elvis Costello zelebriert wurde.

Diese musikalische Wandlung steht JESPER MUNK sehr gut und überzeugt mich auch auf Albumlänge.

Akua Naru - The Blackest Joy

Trotz andauernden Tourens auf der ganzen Welt, hat es die Aktivistin und Künstlerin Akua Naru geschafft, ihr drittes Album “The Blackest Joy” aufzunehmen, das heute seinen Releaseday feiert.

Die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Künstlern und Musikern aus der ganzen Welt ermöglichte es der First Lady of Global HipHop unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Erfahrungen in diesem Werk zu vereinigen, und so wieder ein herausragendes Album abzuliefern.

The New Mastersounds - The Nashville Session 2

Nach ihrer erfolgreichen Veröffentlichung “The Nashville Session” im Jahr 2016 kehrten die britischen Funk- und Soul-Jazz-Veteranen von The New Mastersounds in das gleiche analoge Studio zurück, um vor einem geladenen lokalen Publikum eine weitere Reihe von Songs aufzunehmen. Das Album fängt die Energie und Chemie zwischen diesen vier Musikern, die nach fast zwei Jahrzehnten zusammen an der Spitze ihres Spiels stehen, perfekt ein.

Selten hat mich ein Instrumental-Album so begeistert!

Nightmares on Wax - Shape The Future

Electronica-PionierGeorge Evelyn aka Nightmares on Wax meldet sich mit seinem neuen Album „Shape The Future“ eindrucksvoll zurück.

„Shape The Future“ bietet zum einen genialen Kiffer-Sound ;) wie auf meinem N.O.W. Lieblingsalbum “Smokers Delight” aus dem Jahr 1995 als auch wunderschöne Soul-Tracks mit Gastsängern, allen voran ‘Typical’, gesungen von Jordan Rakei.

Ragetti - Weil ich dope bin

Ragetti begann Ende der 90er Jahre, zu Zeiten des ersten großen Deutsch-Rap-Hypes, zusammen mit einem Produzenten und DJ als Next Once Musik zu machen.
Als dann aber mit Aggro Berlin die große Era des Straßenraps einsetzte, hing Ragetti die Musik dann mehr oder weniger an den Nagel, da er sich damit nicht mehr identifizieren konnte.

Jetzt ist er wieder da und hat sein Album „Weil ich dope bin“ veröffentlicht - ein wundervolles old School Deutsch-Rap Album, wie man es heutzutage nicht mehr findet. Danke dafür!

Rosalía - El Mal Querer

Rosalía ist Flamenco-Sängerin, Tänzerin und Popstar, die Flamenco mit modernstem, elektronischem R’n’B-Sound vereint. Es ist eine neue Art und Weise, Popmusik wahrzunehmen, die sich – auch ohne Radio-Support – rasant auf den Straßen, in den Socials und in den Charts verbreitet.

Auf „El Mal Querer“ verbindet sie Tradition und Moderne auf genialste Weise!

Kati von Schwerin - Inspired By The Riot

Mit „Inspired By The Riot“ hat Kati von Schwerin ein großartiges Indiepop-Album veröffentlicht, für das der bekannte deutsche Musikjournalist Linus Volkmann einen wunderbaren  Pressetext verfasst hat ......

Jorja Smith - Lost & Found

Die britische R’n’B-Sängerin Jorja Smith veröffentlicht heute nach Kollaborationen mit Drake, Kendrick Lamar und Stormzy, sowie ihrem Gewinn des 2018er BRITs Critics Choise Awards und ausverkauften US- und UK-Touren ihr langerwartetes Debüt-Album “Lost & Found”. Happy Releaseday!

“Lost & Found” wurde innerhalb der letzten drei Jahre von der heute 21jährigen geschrieben und umfasst eine Reihe von persönlichen Themen und Beobachtungen.

Das Ergebnis ist ein tolles Debüt, dass von Jorja Smiths wohltuender, warmer und samtiger Stimme lebt und musikalisch mit einer sehr persönlichen Mischung aus 90’s R’n’B, Lauryn-Hill-Balladen und 2Step überzeugt.

