Eine echte Entdeckung!

Nach Gastauftritten bei Deutschrap-Größen wie seinem Mentor Samy Deluxe, den Beginnern oder Curse wagt Newcomer-Rapper Horst Wegener nun den nächsten Schritt: Als vielschichtiger Musiker vereint er das Beste aus progressivem, zeitgemäßem HipHop, einer Vorliebe für organische Instrumente und zwischenmenschlichem Tiefgang. Der 21-jährige füllt damit den Raum zwischen Rap, Jazz, Soul und Pop in der deutschen Musiklandschaft: Mitten in der familiären, pulsierenden Szene Wuppertals verankert und gefördert durch die Hamburger KunstWerkStadt, ist die Debüt-EP “Mein Name ist Horst” ein intimer Einblick in sein Innenleben, geprägt von persönlicher Reflektion, Gesellschaftskritik und dem künstlerischen Umfeld seiner Heimatstadt.
– aus dem Pressetext von Julius Krämer

 


 


 
 

Liebe Soulsisters und Soulbrothers. Wieder ist ein Jahr vergangen und so einige gute Alben sind erschienen – hier sind meine Alben des Jahres 2018 in alphabetischer Reihenfolge.

Ein paar Alben möchte ich jedoch hervorheben:

Zum einen ist mit “Swimming” das für mich beste HipHop Album des Jahres erschienen, und zum anderen auch des beste und leider auch letzte Album von Mac Miller – R.I.P.!

Desweiteren haben die Rap-Legenden Evidence und Ice Cube ganz hervorragende Alben herausgebracht und auch die First Lady of Global HipHop Akua Naru hat mit “The Blackest Joy” wieder ein Meisterwerk vorgelegt.

Im Bereich Soul sticht für mich das Bill Withers Coveralbum “Lean in me” von Jose James heraus, da er den Soulklassikern einen ganz eigenen Groove verleiht und natürlich die Stuttgarter Sängerin Fola Dada mit ihrem via crowdfunding finanzierten Album “Earth”.

Als Newcomer möchte ich noch Moorea Masa mit ihrem wunderschönen Debütalbum “Shine a light” zwischen Folk und Soul erwähnen, die R’n’B-Senkrechtstarterin Jorja Smith mit ihrem Debüt “Lost & Found” und den britischen Musiker Tom Misch mit seinem lang erwarteten Debütalbum „Geography“ zwischen Genres wie Disco, Soul, HipHop und Jazz.

Und hier sind nun die 25 SOULGURU Alben des Jahres 2018 inkl. Spotify Playlist mit jeweils den schönsten Titeln der genannten Alben.
 

Bernhoft & The Fashion Bruises – Humanoid

Der in Bandformation unter dem Namen Bernhoft & The Fashion Bruises aufgenommene Longplayer verströmt einen wunderbar gefühlvollen Spirit und bewegt sich musikalisch im Spannungsfeld von R’n’B, Pop und Soul und erinnert dabei, wie auch die Entstehungsgeschichte des Albums, an die guten alten Zeiten.

Blundetto - Slow Dance

Der Pariser DJ, Radiomacher und Produzent Max Guiguet aka Blundetto präsentiert auf seinem vierten Album den neuen Clubtrend Nordbrasiliens.

Der Albumtitel “Slow Dance” ist Programm. Es gibt 12 von Blundetto selbst eingespielte Slowmotion-Reggae-Dub-Tracks, die Rocksteady und Lovers Rock mit Dub vermischen, und auch mal modern modulierte Synthie Sounds und Autotune zulassen. Vocals werden unter anderem von Ken Boothe, Cornel Campbell, Jahdan Blakkamore, Biga Ranx und anderen beigesteuert.

Children of Zeus - Travel Light

Tyler Daley & KonnyKon aka Children of Zeus haben ihr langerwartetes Debütalbum rausgehauen.

Das Duo aus Manchester ist schon lange in der Szene unterwegs und hat bereits eine Reihe Singles und EPs veröffentlicht und damit für Aufsehen gesorgt.

Mit “Travel Light” überzeugen sie auf 13 Tracks mit einer selten gehörten Mischung aus sehr viel Soul und authentischem HipHop. Das ist genau mein Ding und ich kann mich gar nicht satt dran hören.

COLONEL RED – RHYME TRAVELING

Geniales Modern Funk Mini Album, dass Colonel Red aka Redz hier abgeliefert hat.

Fans von D’Angelo sollten sich das unbedingt reinziehen.

Cool Quest - Vivid

Mit ihrem Debütalbum “Funkin Badass” etablierten sich The Cool Quest aus dem niederländischen Zwolle als unwiderstehliche Live-Kombo, die ihren Sound zwischen klassischem HipHop und modernem Pop findet und mit ihrem leichtfüßigen Funk an die frühe Energie der Black Eyed Peas erinnert.

Jetzt ist das zweite Album “Vivid” da und sie haben noch eine Schippe draufgelegt. Die Songs gehen sofort ins Blut, erinnern an die Golden Era des HipHop und werden durch gekonnt eingesetzte, elektronische Elemente gekonnt ins Jahr 2018 transportiert.

