Die australische Electronic-Band TORA kündigt ihr drittes Album „Can´t Buy The Mood“ an, welches am 9. August 2019 erscheinen wird und veröffentlichen als Appetizer zwei neue Singles und Musikvideos.

„Mit den Videos möchten wir verdeutlichen, welchen Einfluss unsere Entscheidungen auf die eigene Zukunft haben können. Beide Videos beginnen an selber Stelle, teilen sich aber in 2 Parallelrealitäten wenn der Protagonist eine wichtige Entscheidung trifft, welche den Verlauf seines gesamten Lebens beeinflusst. In einem der beiden Videos entscheidet er sich dafür sein Leben zum Besseren zu verändern, indem er den Weg der Selbstverbesserung geht. Im anderen Video verliert er sich auf einem selbstzerstörerischen Weg, der an einem sehr dunklen Ort endet.
Wir hoffen dass diese Message die Leute dazu ermutigt ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und sich der Kraft ihrer eigenen Entscheidungen bewusst werden. Denn bis zu einem gewissen Grad sind wir alle in der Lage unser Leben selbst zu bestimmen. Jede Entscheidung ist eine Chance.“
– TORA

 


 

 

 

Geht mir auch so ;)

 

 

Soul, Blues, Country Balladen und Americana – bei Marc Broussard verschmelzen die Genre und er folgt seinem Instinkt und nicht den üblichen Regeln des Geschäfts, die jetzt vor dem nächsten Studioalbum eine „Best of“ oder das übliche Live-Album erwartet hätten. Vielmehr hat er diese beiden Aspekte einfach miteinander vereint und seine liebsten Songs auf spezielle Weise im Dockside Studio, quasi in seiner Nachbarschaft in Lafayette Louisiana, live neu eingespielt. Ursprünglich nur als Soundtrack für eine Reihe von Youtube-Videos entstanden, die er in den Studios filmte, gab es sehr schnell eine schier unglaubliche Nachfrage der Fans nach diesen Mitschnitten, dass die jetzt stattfindende Veröffentlichung nur logisch erscheint.

Auch wenn diese 15 Songs sein Lebenswerk und die Lieblingstitel seiner Fans repräsentieren , so sind “Home (The Dockside Sessions)” doch mehr als nur eine Ansammlung von Erinnerungs­stücken. Alle Werke wurden neu arrangiert und interpretiert und in sehr reduzierter Weise auf ihren Kern und Ursprung zurückgeführt. Marc Broussard lässt uns teilhaben an seiner ihm in die Wiege gelegten Leidenschaft, mit der er dieses soulige Repertoire interpretiert und macht es damit fast zu einem intimen Erlebnis.
 


 
 

 
 

 
 

 

 

 
 

Foto by Anelia Janeva

Nur gut zwei Wochen nach der Veröffentlichung hat sich die Single – eine Hommage an die Soul- und Dancemusik der 70er und 80er Jahre – ‘Night to Remember’ der Hamburger Band The Terri Green Project an die Spitze der UK Soulcharts gesetzt (www.uksoulchart.com) – aktuell steht sie auf Platz 8.

Die charismatische Sängerin Terri Green und der erfolgreiche Saxophonist Torsten Abrolat aka Toddi Reed gründeten die Band vor elf Jahren in Hamburg. Seither haben sie sich eine treue Fangemeinde aufgebaut. Mit ‘Night to Remember’ soll sie weiter wachsen. Das sollte funktionieren :)
 

 

 

PhotoCredit: Joe Giacomet

Stephen James Wilkinson aka Bibio setzt größtenteils auf einen organischen Folk-Einschlag und Akustikinstrumente, verbindet Psychedelic-Einflüsse aus den Sechzigern und Siebzigern mit Soul, Ambient, Electronica und Field Recordings.