Soothsayers - Tradition

Das Süd-Londoner Afro Dub-Kollektiv Soothsayers überzeugt auch auf ihrem neuesten Album „Tradition“ mit ihrer musikalischen Mischung aus Afro Dub, Afrobeat, Reggae und Dub, gepaart mit politischen Messages und viel Spielfreude.

Soulbrotha - Moment der Wahrheit

12 Finger Dan und B-Base, besser bekannt als Produzenten Duo Soulbrotha widmen sie sich auf “Moment der Wahrheit” der Neuinterpretation eines der einflussreichsten HipHop Alben der späten 90er Jahre: «Moment Of Truth» von Gang Starr, das vor genau 20 Jahren erschien.

«Dabei wollten wir die Beats nicht einfach nur nachbauen sondern von Grund auf neu flippen. Die Herausforderung war möglichst nicht die Teile der Originalsongs zu verwenden, die DJ Premier benutzt hat.»

Das Ergebnis ist feinster Boom Bap mit einer Menge Soul und Scratch-Hooks und sehr guten Texten, insbesondere im Titeltrack. Ich liebe diesen Scheiß!!

Stimulator Jones - Exotic Worlds and Masterful Treasures

Der Multi-Instrumentalist, Produzent und Singer/Songwriter Sam Lunsford aka Stimulator Jones veröffentlicht heute sein Debütalbum “Exotic Worlds and Masterful Treasures”, das er komplett alleine eingespielt, eingesungen und produziert hat, um komplette Kontrolle über das Endergebnis zu haben.

Sein Sound ist inspiriert von R’n’B-Legenden aus den 70’s und 80’s wie Rick James, Raydio, The S.O.S. Band und The Gap Band und auch wenn die Synthesizer auf “Exotic Worlds And Masterful Treasures” unwirklich funkeln, die Grooves und sein inniger Gesang sind von dieser Welt.



 

JESPER MUNK hat bei dem ungeschliffenen Blues-Rock mit verzerrten Gitarren, mit denen er sich auf seinen ersten beiden Alben einen Namen als talentierter Blues-Musiker machte, den Rock gestrichen.

Stattdessen gibt es auf “FAVOURITE STRANGER” wunderbaren leicht melancholischen Blues mit wohltemperierten Soul und einem Hauch Jazz, wie er in den 90er Jahren auf Alben wie “For the Beauty of Wynona” von Daniel Lanois oder “Painted from Memory” von Elvis Costello zelebriert wurde.

Diese musikalische Wandlung steht JESPER MUNK sehr gut und überzeugt mich auch auf Albumlänge:

 

 

 

 

Die britische R’n’B-Sängerin Jorja Smith veröffentlicht heute nach Kollaborationen mit Drake, Kendrick Lamar und Stormzy, sowie ihrem Gewinn des 2018er BRITs Critics Choise Awards und ausverkauften US- und UK-Touren ihr langerwartetes Debüt-Album “Lost & Found”. Happy Releaseday!

“Lost & Found” wurde innerhalb der letzten drei Jahre von der heute 21jährigen geschrieben und umfasst eine Reihe von persönlichen Themen und Beobachtungen.

Das Ergebnis ist ein tolles Debüt, dass von Jorja Smiths wohltuender, warmer und samtiger Stimme lebt und musikalisch mit einer sehr persönlichen Mischung aus 90’s R’n’B, Lauryn-Hill-Balladen und 2Step überzeugt.

Hier das Album zum Kennenlernen:
 

 

 

Der Pariser DJ, Radiomacher und Produzent Max Guiguet aka Blundetto präsentiert auf seinem vierten Album den neuen Clubtrend Nordbrasiliens.