Ice Cube - Everythangs Corrupt

Rap-Ikone Ice Cube (N.W.A.) meldet sich nach 8 Jahren mit “Everythangs Corrupt” eindrucksvoll zurück und überzeugt mich sowohl musikalisch, als auch textlich.

Die 16 Titel haben sehr schöne Soul- und Funk-Samples und zeigen den 49jährigen Rapper in Bestform.

Ich feier das!

Fola Dada - Earth

Fola Dada, die in Stuttgart lebende afrodeutsche Jazz- und Soulsängerin, Frontfrau von HATTLER und regelmäßiger Gast bei der SWR-Big Band hat sich vier Jahre Zeit genommen, um Songs für ihr neues Album „Earth“ zu schreiben und via Crowdfunding zu finanzieren.

Das Ergebnis ist ein wunderschönes Album zwischen Soul, Jazz und etwas Electronic und hat mit dem dubbig-spacigen ‘Waiting In Vain’ einen der schönsten Bob Marley Coverversionen, die ich je gehört habe.

Evidence - Weather Or Not

Sechs Jahre, nachdem es „Cats & Dogs“ regnete, ist der Himmel über Kalifornien wieder wolkenverhangen.

Evidence meldet sich mit „Weather Or Not“ eindrucksvoll zurück. Ein starkes Album - all Killer, no filler!

Hyleen - B-Side

Die in Paris lebende Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin Hyleen macht da weiter, wo sie mit ihrem Debütalbum U&I  2015 aufgehört hat und liefert mit ihrem zweiten Album „B-Side“  wieder ein rundum gelungenes Album ab, dass Neo-Soul, Jazz, Funk, Soul und Pop überzeugend vereint.
 

José James - Lean on me

Im Jahr von Bill Withers‘ 80. Geburtstag hat der Sänger, Songschreiber und lebenslanger Withers-Fan José James das Tribute-Album „Lean on me“ veröffentlicht.

Die Soul-Klassiker auf “Lean in me” sind nah am Original, werden aber durch den unheimlichen Groove der Band und von José James Gesang so grandios ins Hier und Jetzt geholt, das man die Songs immer wieder hören will. Die exzellente Aufnahmequalität mit dem warmen und tiefen Live-Sound tun ihr übriges. Ein Meisterwerk!

LyricL - UnequiVocaL

Die Londoner Performance Poetin und progressive HipHop Künstlerin LyricL Nkechi hat mit “UnequiVocaL” ein Album veröffentlicht, das nur so vor Kreativität strotzt.

Zu einem Sound zwischen progressive HipHop, Neo Jazz und Soul gibt es jede Menge Spoken Words, Poetry und Rap-Einlagen und zahlreiche Gäste runden dieses wunderbare Album ab.

Moorea Masa - Shine A Light

Die 23-jährige MOOREA MASA sticht durch ihre bezaubernde Ausstrahlung und besondere Stimme hervor. Die aufstrebende Künstlerin aus der US West Coast Metropole Portland tourte bereits ausgiebig durch die USA u. a. als Support für Allen Stone, für den sie auch immer wieder in seiner Band singt.

Mit “Shine A Light” ist jetzt ihr wundervolles Debütalbum erschienen, dass die Tiefen der Themen Liebe, Verlust, versteckter Schmerz und wie es ist, eine Frau zu sein, ergründet.

Musikalisch bewegt sie sich dabei mit einer Balance aus Zurückhaltung und purer Kraft im Spannungsfeld von Folk, Soul, R’n’B und Pop.

Das Ergebnis ist einfach wunderschön.

Mac Miller - Swimming

„Swimming“ zeigt das ganze künstlerisches Spektrum von Mac Miller und ist ein beeindruckendes musikalisches Statement, mit dem er seine Ausnahmestellung als Top-Rapper und Weltstar manifestiert.

Tom Misch - Geography

Der aus Süd-London stammende Tom Misch ist Komponist, Gitarrist, Violinist, Singer/Songwriter, Produzent und DJ – und gerade einmal 22 Jahre alt. Zudem hat sich Tom den Ruf als einer der besten britischen Produzenten durch Remixe und Edits für Lianne La Havas, Mos Def und Busta Rhymes erarbeitet.

Sein lang erwartetes Debütalbum „Geography“ tanzt zwischen Genres wie Disco, Soul, HipHop und Jazz und ist ein wahres Zeugnis für Toms vielfältigen Sound und Genrefluidität.

Das Ergebnis ist ein ungemein relaxtes und trotzdem grooviges Album mit Tom Mischs Jazzgitarre als Sahnehäubchen und ein Anwärter für die SOULGURU Alben des Jahres 2018!

Jesper Munk - Favourite Stranger

JESPER MUNK hat bei dem ungeschliffenen Blues-Rock mit verzerrten Gitarren, mit denen er sich auf seinen ersten beiden Alben einen Namen als talentierter Blues-Musiker machte, den Rock gestrichen.

Stattdessen gibt es auf “FAVOURITE STRANGER” wunderbaren leicht melancholischen Blues mit wohltemperierten Soul und einem Hauch Jazz, wie er in den 90er Jahren auf Alben wie “For the Beauty of Wynona” von Daniel Lanois oder “Painted from Memory” von Elvis Costello zelebriert wurde.

