The Love & War Masterpeace von Raheem DeVaughn

The Love & War Masterpeace

The R&B Hippie NeoSoul RockStar is back – once again! Mit seinem inzwischen dritten Album „The Love & War MasterPeace“ will das urbane Gesangsgenie Raheem DeVaughn sogar noch eine Schippe drauflegen und präsentiert uns neben vertrauten Hymnen von und über die Liebe auch einige sozialkritisch und politisch beeinflusste Songs. Die Deluxe Edition wartet sogar mit zwei CDs auf – „The Love Side“ und „The War Side“. Inhaltlich sind die Love und die War Lieder jedoch auf beiden CDs durchgemischt – also nicht wundern.




Produktionstechnisch spielt Kenny Dope, der schon maßgeblich an Raheems letztem Album beteiligt war, die Hauptrolle und ist für den Großteil der musikalischen Untermalung auf diesem Album verantwortlich. Mit Unterstützung von anderen Produzenten so wie den Stereotypes, Ne-Yo, Ronnie „Lil Ronnie“ Jackson, Ivan „Orthodox“ Barias, Carvin „Ransum“ Haggins, Jerry „Juke“ Vines, Jamil „Face“ Johnson oder Deandre „Dre King“ Shaifer wird Herrn DeVaughn ein Soundteppich geboten, auf dem er sich austoben kann wie ein Kleinkind auf dem Spielplatz. Dabei wagt er sich allerdings auch nur auf Klettergerüste, Schaukeln und Rutschen, die er auch beherrscht und bei denen keine Verletzungsgefahr herrscht. Kurz gesagt: Raheem DeVaughn deckt all seine urbanen Sparten ab, ohne dabei seine Grenzen zu überschreiten (der weiteste Ausbruch hierbei ist der Elektro-Funk-Song „Lose Control“). Es klingt alles unterschiedlich, aber es klingt auch alles 100% Soul. Egal ob er über Liebe und Herzschmerz im herkömmlichen Sinne oder über ernstzunehmendere Themen wie Krieg auf „Bulletproof“ oder dem All Star-Track „Nobody Wins A War“ spricht, ob er auf dem Reggae-angehauchten „Revelations 2010“ mit Damian Marley die Wahrheit offen legen will oder ob er über Gewalt zwischen Mann und Frau auf „Black & Blue“ sowie über die Geschichte eines Soldaten auf „Soldier Story“ spricht – Raheems spürbare und hörbare Leidenschaft zeichnet jeden Song in seiner Einzigartigkeit aus.

Natürlich überzeugt Raheem DeVaughn aber vor allem durch seine unumstrittenen Liebeshymnen – Schlafzimmersoul und Baby Makin‘ Music gibt es mit „Bedroom“, „Calling Me“ und „Garden Of Love“, heiratsreife Liebeserklärungen mit „Mr. Right“ und „My Wife“ und den Vergleich zwischen Liebe und Schwäche auf „Fragile“ mit Spoken Word Artist Malik Yusef – sowie mit seinen konzeptuellen und komplex aufbereiteten Inhalten wie auf „Microphone“ und „B.O.B.“. Auf ersterem Song beschreibt er einen Live-Auftritt einer begehrenswerten Sängerin mit sexuellen Anspielungen und Metaphern – aus der Sicht eines Mikrofons! Mit noch mehr Interesse (ja, das ist möglich) kann man allerdings auf „B.O.B.“, was für so viel wie „Battery operated boyfriend“ steht, zuhören. Hier spricht Raheem der Frauenwelt ins Gewissen und erklärt, wozu ihr Freund Bob (er spricht von einem Typen, meint aber natürlich das bekannteste Sex-Spielzeug der Frauen) nicht im Stande ist.



„You need that real type of love / that can’t be duplicated / your body needs to be loved / the way we got made it / see Bob can’t kiss those thighs / Bob can’t share your morning rise / Bob can’t stay this hard / see I can go harder than him / longer than your battery operated boyfriend.“


Mit „The Love & War MasterPeace“ bekommt man genau das geboten, was man von Raheem DeVaughn und solch einem Albumtitel erwartet: ein Meisterstück. Ohne schwächelnden Momenten wird dem Hörer ein durch und durch gelungenes Album präsentiert, das sowohl durch Raheem DeVaughns einzigartige Stimme und seine enormen Leidenschaft als auch durch die inhaltliche Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit mehr als nur lebendig wirkt und sich ohne Umwege im Ohr des Hörers festsetzt.

Quelle:
http://www.hiphop-jam.net/beitrag24506.html

Raheem DeVaughn - The Love & War MasterPeace (Deluxe Version)

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