Nahezu sämtliche Instrumente, die auf Ribbons zu hören sind, hat der britische Multiinstrumentalist, Produzent und Sänger im Alleingang eingespielt.
Anstatt auf klassische Beats und Percussion-Elemente zu setzen, sind es bei vielen der neuen Tracks die Melodien selbst, die den Rhythmus vorgeben – ein Beispiel dafür ist die erste Single ‘Curls’:


 

Die verschiedenen Folk-Einflüsse, auf die sich Wilkinson im Verlauf von Ribbons bezieht, stammen aus den Sechzigern und Siebzigern – und gleichermaßen aus UK, Irland und Nordamerika.
Er bringt den einheimischen Acid-Folk mit den verträumten Melodien aus dem Kalifornien jener Tage zusammen. Auch an seine eigenen früheren Arbeiten, die mehr von J Dilla und Madlib inspiriert waren, knüpft er indirekt an, wenn er selbst zu den Samplequellen der beiden zurückkehrt – u.a. zu Dionne Warwick, Dee Dee Sharp und anderen Soulgrößen aus den Sechzigern und Siebzigern; doch anstatt wie die beiden US-Hip-Hop-Produzenten mit Samples zu arbeiten, packt Wilkinson seine vielen Instrumente aus und verneigt sich vor den Soulklassikern, indem er alles selbst einspielt:
 

 

 

 

Die belgische Musikerin Wendy Nazaré hat in ihrer Wahlheimat Portugal eine Akustikversion ihrer neuen Single ‘Tree’ eingespielt:
 


 
 

Großartige Performance!

Mobilization of Congo Square at Washing Well Laundromat
paying tribute to history of Congo Square & community artists of the 1960’s & 70’s

 
(beginnt bei ca. 01:30)

 

 

Black. ist die dritte Singleauskopplung aus Kati von Schwerins aktuellen und großartigen Album „Inspired By The Riot“:

 

 

Mit ihrem 2014 erschienenen selbstbetitelten Debütalbum und dem Nachfolger »Das Ziel ist im Weg« zwei Jahre später feierte Mine die ersten Erfolge.

Anfang 2017 schaute Mine sich gemeinsam mit Fatoni auf »Alles Liebe Nachträglich« dann in der Retrospektive das vielschichtige Phänomen zwischenmenschlicher Beziehungen an und erntete dafür durch die Bank Fürsprechungen von Fachpresse und Feuilleton – am Ende des gleichen Jahres erfüllte sie sich mit einer 32.000-Euro-Crowdfunding-Kampagne und Gästen wie Friedrich Liechtenstein, Grossstadtgeflüster, Bartek (Die Orsons), Fatoni, Edgar Wasser, Tristan Brusch, Textor (Kinderzimmer Productions), Haller, Ecke Prenz und dem Berliner Kneipenchor in Eigenregie bereits zum zweiten Mal den Traum vom selbst arrangierten Herzensprojekt namens Orchester-Konzert.

Nun folgt mit »Klebstoff« das Album Nummer drei und hat mit »90 Grad« und »Einfach so« gute Pop-Songs, bei denen man gleich weiß, worum es geht und die trotzdem nicht im belanglosen Grundrauschen des musikalischen Zeitgeists untergehen. Aber dann gibt es eben auch Songs wie »Nichts« oder »Schwer bekömmlich«, die etwas von einem wollen, auf die man sich einlassen muss.

»Ich finde den Mix aus diesen beiden Extremen perfekt. Ein gutes Album ist für mich eines, das mich über längere Zeit begleitet, aber trotzdem auch direkt abholt. Dann kann es nämlich passieren, dass einen zu Beginn ein paar Lieder begeistern, während andere in den Hintergrund geraten und dadurch Zeit bekommen – aber nach dem man das Album ein paar Mal gehört hat, dreht sich das und man kann gar nicht verstehen, dass es vorher mal anders war.«
Mine

 
Das Album trägt den Titel »Klebstoff« nicht ohne Grund.
Für Mine ist das Wort ein phonetisches Meisterwerk:

»Ich bin ja ein großer Fan der deutschen Sprache und mag gerne, dass sie so kryptisch in den Betonungen ist. ›Klebstoff‹ klingt hart, aber gleichzeitig trotzdem weich und passt genau zu seiner Bedeutung. Ich finde das Bild interessant, dass jeder von uns mit Klebstoff umhüllt durch das Leben geht und alle Dinge, mit denen man in Kontakt kommt – positiv oder negativ – an einem kleben bleiben. Auch, wenn man das gar nicht will. Auch, wenn man schon längst woanders ist.«

 
Genau von diesen Dingen, erzählen die Songs auf dem Album:
 

 

 
TOURDATEN

03.05. Mannheim – Alte Feuerwache
04.05. Wiesbaden – Schlachthof
05.05. Hannover – Musikzentrum
07.05. Konstanz – Kulturladen
08.05. Stuttgart – Clubcann
09.05. Leipzig – Conne Island
10.05. Berlin – Huxley’s
11.05. Hamburg – Mojo
15.05. Wien – Porgy & Bess
16.05. Nürnberg – Hirsch
17.05. München – Ampere
18.05. Zürich – Dynamo Zürich
 

 

Die dänische Künstlerin und Harfenistin Selma Judith veröffentlicht heute ihr neues Video zu ‘Colder’.

“The video is a one-take music video, which is recorded at The Royal Cast Collection. Here, I move around between the many white statues and busts – a large number of faces. Faces of many different individuals to symbolize the diversity and variety in the world and the many feelings and fates are at stake. There are faces that are monotonous, some are broken and some are colorful; we are all different, but we are all human beings.”
Selma Judith

 


 

 

artwork by Simone Cihlar // photo by Agatha Powa

Die in Berlin ansässige und Tel Aviv geborene Sängerin mit marokkanischen Wurzeln, J.Lamotta すずめ, kehrt mit ihrem zweiten Album für Jakarta Records zurück.
SUZUME wurde in vier verschiedenen Berliner Studios mit 24 Musikern aus aller Welt aufgenommen.
Im Gegensatz zum 2017 erschienenen “Conscious Tree”,  das mit ‘found sounds’ und Samples erstellt wurde, erweiterte J.Lamotta ihr Produktionsrepertoire um ein wärmeres Soundbild, das mit Streichern und Bläsern ihrer Band verfeinert wurde.
Inspiriert von Künstlern wie Bill Withers, Sun Ra oder J Dilla, ist SUZUME eine wunderschöne Weiterentwicklung ihres Neo-Soul-Sounds geworden:
 

 

 

CREDITS: FIRST ACCESS ENTERTAINMENT

Die aufstrebende junge britische R’n’B-Künstlerin Kara Marni hat bereits für einiges Aufsehen gesorgt:

Dass die Aufmerksamkeit berechtigt ist, beweist ihr aktuelles Video:
 



#LoseMyLove
 

 

Auf seinem neuen Album “What Do You Mean ‘You Need A Coiour TV” bewegt sich der Niederländer Roel GOSTO Vermeer gekonnt zwischen Melancholie und Lebensfreude.

“EINE GEKONNTE MISCHUNG AUS SOUL & SEX”
Coultique

“Durch seine verführerische, raue, warme Männerstimme haben die Songs von Gosto immerzu etwas aufreizend, erotisches.”
The Postie

 


 
 

Nachdem AURORA Anfang des Jahres die Lead-Single ‘Animal’ veröffentlicht hat, die sich bereits 1,6 Millionen angehört haben, enthüllt sie nun ‘The Seed’, einen Track, der ein Bild von vergifteten Flüssen malt, gefällten Bäumen und lyrisch auf einem indianischen Sprichwort basiert: “Du kannst Geld nicht essen, oh nein”.
 


 
 

Der Track stammt aus ihrem dritten Album “A Different Kind of Human” (VÖ 7. Juni 2019) und ist gleichzeitig zweiter Teil des im letzten Jahr erschienenen und von Kritiker*innen gefeierten Albums “Infections of a different Kind”. Experimenteller als sein Vorgänger, verweist AURORA mit diesem Album auf die ökologische Krise und die Folgen des in der Gesellschaft weit verbreiteten Individualismus.