Diese musikalische Wandlung steht JESPER MUNK sehr gut und überzeugt mich auch auf Albumlänge.

Akua Naru - The Blackest Joy

Trotz andauernden Tourens auf der ganzen Welt, hat es die Aktivistin und Künstlerin Akua Naru geschafft, ihr drittes Album “The Blackest Joy” aufzunehmen, das heute seinen Releaseday feiert.

Die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Künstlern und Musikern aus der ganzen Welt ermöglichte es der First Lady of Global HipHop unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Erfahrungen in diesem Werk zu vereinigen, und so wieder ein herausragendes Album abzuliefern.

The New Mastersounds - The Nashville Session 2

Nach ihrer erfolgreichen Veröffentlichung “The Nashville Session” im Jahr 2016 kehrten die britischen Funk- und Soul-Jazz-Veteranen von The New Mastersounds in das gleiche analoge Studio zurück, um vor einem geladenen lokalen Publikum eine weitere Reihe von Songs aufzunehmen. Das Album fängt die Energie und Chemie zwischen diesen vier Musikern, die nach fast zwei Jahrzehnten zusammen an der Spitze ihres Spiels stehen, perfekt ein.

Selten hat mich ein Instrumental-Album so begeistert!

Nightmares on Wax - Shape The Future

Electronica-PionierGeorge Evelyn aka Nightmares on Wax meldet sich mit seinem neuen Album „Shape The Future“ eindrucksvoll zurück.

„Shape The Future“ bietet zum einen genialen Kiffer-Sound ;) wie auf meinem N.O.W. Lieblingsalbum “Smokers Delight” aus dem Jahr 1995 als auch wunderschöne Soul-Tracks mit Gastsängern, allen voran ‘Typical’, gesungen von Jordan Rakei.

Ragetti - Weil ich dope bin

Ragetti begann Ende der 90er Jahre, zu Zeiten des ersten großen Deutsch-Rap-Hypes, zusammen mit einem Produzenten und DJ als Next Once Musik zu machen.
Als dann aber mit Aggro Berlin die große Era des Straßenraps einsetzte, hing Ragetti die Musik dann mehr oder weniger an den Nagel, da er sich damit nicht mehr identifizieren konnte.

Jetzt ist er wieder da und hat sein Album „Weil ich dope bin“ veröffentlicht - ein wundervolles old School Deutsch-Rap Album, wie man es heutzutage nicht mehr findet. Danke dafür!

Rosalía - El Mal Querer

Rosalía ist Flamenco-Sängerin, Tänzerin und Popstar, die Flamenco mit modernstem, elektronischem R’n’B-Sound vereint. Es ist eine neue Art und Weise, Popmusik wahrzunehmen, die sich – auch ohne Radio-Support – rasant auf den Straßen, in den Socials und in den Charts verbreitet.

Auf „El Mal Querer“ verbindet sie Tradition und Moderne auf genialste Weise!

Kati von Schwerin - Inspired By The Riot

Mit „Inspired By The Riot“ hat Kati von Schwerin ein großartiges Indiepop-Album veröffentlicht, für das der bekannte deutsche Musikjournalist Linus Volkmann einen wunderbaren  Pressetext verfasst hat ......

Jorja Smith - Lost & Found

Die britische R’n’B-Sängerin Jorja Smith veröffentlicht heute nach Kollaborationen mit Drake, Kendrick Lamar und Stormzy, sowie ihrem Gewinn des 2018er BRITs Critics Choise Awards und ausverkauften US- und UK-Touren ihr langerwartetes Debüt-Album “Lost & Found”. Happy Releaseday!

“Lost & Found” wurde innerhalb der letzten drei Jahre von der heute 21jährigen geschrieben und umfasst eine Reihe von persönlichen Themen und Beobachtungen.

Das Ergebnis ist ein tolles Debüt, dass von Jorja Smiths wohltuender, warmer und samtiger Stimme lebt und musikalisch mit einer sehr persönlichen Mischung aus 90’s R’n’B, Lauryn-Hill-Balladen und 2Step überzeugt.

Soothsayers - Tradition

Das Süd-Londoner Afro Dub-Kollektiv Soothsayers überzeugt auch auf ihrem neuesten Album „Tradition“ mit ihrer musikalischen Mischung aus Afro Dub, Afrobeat, Reggae und Dub, gepaart mit politischen Messages und viel Spielfreude.

Soulbrotha - Moment der Wahrheit

12 Finger Dan und B-Base, besser bekannt als Produzenten Duo Soulbrotha widmen sie sich auf “Moment der Wahrheit” der Neuinterpretation eines der einflussreichsten HipHop Alben der späten 90er Jahre: «Moment Of Truth» von Gang Starr, das vor genau 20 Jahren erschien.

«Dabei wollten wir die Beats nicht einfach nur nachbauen sondern von Grund auf neu flippen. Die Herausforderung war möglichst nicht die Teile der Originalsongs zu verwenden, die DJ Premier benutzt hat.»

