Chet Faker (Photo Credit: Willy Lukaitis)

Der australische Musiker und Produzent Nick Murphy aka Chet Faker meldet sich mit seinem langerwartetem zweiten Album „Hotel Surrender“ zurück.

Wie schon sein Debütalbum „Built on Glass“ (2014) schrieb und produzierte Murphy „Hotel Surrender“ selbst und stellte die meisten Songs vor Beginn von Covid-19 im März 2020 fertig.

Kurz nachdem die Pandemie einen weltweiten Stillstand verursacht hatte, verlor er seinen Vater und so bekamen die neuen songwriterorientierten Songs im Spannungsfeld von Pop und Electronic, Soul, Funk und Jazz eine noch tiefere Bedeutung für ihn:

„Es gab eine Menge schwerer Perspektivwechsel für mich. Ich habe die Musik damals in einem anderen Licht gesehen und betrachte sie jetzt als eine Art Massentherapie. Früher fühlte es sich an, als wäre ich auf einem Kreuzzug oder einer kreativen Odyssee. Heute weiß ich, dass es etwas Schamanisches ist. Man muss ein Licht – oder manchmal auch die Dunkelheit – finden und es teilen. Mir wurde bewusst, dass das der Kern von Chet Faker war. Und ich hatte das Gefühl, dass die Welt litt, also wollte ich etwas tun, um den Menschen eine Freude zu machen.“

 

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https://www.facebook.com/coldchillingcollective

„Compton“ vom Cold Chilling Collective ist ein empfehlenswertes Album, dass ich letztens bei WHUDAT gefunden habe.

Auf diesem Album aus dem Jahr 2016 werden Westcoast-Klassiker aus der Golden Era von Snoop, Dr. Dre, Warren G, 2Pac oder Bone Thugs’n’Harmony als Soul- und R’n’B-Nummern mit verschiedenen Sänger*innen neu interpretiert.

Ich finde das cool – hört mal rein:
 

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Playing for Change ist ein Multimedia-Musikprojekt, das von dem Produzenten und Tontechniker Mark Johnson zusammen mit seiner Timeless Media Group ins Leben gerufen wurde. Das Ziel ist es, Musiker aus der ganzen Welt zusammen zu bringen. Mit Hilfe eines mobilen Tonstudios zeichnen sie die Interpretationen des gleichen Songs von verschiedensten Musikern weltweit auf und fügen das Ganze zu einem Track zusammen.
Episode 90 beschäftigt sich mit Marvin Gaye’s “What’s Going On”.
Herausgekommen ist eine wunderschöne Coverversion:
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