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Ausgehend von 120 Gemälden und 800 Briefen Vincent van Goghs läßt die britisch-polnische Koproduktion „Loving Vincent“  in dem animierten Kriminaldrama die Bilder von Vincent Van Gogh zum Leben erwachen, um den Tod ihres Schöpfers zu untersuchen und dabei zugleich seine Lebensgeschichte zu erzählen.

„Loving Vincent“  entstand Frame für Frame als Ölgemälde auf einer Leinwand – auf die gleiche Art und Weise, wie zu seiner Zeit der Maler Vincent Van Gogh selbst seine Bilder erschaffen hatte. Damit ist er der erste Animationsfilm in Spielfilmlänge, der mithilfe dieser Technik erzählt wird. Die Firma BreakThru Productions erfand dafür extra die sogenannten PAWs (Painting Animation Work Stations), besondere Arbeitsplätze, an denen Maler per Hand Frames in Van Goghs Stil malten. Obwohl 85 Maler gleichzeitig an verschiedenen Szenen arbeiten, mussten bei achtzig Minuten geplanter Spielzeit immerhin 57 600 einzelne Bilder angefertigt werden.

Der Film soll gegen Ende des Jahres in die Kinos kommen. Der folgende Trailer zeigt schon mal auf beeindruckende Wweise, was einen erwartet. Faszinierend!

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Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit.

„Mein Traum ist es, dass ich von der Musik, die ich mache, leben kann.“

 

Für den Film Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit. haben die Filmemacher vom Relativ Kollektiv aus Leipzig Labels und Bands über ein Jahr lang begleitet und den Alltag und die Identitätsfragen von Musikern beleuchtet. Die resultierenden 37 Minuten (deutsch mit englischen Untertiteln) sind ein aktuelles und atmosphärisch dichtes Portrait aus der unabhängigen Musikszene in Deutschland.

Die begleiteten Protagonisten des Labels und Netzwerks sind Arpen (Leipzig), earnest and without you (Berlin), Klinke auf Cinch (Jena), Lilabungalow (Erfurt), Wooden Peak (Leipzig) sowie Fabian Schuetze und Andreas Bischof vom Label Analogsoul (Leipzig). Der Film stellt die Musiker und Kulturschaffenden in ihren Lebenswelten vor: in Proberäumen, beim Field Recording, zu Konzerten aber auch beim „Brotjob“.

In den vergangenen Jahren hat sich die Musikindustrie stark verändert, der Grundkonflikt ist jedoch gleich geblieben: Widmet man sein Leben der Musik, so ist der Widerspruch zwischen Selbstverwirklichung und regelmäßigem Einkommen vorprogrammiert. Der Film erzählt, wie die Künstler zwischen Selbstorganisation und Disziplin, Leidenschaft und Durchhaltevermögen diesen Balance-Akt meistern.
 
 

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Wenn die 18-jährige Sonita es sich aussuchen dürfte, dann wäre Michael Jackson ihr Vater und Rihanna ihre Mutter. Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft, doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, sie für 9000 $ an einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes.
Um sich Zeit zu verschaffen für die Verwirklichung ihres Traumes, gelingt es Sonita, mit einer Geldzahlung vorerst die drohende Rückkehr nach Afghanistan zu verhindern.

Diese Zeit nutzt sie, um in Teheran ein Musikvideo aufzunehmen und dieses auf youtube zu stellen. Sie schaffte es, trotz Verbot einen Clip ihres eigenen Songs in einem Studio zu produzieren. Ein furioser Aufruf gegen die Zwangsheirat und für die Selbstbestimmung muslimischer Frauen. Auf youtube bekommt der Song und auch Sonita eine weltweite Aufmerksamkeit, die das Leben von Sonita entscheidend verändern wird. Eine amerikanische Universität bietet ihr ein Stipendium in den USA an, kann aber für ihre Ausreise in die USA erst etwas tun, wenn sie einen Pass bekommt, wofür sie nach Afghanistan reisen muß.