Das Ergebnis ist feinster Boom Bap mit einer Menge Soul und Scratch-Hooks und sehr guten Texten, insbesondere im Titeltrack. Ich liebe diesen Scheiß!!

Stimulator Jones - Exotic Worlds and Masterful Treasures

Der Multi-Instrumentalist, Produzent und Singer/Songwriter Sam Lunsford aka Stimulator Jones veröffentlicht heute sein Debütalbum “Exotic Worlds and Masterful Treasures”, das er komplett alleine eingespielt, eingesungen und produziert hat, um komplette Kontrolle über das Endergebnis zu haben.

Sein Sound ist inspiriert von R’n’B-Legenden aus den 70’s und 80’s wie Rick James, Raydio, The S.O.S. Band und The Gap Band und auch wenn die Synthesizer auf “Exotic Worlds And Masterful Treasures” unwirklich funkeln, die Grooves und sein inniger Gesang sind von dieser Welt.



 


Die aktuelle SOULGURU Spotify Playlist präsentiert das Beste aus den Blogposts vom Dezember 2018.

Check it out:

 

Wusstet ihr, dass das Wort “funky” erstmals 1784 schriftlich erwähnt wurde? Oder wieso Soul-Legende Solomon Burke auf einer Veranstaltung des Ku-Klux-Klans spielte? Welche die besten Blaxploitation-Soundtracks sind? Oder welchen Spitznamen Michael Jackson von seinem Vater erhielt?

All diese Fragen und natürlich viele mehr werden in dem fantastischen neuen Sachcomic BLACK & PROUD – VOM BLUES ZUM RAP vom französischen Künstler-Team Hervé Bourhis und Brüno beantwortet.

Die Fülle der wegweisenden Songs ist so groß, dass die beiden Autoren jedem Jahr ab 1945 bis einschließlich 2015 eine eigene Doppelseite gewidmet haben. Dabei wird jeweils ein musikalischer Meilenstein des Jahres genauer beleuchtet, mit Informationen zu Entstehung, Hintergrund und Wirkung, die nicht nur für Vinylfreaks höchst spannend sind.

Die Entwicklung von Subgenres und die Karrieren herausragender KünstlerInnen stehen dabei zwar im Fokus, doch auch die politische Lage der jeweiligen Zeit und die Fortschritte der Bürgerrechtsbewegung in den USA werden thematisiert. Auf diese Weise erhält man einen ausführlichen Überblick über die Geschichte afroamerikanischer Musik und ist auch in der Lage, Zusammenhänge herzustellen, die Bedeutung einzelner Songs in ihrem politischen und sozialen Kontext zu erkennen und die Entstehung von ganzen Genres wie Funk oder HipHop in allen Facetten nachzuvollziehen.

 

Als weiteres Highlight werden in der dazugehörigen Spotify Playlist fast alle Songs, die in dem Buch besprochen werden, vorgestellt. In Summe über 600 Songs!

 

 

 

Rap-Ikone Ice Cube (N.W.A.) meldet sich nach 8 Jahren mit “Everythangs Corrupt” eindrucksvoll zurück und überzeugt mich sowohl musikalisch, als auch textlich.

“A lot of people… we are corrupting our bodies. We’re corrupting our neighborhoods. We’re corrupting our minds, there’s a lot of corruption going on that we got to figure out what kind of world we want to live in.“
Ice Cube

 
Die 16 Titel haben sehr schöne Soul- und Funk-Samples und zeigen den 49jährigen Rapper in Bestform.

Ich feier das!
 


 

#EverythangsCorrupt

 

 

Nach ihrer erfolgreichen Veröffentlichung “The Nashville Session” im Jahr 2016 kehrten die britischen Funk- und Soul-Jazz-Veteranen von The New Mastersounds in das gleiche analoge Studio zurück, um vor einem geladenen lokalen Publikum eine weitere Reihe von Songs aufzunehmen. Das Album fängt die Energie und Chemie zwischen diesen vier Musikern, die nach fast zwei Jahrzehnten zusammen an der Spitze ihres Spiels stehen, perfekt ein.

Selten hat mich ein Instrumental-Album so begeistert!

 


 

 

 

Credit: Hendrik Schneider

Bilderbuch haben ‘ne Menge neuer Songs geschrieben – genug, um damit zwei Platten zu füllen.

Die erste, „Mea Culpa“ ist bereits wie aus dem Nichts erschienen, am 22.2.2019 folgt mit „Vernissage My Heart“ die zweite.

Auf “Mea culpa” nehmen Bilderbuch das Gas etwas raus und Hits sucht man vergebens. Dafür gibt es wieder den großartigen Umgang mit der deutschen Sprache und musikalisch wird es raffiniert. Das erschließt sich vielleicht nicht sofort, aber beim mehrmaligen Hören entfalten die Songs nach und nach ihre ganze Wirkung.

So ging es zumindest mir.