Der Albumtitel “Slow Dance” ist Programm. Es gibt 12 von Blundetto selbst eingespielte Slowmotion-Reggae-Dub-Tracks, die Rocksteady und Lovers Rock mit Dub vermischen, und auch mal modern modulierte Synthie Sounds und Autotune zulassen. Vocals werden unter anderem von Ken Boothe, Cornel Campbell, Jahdan Blakkamore, Biga Ranx und anderen beigesteuert.

Geniales Sommeralbum!
 


 
 
 

Dobet Gnahoré besitzt eine der großen Stimmen Afrikas und auf ihrem mittlerweile fünften Album “Miziki” mischt die in der Elfenbeinküste geborene Sängerin elektronische Musik mit ihrer ausdrucksstarken Stimme in einer Weise, die ihrem eigenen freien Charakter entspricht. Zum ersten Mal hat sie alle Songs mit Ausnahme eines Stücks für das Album komponiert und den Prozess beschreibt sie so: „I compose alone because I want to marry my creation so as to give it to the public”.

Vier Jahre dauerte die Arbeit an “Miziki”, ihrem bislang mutigsten und persönlichsten Album. Es widmet sich vor allem zwei für Dobet wichtigen Hauptthemen: einem reichen, freigiebigen und vereinten Afrika und der Stärke afrikanischer Frauen. In ihren Texten und auf der Bühne feiert Dobet, die einer neuen Generation aus Afrika angehört, die mutige, gütige und selbstlose Frau.

Sprachlich konzentriert sich das Album auf Dobets Muttersprache Bété, eine der 72 Sprachen der Elfenbeinküste. Die Themen der Stücke reichen von ihrer Liebe zur Musik im Titelsong des Albums über ihr immerwährendes Rebellentum („Akissi“), eine verlorene Liebe („La clé“), dem Kampf um Würde und Gerechtigkeit („Le Monde“) bis zur Wichtigkeit von Bildung für die Emanzipation („Education“).
 

 

 

 

Der Multi-Instrumentalist, Produzent und Singer/Songwriter Sam Lunsford aka Stimulator Jones veröffentlicht heute sein Debütalbum “Exotic Worlds and Masterful Treasures”, das er komplett alleine eingespielt, eingesungen und produziert hat, um komplette Kontrolle über das Endergebnis zu haben.

Sein Sound ist inspiriert von R’n’B-Legenden aus den 70’s und 80’s wie Rick James, Raydio, The S.O.S. Band und The Gap Band und auch wenn die Synthesizer auf “Exotic Worlds And Masterful Treasures”  unwirklich funkeln, die Grooves und sein inniger Gesang sind von dieser Welt.

Ich will Musik machen, die sich echt anhört und gute Gefühle vermittelt.
Ich will nicht in den Charts landen, ich will meinen Gesang nicht nachträglich bearbeiten, um alle Töne zu treffen.
Ich will wie ein Mensch klingen, mit menschlichen Regungen und Gefühlen.
Und diese will ich mit der Welt teilen”.

Das ist ihm voll und ganz gelungen. Danke dafür!
 


 
 

 
 

 
 
 

 

Trotz andauernden Tourens auf der ganzen Welt, hat es die Aktivistin und Künstlerin Akua Naru geschafft, ihr drittes Album “The Blackest Joy”  aufzunehmen, das heute seinen Releaseday feiert.

Die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Künstlern und Musikern aus der ganzen Welt ermöglichte es der First Lady of Global HipHop unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Erfahrungen in diesem Werk zu vereinigen, und so wieder ein herausragendes Album abzuliefern.

Es war wichtig andere Menschen einzuladen um beim Erzählen meiner Geschichte zu helfen. Ich wollte andere Sprachen hören und einige meiner engsten Freundinnen sprachen, Sesotho und Swahili und das war für mich von großer Bedeutung. Als jemand, der sich als Pan-Afrikanerin bezeichnet, ist es mir wichtig, dies in meine Arbeit zu integrieren.

 
Sowohl Mulatu Astatke, der Gründer des Ethio-Jazz, als auch Ugandas Eco-Artist und stimmliches Kraftpaket Sandra Suubi sind Mitwirkende auf diesem Album. Ebenso wie der vierfach Grammy Award  nominierte Künstler Eric Benét.