 

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Die Regisseurin begibt sich mit Sonita nun auf eine Reise, von der niemand zu Beginn der Dreharbeiten etwas ahnen konnte, als Rokhsareh Ghaem Maghhami begann, ein Mädchen in Teheran zu begleiten, das seinen Freundinnen eigene Rapsongs vorsang:

 

Internationale Pressestimmen

„An der Front des weltweiten Dokumentarfilms gehen sowohl der große Preis der Jury als auch der Zuschauer Preis an SONITA von Rokhsareh Ghaem Maghami, den geschickt erzählten Film über eine junge Afghanin, die von einer Rap Karriere träumt, während ihre Familie plant, sie als minderjährige Braut zu verkaufen.“ LA Times
„SONITA ist ein auf vielen Ebenen fesselnder und beunruhigender Dokumentarfilm, der eine Debatte unter Filmemachern auslösen sollte und die Sympathien vieler Zuschauer für sich gewinnen wird. Die Festival Teilnahmen scheinen sicher. Bemerkenswert ist vor allem die Komplexität und Geisteshaltung der beteiligten Frauen (…) ihre vereinte Stärke und Menschlichkeit sind tief berührend.“
Screen Daily

„Der Film schildert außergewöhnlich treffend die Umstände, die Mädchen in Afghanistan dazu bringen vor ihrem Verkauf als minderjährige Bräute und vor den Zwangsehen zu fliehen und beschreibt auch zutreffend die Schwierigkeiten denen Afghanische Mädchen und Frauen gegenüberstehen wenn Sie als Flüchtlinge mit liberaleren Kulturen in Berührung gekommen sind und dennoch von ihnen erwartet wird sich wieder in an die Rollenverhältnisse des Herkunftslands anzupassen.“
Heather Barr, Human Rights Watch Senior Researcher

„Sonita’s Botschaft ist Freiheit und das Bestreben nach einem besseren Leben. Und als die Filmemacherin Maghami sich in die Geschichte einmischt wird dies zum moralischen Dilemma und man fragt sich, ob das Risiko sich Angesichts der Erfolge und Probleme gelohnt hat. Dennoch ist Maghami’s Film ein intimes, atemberaubendes Porträt das ebenso wie die diesjährige Auswahl des Sundance Film Festivals sämtliche Grenzen aufbricht.“
The Current

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Kinostart: 26. Mai 2016

Stadt Kino Termin Info
Berlin Kulturbrauerei ab 26.05.2016
Berlin Moviemento 24.06.2016 Preview 20.00 Berlin Feminist Film Week
Berlin Moviemento ab 26.05.2016
Berlin Lichtblick ab 26.05.2016
Berlin Hackesche Höfe ab 26.05.2016
Berlin Sputnik ab 09.06.2016
Bochum Endstation ab 26.05.2016
Bonn Brotfabrik ab 26.05.2016
Bremen City 46 28.05.2016 19.00 Favourites Film Festival
Bremen City 46 09.06.2016
Dorfen S`Kino ab 23.06.2016
Dortmund Sweetsixteen ab 26.05.2016
Düsseldorf Filmwerkstatt 20.08.2016 Open Air
Erlangen Manhattan Kinos 26.06.-29.06.2016
Essen Filmstudio 26.05.-01.06.2016
Frankfurt Orfeos Erben ab 09.06.2016
Frankfurt Filmforum Hoechst 23.-26.06.2016
Frankfurt Filmmuseum 15.06.2016 in Kooperation mit Human Rights Watch
Freiburg Kommunales Kino ab 01.06.2016
Gevelsberg Filmriss 09.06.2016
Gröbenzell Filmstation 29.06.2016 Reihe Interkulturelle Filme
Hamburg Abaton ab 26.05.2016
Hannover Kino im Künstlerhaus ab 02.06.2016
Karlsruhe Kurbel ab 26.05.2016
Köln Weisshaus 09.05.2016 Premiere
Köln Filmpalette ab 26.05.2016
Konstanz Scala 16.06.-22.06.2016
Leipzig Cineding ab 26.05.2016
Ludwigsburg Caligari 29.06.2016
Ludwigslust Luna ab 30.06.2016
München Monopol ab 26.05.2016
Nürnberg Filmhaus 09.06.-15.06.2016
Offenbach Hafenkino 09.06.2016 Open Air
Oldenburg Cine K 22.05.2016 Preview
Oldenburg Cine K ab 26.05.2016
Seefeld Breitwand ab 26.05.2016
Wachtberg Drehwerk 29.05.2016
Wiesbaden Caligari 08.+09.06.2016
Würzburg Central Programmkino ab 26.05.2016

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung de KFP Kölner Filmpresse & Service GmbH.