Aber bildet euch eure eigene Meinung:
 


 
 
TOURDATEN
08.12.2018 AT-Zell am See – Skiopening
06.04.2019 Würzburg – Posthalle
07.04.2019 Stuttgart – Beethovensaal
08.04.2019 Offenbach – Capitol
09.04.2019 Oberhausen – Turbinenhalle
11.04.2019 Leipzig – Haus Auensee
12.04.2019 Hannover – Capitol
13.04.2019 Köln – Palladium
14.04.2019 Kassel – Stadthalle
16.04.2019 München – Zenith
17.04.2019 Hamburg – Docks
18.04.2019 Berlin – Columbiahalle
24.04.2019 Innsbruck – Dogana
25.04.2019 CH-Basel -Volkshaus
26.04.2019 CH-Zürich – X-Tra
24.05.2019 AT-Wien – Open Air Schloss Schönbrunn
13.07.2019 AT-Linz – Donaulände Open Air
24.08.2019 AT-Linz – Freiluftarena B

Tickets: www.feinsteseide.at
 

 

Mit „Inspired By The Riot“ hat Kati von Schwerin ein großartiges Indiepop-Album veröffentlicht, für das der bekannte deutsche Musikjournalist Linus Volkmann einen wunderbaren  Pressetext verfasst hat, den ich euch nicht vorenthalten will, da er das Album sehr gut beschreibt:

“Das kann man doch so nicht machen, Kati!“ – „Oh, doch!“
Die Berliner Singer/Songwriterin Kati von Schwerin nutzt ihr neues Album als Befreiungsschlag – und schafft dabei noch so viel mehr.
Ich habe Kati von Schwerin bislang noch nicht getroffen. Nach dem Hören ihres zweiten Albums, nach dem Hören von „Inspired by the riot“ frage ich mich allerdings, warum weiß diese Frau so viel über mich?
Denn selbst wenn sie eine verrückte Stalkerin wäre – was sie nicht ist – selbst dann hätte sie doch sicher Besseres zu tun, als meine Gefühlslage so detailreich zu protokollieren.
Nun, die Antwort liegt auf der Hand: Kati von Schwerin hat so unglaublich intime Songs geschaffen, dass man eben zusammenzuckt, zusammenzucken muss. Man fühlt sich von ihnen so sehr gemeint, dass es fast schmerzt. Musik ist immer dann am besten, wenn sie Werkzeug ist, um Distanzen zu verringern. Distanz zwischen Künstler und Publikum, Distanz zwischen Hörer und den eigenen Emotionen. Nur ganz wenige Platten sind aber in der Lage, jegliche Distanz aufzuheben. „Inspired by the riot“ gehört für mich definitiv dazu.
2016 erschien von Schwerins erstes Album, „Remedy“. Durchzogen von starker Innerlichkeit, ätherisch und dem Liebeslied verschrieben. Ein wenig Elfe mit starker Stimme. Keine Ahnung, was in der Zeit danach geschehen ist mit der Wahl-Berlinerin, deren Adelstitel übrigens keinen Künstlernamen darstellt, sondern tatsächlich echt ist. Die feine Dame! Jedenfalls hat sie sich zwar dieses sehr Persönliche in ihrem Songwriting bewahrt, die große Stimme sowieso, aber alles wirkt offensiver jetzt.
Selbst spricht sie dahingehend von einem „Stinkefinger“, einem „Fuck off“ an die ganzen Musikbusiness-Gralshüter, denen sie mit dem ersten Album begegnen durfte. Die ganzen Mansplaning-Besserwisser, auf die man an jedem verdammten Checkpoint trifft und die einem das Pop-Business verleiden können. Kati von Schwerin indes hat die Herausforderung angenommen. Ihre Kunst will all denen, die angepasste, ewig gleiche Frauenrollen im Game reproduziert sehen wollen, nicht genügen, sie will sie vielmehr wegfegen. „Inspired by the riot“ eben.
Das musikalische Mittel dabei ist wunderbar subtile, aber stets pointierter Gitarren-Folk – oder meinetwegen auch Kammermusik-Pop. Alles fein komponiert, detailreich arrangiert und immer mit Blick auf die jeweilige Stimmung des Songs umgesetzt. Große Gesten machen natürlich was her in der Musik, aber hier sind es gerade auch eben jene Details, die das Album so nachhaltig aus dem sonstigen Trott des Genres herauszuheben vermögen.
So ist das ganze Album letztlich eine Summe von ganz vielen solcher kleinen großen Momente. Es geht von „The Power Above“, der ersten Single, bis zu den düsteren Collage „Black“. Wer sich für Musik begeistern kann, die einen anfasst, streichelt und auch mal durchschüttelt, wird hier ganz viel erleben. Mir ist schon ganz schwindelig. Aber ich will sofort noch mal fahren.
LINUS VOLKMANN

 


 

 

 

 

 

Die aktuelle SOULGURU Spotify Playlist präsentiert das Beste aus den Blogposts vom November 2018.

Check it out:
 

 
 
 

Das Budapester DJ- und Produzentenduo Nándor Kürtössy & Sándor Lakatos aka Savages Y Suefo haben mit “Brotherhood” ihr zweites Album veröffentlicht.

Wie bereits das Debüt “Worldstyle” (2013) geriet auch “Brotherhood” zu einem genreübergreifenden Downtempo-Meisterstück, in das die Magyaren gekonnt Elemente aus Blues, Dub, Jazz, HipHop, Funk, Soul und Folk einfließen ließen.