Dass Akua Naru, als eine der besten Repräsentantinnen der Modern Black Culture anzusehen ist, beweisen die exquisiten Visuals, die dieses Projekt begleiten – beginnend mit dem Album Artwork des nigerianisch/kanadischen Künstlers Oluseye, hin zu den faszinierenden Musikvideos zu ‘My Mother s Daughter’  und ‘Made It’:
 

 

 

 

 

 


#theblackestjoy #thewayisalwaysforward #akuanaru
 

Credit: Charlie Cummings

 
Der aus Süd-London stammende Tom Misch ist Komponist, Gitarrist, Violinist, Singer/Songwriter, Produzent und DJ – und gerade einmal 22 Jahre alt. Zudem hat sich Tom den Ruf als einer der besten britischen Produzenten durch Remixe und Edits für Lianne La Havas, Mos Def und Busta Rhymes erarbeitet.

Sein lang erwartetes Debütalbum „Geography“  tanzt zwischen Genres wie Disco, Soul, HipHop und Jazz und ist ein wahres Zeugnis für Toms vielfältigen Sound und Genrefluidität.
 
 
 
 
 
 

Anscheinend habe ich einen speziellen Sound und die Leute hören das. Ich probiere so viele Genres aus, dass man es gar nicht immer klar kategorisieren kann. Ich schätze, mein Sound ist positiv und funky und er hat Soul. Meine Musik ist tendenziell eher fröhlich als melancholisch.”

Das Ergebnis ist ein ungemein relaxtes und trotzdem grooviges Album mit Tom Mischs Jazzgitarre als Sahnehäubchen und ein Anwärter für die SOULGURU Alben des Jahres 2018!

 

 

 

 

 

 

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Die in Paris lebende Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin Hyleen macht da weiter, wo sie mit ihrem Debütalbum U&I  2015 aufgehört hat und liefert mit ihrem zweiten Album “B-Side”  wieder ein rundum gelungenes Album ab, dass Neo-Soul, Jazz, Funk, Soul und Pop überzeugend vereint. Enjoy!
 

 

 

 

 

 

 

Mit ihrem Debütalbum “Funkin Badass”  etablierten sich The Cool Quest aus dem niederländischen Zwolle als unwiderstehliche Live-Kombo, die ihren Sound zwischen klassischem HipHop und modernem Pop findet und mit ihrem leichtfüßigen Funk an die frühe Energie der Black Eyed Peas erinnert. Alleine mit ihrem ersten Album haben The Cool Quest mal eben mehr als 500 Shows gespielt.

Jetzt ist das zweite Album “Vivid”  da und sie haben noch eine Schippe draufgelegt. Die Songs gehen sofort ins Blut, erinnern an die Golden Era  des HipHop und werden durch gekonnt eingesetzte, elektronische Elemente gekonnt ins Jahr 2018 transportiert.

Das müsste für die nächsten 500 Shows reichen :)

Hier ist das Album zum Reinhören. Check it out!
 

 
 
 


 
 
 
Live-Termine:
22.04.18 – Heidelberg – Halle02
24.04.18 – München – Milla Club
25.04.18 – Wien – Flex
27.04.18 – Haldern – Haldern Pop Bar
29.04.18 – Leipzig – Täubchenthal Club
30.04. Berlin – Musik & Frieden
 
 

Die Supergroup August Greene um Rapper Common, Jazzpianist Robert Glasper und Jazzdrummer und HipHop-Produzent Karriem Riggins, die sich 2016 beim ersten TINY DESK CONCERT Special im Weißen Haus zusammenfanden, hat endlich ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht.

Und was ihr großartiges Tiny Desk Concert vor kurzem schon andeutete, wird nun voll und ganz bestätigt.

