YouTube GEMA-Sperre umgehen mit Firefox und Chrome

Heute beim Tonspion entdeckt:
Wer nicht ausgesperrt werden möchte, hat in Deutschland die Möglichkeit, die Sperren mit zwei Browser-Apps ganz einfach zu umgehen.

1. Proxtube: Für Firefox und Chrome (Google) gibt es eine Erweiterung namens Proxtube. Diese kann man sich installieren und die App schaltet sich immer ein, wenn man auf ein gesperrtes Video stößt und leitet auf einen US-Proxyserver um. Der User kann entscheiden, ob das automatisch geschehen soll oder ob man es nur von Hand einschalten möchte.Proxtube für Chrome
Proxtube für Firefox 

2. Stealthy: Ebenfalls für Chrome und Firefox gibt es die App „Stealthy“. Auch diese „Tarnkappe“ funktioniert ganz einfach und schaltet die Länderbegrenzung aus. Der User entscheidet hier selbst, „in welchem Land“ er surfen möchte. Stealthy für Chrome
Stealthy für Firefox

So ist es möglich, die Sperren ganz einfach zu umgehen, bis sich die beiden Streithähne geeinigt haben und wir auch in Deutschland Teil des „world wide web“ sein dürfen.

Doch ist das nun auch legal? Nun, diese Frage können derzeit wohl nur spezialisierte Anwälte im Einzelfall beantworten, denn zwischen den technischen Möglichkeiten und dem nationalen Paragrafendschungel klafft inzwischen eine riesige Lücke und es wird vermutlich noch Jahrzehnte dauern, bis es wirklich tragfähige, faire Regeln für die schöne neue Online-Welt gibt. Doch nach Einschätzung eines Fachanwalts ist das Schauen von YouTube Videos mit Hilfe von Proxys derzeit keine Verletzung des deutschen Urheberrechts, beim Upload urheberrechtlich geschützter Dateien sieht es aber schon wieder anders aus.
         

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