Das Ganze garnierten sie mit erstaunlich kritischen Lyrics über die sozialen Probleme der Gegenwart. Für deren Interpretation sorgte eine Riege internationaler Gastsänger wie der ungarische Ska-Star KRSA, Fedora und Bryant Goodman, Ashley Slater von Freak Power, Denise M Baye von Mo Horizons, M3NSA von Fokn Bois sowie RedRed.

Das sollte man sich nicht entgehen lassen:
 

 

 

Ragetti begann Ende der 90er Jahre, zu Zeiten des ersten großen Deutsch-Rap-Hypes, zusammen mit einem Produzenten und DJ als Next Once Musik zu machen.
Als dann aber mit Aggro Berlin die große Era des Straßenraps einsetzte, hing Ragetti die Musik dann mehr oder weniger an den Nagel, da er sich damit nicht mehr identifizieren konnte.

Erst als dann Marteria, Orsons, Casper, etc. auf der Bildfläche erschienen und wieder für etwas mehr Offenheit im Rap-Game sorgten, sprang der Funken auch bei Ragetti wieder über. Jedoch gab es niemanden in seinem Umfeld, mit dem er seine Vision von Musik umsetzen konnte.

So brachte Ragetti sich nach und nach selbst das produzieren bei und nahm Raps auf. Da Übung bekanntlich den Meister macht, wurden irgendwann auch schließlich die Produktionen besser und es entstanden die ersten Instrumentals, die der musikalischen Idee von Ragetti gerecht wurden. Inspiriert von diesen Instrumentalen, fing Ragetti auch wieder an, verstärkt Texte zu schreiben und fand darüber die Freude am Rappen wieder.

Da Ragetti die Beats und Raps jeweils selbst produziert hat, kam nach den Aufnahmen schnell der Gedanke auf, auch den Rest vom Mix und Mastering bis hin zum Artwork im Alleingang zu bewerkstelligen. So benötigte das Album bis zur Veröffentlichung zwar noch gut ein weiteres Jahr, aber was lange währt, wird ja bekanntlich gut.

„Für mich zeichnet sich gute Musik in erster Linie dadurch aus, wenn sie Emotionen gut transportiert. Dafür reicht ein Song oft aus. Mir war es aber musikalisch ein Bedürfnis, ein Lebengefühl einfangen, das sich für mich als zu komplex erwies, um es mit einem einzelnen Song auf den Punkt zu bringen.“

 
Grob zusammengefasst handelt das Albums von einer Person, die alles verliert und sich mehrfach neu orientieren muss, um wieder ein Leben im Einklang mit sich selbst führen zu können.

„In meinen Songs verarbeite ich gerne Beobachtungen, die ich in meinem näheren Umfeld wahrnehme. Ebenso fließen in die Songs aber auch sehr viele meiner eigenen Ansichten und autobiografische Ansätze ein. Von daher sind die Songs dann auch alle aus der Ich-Perspektive erzählt.
Letztendlich ist das Album ja auch meine erste offizielle Veröffentlichung und mit dieser möchte ich mich bei den Hörern selbstverständlich möglichst gut vorstellen.
Ich kenne das ja von mir selbst. Wenn ich auf Youtube oder Spotify auf einen guten Song stoße, höre ich mir meist gleich noch mehr von dem Künstler an.
Wenn mich die Musik dann auf Albumlänge nicht überzeugen kann, werde ich aber meist kein großer Fan und vergesse den Künstler auch sehr schnell wieder.

 
Das Ergebnis ist das Album „Weil ich dope bin“, ein wundervolles old School Deutsch-Rap Album, wie man es heutzutage nicht mehr findet. Danke dafür!
 

 

 

Die aktuelle SOULGURU Spotify Playlist präsentiert das Beste aus den Blogposts vom Oktober 2018.

Einfach brilliant ;)
 

 
 
 

Ptotocredit: Martin Bustos


 

“Thrilling, gloriously global 21st century pop”
The Guardian

“The five-time Latin Grammy nominee, whose hotly-anticipated album will be released this week [is] this fall’s artist to watch… the buzz about Rosalía is quickly spreading as she defies easy definition”
BILLBOARD

 
Rosalía ist Flamenco-Sängerin, Tänzerin und Popstar. Sie ist eine komplette Künstlerin.
Die Spanierin verfügt über eine außergewöhnliche Stimme und hat einen vollkommen eigenständigen Sound kreiert. Und auch wenn man derzeit das Gefühl hat, dass alles in halsbrecherischer Geschwindigkeit passiert, so nahm ihre Geschichte bereits vor 25 Jahren in San Esteve Sesrovires (wenige Kilometer südlich von Barcelona) ihren Anfang.

Rosalía singt, seit sie sich erinnern kann und der Flamenco spielt seit ihrer frühen Teenager-Zeit in ihrem Leben eine Schlüsselrolle. Sie ist in erster Linie eine Cantaora. Ihre Stimme ist süß und hoch, aber sie hat Biss. Sie ist eine „Flamenca“, aber stets offen für andere Musikstile. Jahrelang sammelte sie Erfahrungen mit Auftritten in kleinen Clubs, fast anonym, als Teil von symphonischen Shows und Theater-Aufführungen. Von „La Fura Dels Baus“ beim Singapore River Festival bis hin zu vielen literarischen, choerographischen oder cineastischen Auftritten; zusammen mit legendären Autoren wie Enric Palomar oder Flamenco-Legenden wie Juan Gómez ‘Chicuelo’.

