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Die Berichterstattung zum G20-Gipfel in Hamburg war leider sehr einseitig. Über die unzähligen friedlichen Demos und Protestaktionen wurde kaum berichtet.

Ein Highlight war hier mit Sicherheit die großartige Kunstaktion 1000 GESTALTEN am 5. Juli 2017 auf dem Burchardplatz in Hamburg.

 

Hunderte in Lehm gehüllte Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft haben in einer zweistündigen Choreografie ihre Kritik am G20-Gipfel Ausdruck verliehen und zu mehr Menschlichkeit und Eigenverantwortung aufgerufen.
Die verkrusteten Gestalten sollen für eine Gesellschaft stehen, die den Glauben an Solidarität verloren hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft. Im Laufe der Performance legten sie ihre grauen Kostüme ab, darunter kamen ihre bunten T-Shirts zum Vorschein. Auf diese Weise befreiten sie sich symbolisch aus ihren erstarrten Strukturen.

 

Hier eine eindrucksvolle Zusammenfassung:
 

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#1000GESTALTEN #AllesAllen #g20hh
 

 

 

Der äußerst umstrittene G20-Gipfel in Hamburg rückt näher – nächste Woche ist es soweit. Unzählige Demos und Protestaktionen finden statt oder haben bereits stattgefunden.

Herausrragend an dieser Stelle ist sicherlich die großartige Kunstaktion 1000 GESTALTEN zum G20-Gipfel!
 

Formationen verkrusteter Gestalten bewegen sich schweigend und lang­sam durch die Straßen Hamburgs. Sie haben an ihrer panzerhaften Klei­dung schwer zu tragen, sind ausdruckslos und wirken unangreifbar.
Sie stehen für eine Gesellschaft, die sich ihrer Hilflosigkeit vor den komplexen Zusammenhängen der Welt ergeben hat und nur noch für das eigene Vorankommen kämpft.
Anfangs sind es nur kleine Gruppen, aber über die Tage vor dem G20-Gipfel wer­den es immer mehr. Tageszeitungen berichten über die seltsa­men Figuren.
Am 5. Juli kommen Presse, Kunstinteressierte und Schaulustige zum Höhepunkt der Aktion. Sie sehen Hunderte der grauen Gestalten zusammenströmen und zu einer riesigen Formation wachsen, die sich Meter für Meter an den Glas- und Backsteinfassaden vorbeischiebt. Immer wieder bre­chen einzelne Gestalten zusammen und bleiben ausgebrannt liegen. Die Anderen bewegen sich stoisch und Schritt für Schritt am Publikum vorbei.
Aber plötzlich bleibt eine von ihnen stehen. Eine Transformation beginnt: Die Gestalten befreien sich von ihren Panzern, gewinnen ihre Menschlich­keit und ihren individuellen Ausdruck zurück.
Sie stehen für eine Gesellschaft, in der Veränderung nicht von oben kommt, sondern von jedem Einzelnen ausgeht. In der die Menschen sich den politischen Herausforderungen stellen und gemeinsam für Solidarität, Toleranz und konstruktiven Diskurs kämpfen.

 

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#1000GESTALTEN #AllesAllen #G20HH
 
 
Unterstützen kann jeder die Aktion als Gestalt, Helfer und Spender!

Werde ein Teil der 1000 GESTALTEN auf www.1000GESTALTEN.de
 
 
 
 
 
 
 
gefunden bei Marc

„Prayer of the Mothers“  ist aus einer Zusammenarbeit zwischen der israelischen Singer/Songwriterin Yael Deckelbaum und einer Gruppe rmutiger Frauen entstanden, welche die Bewegung “Women Wage Peace” gegründet haben.

Diese organsieren seit 2014 den jährlichen March of Hope in Palästina und Israel.

2016 gingen 4.000 Frauen – egal ob Jüdin, Muslimin, Israelin oder Palästinenserin – zwei Wochen Hand in Hand zusammen für den Frieden!

Komisch, dass darüber den Medien nicht berichtet wird!

 

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#‎NachrichtAnFrauke

 

Weil Nationalismus keine Alternative ist!

 

#‎NachrichtAnFrauke ist die ultimative musikalische Antwort auf jeden AfD-Beitrag in diesem Internet.
Freundlich aufgenommen vom Berlin Boom Orchestra und mir, pünktlich zu den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Vielleicht können wir das Ruder noch rumreißen. Spielt es laut und spielt es stolz …
socialdread

 

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Songtext:

Sag ma, wat soll der Scheiß
Dit hat doch keene Zukunft
Du hast wohl nüscht jelernt
Im Jeschichtsunterricht

Frauke, ne Nachricht für dich
Frauke, ne Nachricht für dich
Frauke

Mach ma nich Politik
Werd ma lieber Obsthändler
Immer nur deutsches Obst
Januar bis Dezember

Frauke, ne Nachricht für dich
Frauke, ne Nachricht für dich
Frauke

Jeh doch ma zum Friseur
Koof n dicken Daunmantel
Fahr doch ma nach Alaska
Und nimm deine Freunde mit

Frauke, ne Nachricht für dich
Frauke, keen Nachtisch für dich
Frauke, nee, keener mag dich
Frauke, komm zieh nen Schlussstrich
Frauke

plasticobilism

Der griechische Künstler Nikos Papadopoulos aus Thessaloniki stellt seine Sicht auf aktuelle Ereignisse mit Playmobil-Figuren nach und fotografiert die Szenen. Veröffentlicht werden die Fotos auf seinem Blog und auf seiner Facebook-Seite. Ich finde diese Herangehensweise an aktuelle Probleme faszinierend – die Bilder haben eine unheimliche Wirkung und Aussagekraft und sagen teilweise mehr als viele Worte!  Die Süddeutsche Zeitung hat den Künstler unlängst interviewt, eine Auswahl seiner Werke gibt es hier:
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