“August Greene”  ist ein Hammer-Album mit entspanntem jazzy HipHop in Verbindung mit R’n’B und Soul.
Die Texte sind erwartungsgemäß sozialkritisch und politisch und feiern die Black Culture:

As we go into the well of the black pool of genius. It’s a fitting incantation for a time in which black culture increasingly defines America’s pop consciousness, even as black people are defiled by the sociopolitical will of a restless nation.”
Common

 
Das erste Video kommt zu meinem Lieblingstrack ‘Optimistic’  mit einem großartigen Feature von Brandy:
 


#augustgreene
 
 
Hier ist das komplette Album im Stream (mal sehen, wann es gelöscht wird :) ):
 

 
 
 
Einzigster Wermutstopfen bei diesem großartigen Album ist, das es bislang nur digital und nur bei Amazon erhältlich ist:
 

 

♪♫ ‘…Music is the vernacular of the human soul!’ ♫

 
Die Londoner Performance Poetin und progressive HipHop Künstlerin LyricL Nkechi hat mit “UnequiVocaL”  ein Album veröffentlicht, das nur so vor Kreativität strotzt.

Zu einem Sound zwischen progressive HipHop, Neo Jazz und Soul gibt es jede Menge Spoken Words, Poetry und Rap-Einlagen und zahlreiche Gäste runden dieses wunderbare Album ab.

Features gibt es von:

3rd Person, Andrea Clarke (BB Boogie), Breakplus, Cue, Daz-I-Kue, Enrico Delves, Fae Simon, Josh Grooves, Kevin Mark Trail, Lee Gomez, Marianna Zappi, Paul Bloomfield, Rachel Huggins, Ray Estaire und Stephen BAM  Busette & Vencer Cafe

Das Ergebnis ist ein starkes, spannendes und ungewöhnliches Album, in das es sich lohnt, reinzuhören:
 


 

 
 

 
 
 

#UnequiVocaL

Electronica-PionierGeorge Evelyn aka Nightmares on Wax meldet sich mit seinem neuen Album „Shape The Future“  eindrucksvoll zurück.

„Shape The Future“   bietet zum einen genialen Kiffer-Sound ;) wie auf meinem N.O.W. Lieblingsalbum “Smokers Delight”  aus dem Jahr 1995 als auch wunderschöne Soul-Tracks mit Gastsängern, allen voran ‘Typical’,  gesungen von Jordan Rakei.

Also ich feier das und finde das Album rundum gelungen.

Herrlicher Sound zum Verdrängen mit guten Botschaften, der die Ausnahmestellung von NOW in der elektronischen Musiklandschaft nur noch untermauert.
Warp

 

 

 

 

 

 

Sechs Jahre, nachdem es „Cats & Dogs“  regnete, ist der Himmel über Kalifornien wieder wolkenverhangen.

Ab sofort kann das neue Evidence Soloalbum „Weather Or Not“  als einstündige Dashcam-Fahrt durch Venice Beach genossen werden:
 


 

Tracklisting:
0:00 – The Factory [prod. Twiz The Beat Pro]
2:58 – Throw It All Away [prod. Alchemist]
5:55 – Powder Cocaine (feat. Slug & Catero) [prod. Alchemist]
8:52 – Jim Dean [prod. Nottz]
12:55 – Weather or Not [prod. Babu]
16:59 – Moving Too Fast (feat. Catero) [prod. Evidence]
18:32 – Runners (faet. Defari) [prod. Evidence]
21:59 – Bad Publicity (feat. Krondon) [prod. Nottz]
26:18 – Rain Drops [prod. Twiz The Beat Pro]
29:32 – Sell Me This Pen (feat. Alchemist & Mach Hommy) [prod. Alchemist]
33:26 – Love Is a Funny Thing (feat. Styles P, Rapsody & Khrysis) [prod. Alchemist]
38:12 – 10,000 Hours [prod. DJ Premier]
41:04 – What I Need [prod. Evidence]
44:58 – To Make a Long Story Longer (feat. Jonwayne) [prod. Samiyam]
49:11 – Wonderful World (feat. Rakaa) [prod. Budgie]
52:46 – Be My Side Too [prod. Budgie]