Dem Hit ‘Malamente’, der Platz vier der spanischen Charts und Platinstatus erreichte, ließ sie die Single ‘Pienso En Tu Mirá’ folgen, dessen Video bereits am Tag der Veröffentlichung die Millionengrenze überschritt. Die Clips zu beiden Songs stammen von Canada Productions, für Songwriting und Sound war einmal mehr Pablo Díaz-Reixa ‚El Guincho’ zuständig. Gemeinsam gelang es den beiden, Flamenco mit modernstem, elektronischem R’n’B-Sound zu vereinen. Es ist eine neue Art und Weise, Popmusik wahrzunehmen, die sich – auch ohne Radio-Support – rasant auf den Straßen, in den Socials und in den Charts verbreitet.

Zwei Singles, mit denen Rosalía die Spannung auf ihr zweites Album „El Mal Querer“ auf ein Höchstmaß gesteigert hat und das nun heute gemeinsam mit der dritten Single ‘Di Mi Nombre’ seinen Releaseday feiert. Enjoy!
 


 

 

#ElMalQuerer #EMQ
 

Übrigens:
In wenigen Tagen wird sie neben Nicki Minaj und Halsey bei den MTV EMA Awards auftreten, wo sie auch in der Kategorie “Best Spanish Act” nominiert ist und an der Seite von Penélope Cruz wird sie 2019 ihr Kinodebüt im neuen Pedro Almodóvar-Film „Dolor y Gloria” feiern.
 

 

Sehr schöner 3teiliger Tribut über Van the Man
und seinen Caledonian Soul:

 
Van Morrison 1967 – 1977

1 Glad Tidings – (Moondance, 1972)
2 Jackie Wilson Said (I’m in Heaven When You Smile) – (Saint Dominic’s Preview, 1972)
3 Come Running – (Moondance, 1972)
4 Wild Night – (Tupelo Honey, 1971)
5 These Dreams of You – (Moondance, 1972)
6 Warm Love – ( Hard Nose The Highway, 1973)
7 Brown Eyed Girl – (Blowin’ Your Mind, 1967)
8 Gypsy – (Saint Dominic’s Preview, 1972)
9 The Way Young Lovers Do – (Astral Weeks, 1968)
10 I’ve Been Working – (His Band And The Street Choir, 1970)
11 When That Evening Sun Goes Down – (Tupelo Honey, 1971)
12 Spanish Rose – (Blowin’ Your Mind, 1967)
13 Moondance – (Moondance, 1972)
14 Domino – (His Band And The Street Choir, 1970)
15 Gypsy Queen – (His Band And The Street Choir, 1970)
16 Starting A New Life – (Tupelo Honey, 1971)
17 Who Was That Masked Man – (Veedon Fleece, 1974)
18 You Gotta Make It Through The World – (A Period Of Transition, 1977)
19 Redwood Tree – (Saint Dominic’s Preview, 1972)

 

Van Morrison 1978 – 1991

1 Full Force Gale – (Into The Music, 1979)
2 Star Of The County Down, with The Chieftains – (Irish Heartbeat,1988)
3 Celtic ray – (Beautiful Vision, 1982)
4 Haunts Of Ancient Peace – (Common One, 1980)
5 Dweller On The Threshold – (Beautiful Vision, 1982)
6 Quality Street – (Hymns To The Silence, 1991)
7 Lifetimes – (Wavelength, 1978)
8 Bright Side Of The Road – (Into The Music, 1979)
9 Ancient Of Days – (A Sense Of Wonder, 1985)
10 Inarticulate Speech Of The Heart No. 2 – (Inarticulate Speech Of The Heart, 1983)
11 Whenever God Shines His Light – (Avalon Sunset, 1989)
12 Hymns To The Silence – (Hymns To The Silence, 1991)
13 Oh the Warm Feeling – (No Guru, No Method, No Teacher, 1986)
14 Give Me My Rapture – (Poetic Champions Compose, 1987)
15 Real Real Gone – (Enlightenment, 1990)

 

Van Morrison 1995 – 2016

1 Evening Shadows – (Down the Road, 2002)
2 It Once Was My Life – (The Healing Game, 1997)
3 Once in a Blue Moon – (What’s Wrong With This Picture?, 2003)
4 The Lion This Time – (Magic Time, 2005)
5 Too Late – (Keep Me Singing, 2016)
6 Keep It Simple – (Keep It Simple, 2008)
7 High Summer – (Back on Top, 1999)
8 Days Like This – (Days Like This, 1995)
9 Steal My Heart Away – (Down the Road, 2002)
10 How Can a Poor Boy – (Keep It Simple, 2008)
11 Holy Guardian Angel – (Keep Me Singing, 2016)
12 Whatever Happened to PJ Proby? – (Down the Road, 2002)
13 New Biography – (Back on Top, 1999)
14 Little Village – (What’s Wrong With This Picture?, 2003)
15 End of the Land – (Keep It Simple, 2008)
16 You Can Count On Me (To Do My Part) – (Tell Me Something, 1996)

 

 

Unglaublich, was die Hamburger Techno Marching Band MEUTE mit dem
Dennis Ferrer House-Klassiker ‘Hey Hey’ hier macht!

Der absolute Wahnsinn!
 

 

 

Pressefot: by Moorea Masa

Die 23-jährige MOOREA MASA sticht durch ihre bezaubernde Ausstrahlung und besondere Stimme hervor. Die aufstrebende Künstlerin aus der US West Coast Metropole Portland tourte bereits ausgiebig durch die USA u. a. als Support für Allen Stone, für den sie auch immer wieder in seiner Band singt.

Mit “Shine A Light” ist jetzt ihr wundervolles Debütalbum erschienen, dass die Tiefen der Themen Liebe, Verlust, versteckter Schmerz und wie es ist, eine Frau zu sein, ergründet.

Musikalisch bewegt sie sich dabei mit einer Balance aus Zurückhaltung und purer Kraft im Spannungsfeld von Folk, Soul, R’n’B und Pop.

Das Ergebnis ist einfach wunderschön. Überzeugt Euch selbst:
 


 

 

 
 

Tourdaten:

Mi 24.10. GLASHUS, FRASTANZ (AT)
Fr 26.10. UFO, BRUNECK (IT)
Do 01.11. BAR GABANYI, MÜNCHEN (DE)
Fr 02.11. SPIELRAUM, INNSBRUCK (AT)
Sa 03.11. WOHNZIMMERKONZERT, BERN (CH)
So 04.11. HAFEN 2, OFFENBACH (DE)
Di 06.11. BAR BOBU, BERLIN (DE)
Mi 07.11. KULTURCAFE KOMM DU, HAMBURG (DE)
Do 08.11. BOLLEKE, DUISBURG (DE)
Fr 09.11. DON MELONE, DÜSSELDORF (DE)
Sa 10.11. KULTURBAUSTELLE, SUHL (DE)
So 11.11. GLEIS SÜD, HORB AM NECKAR (DE)
Mo 12.11. MONOMONTAG, WINTERTHUR (CH)
Di 13.11. LICHTUNG, KÖLN (DE)
Mi 14.11. Q, MARBURG (DE)
Do 15.11. SONGNIGHT, OSNABRÜCK (DE)
Fr 16.11. KULTURWERK, NIENBURG (DE)
Sa 17.11. BISTRO COZY, WEILBURG (DE)
So 18.11. BRUNNENHOF, TRIER (DE)

 
 

Credit Wolfgang Tillmans

Neneh Cherry singt auf ihrem großartigen neuen Album „Broken Politics“ über Flüchtlige, Waffenpolitik und Kapitalismus und  sucht behutsam und geduldig nach Antworten, und sie hat auch keine Angst davor, dass es auf einzelne Aspekte womöglich keine einfache Antwort geben kann. Zugleich wütend und bedacht, melancholisch und ermutigend, setzen Cherry und ihre Albumgäste für  „Broken Politics“ alles daran, die existierende Klangpalette abermals zu erweitern.

„Ich bin da ja immer eher vorsichtig bei so großen Themen, weil das ganz schnell so rüberkommen kann, als ob ich mir anmaßen würde, eine Lösung des Problems zu haben – und wer, verdammt noch mal, hat schon derartige Lösungen?
Ich schreibe meine Songs am liebsten aus meiner eigenen Perspektive, und die Ära, in der wir gerade leben, in der dreht sich so vieles um die Frage, wie man seine eigene Stimme finden kann. So viele Menschen haben das Gefühl, nicht gehört zu werden, sie fühlen sich missverstanden und sind dementsprechend enttäuscht. Und was zur Hölle kann ich daran schon ändern? Vielleicht beginnt das Politische tatsächlich im eigenen Schlafzimmer, in den eigenen vier Wänden – als eine Form von Aktivismus, als ein Gefühl von Verantwortung. Dieses neue Album handelt von genau diesen Dingen: diesen Bruch zu fühlen, diese Enttäuschung und Trauer – aber es geht auch um Beharrlichkeit, ums Weitermachen. Es ist ein Kampf gegen die Vernichtung des freien Willens, des freien Denkens.“
Neneh Cherry

 


 

#BROKENPOLITICS
 

 

MARVIN JAY ist ein cooles MashUp Album von David Begun, auf dem er J Dilla-Beats mit den Vocals des Prince of Soul Marvin Gaye vermischt.

Und das Ganze gibt es auch noch für FREE.

Danke dafür!
 

 

Blending the lush, soulful vocals from one of the greatest singers ever in Marvin Gaye with the production from the late J Dilla to paint a picture of what it would be like for the Prince of Soul to work with Detroit’s finest. Putting together pieces of Dilla beats across a range of albums to create unique tracks to layer in some of the most famous hits from Gaye’s collection. The result is what maybe it would look like if these two musical geniuses had not been separated by time and circumstance. Enjoy!
David Begun