© Magdalena Fischer

Auf KOMPLEXITÄT  rappt Ebru Düzgün aka EBOW über soziale Missstände, Flüchtlingspolitik, Feminismus und ihr eigenes Seelenleben.

Die türkischstämmige Rapperin verarbeitet darin ihre musikalischen Einflüsse, die bei Culture Clash-Künstlern wie M.I.A. und im amerikanischen conscious rap  liegen, ihre türkischen Wurzeln und Sozialisationen und mischt dabei musikalisch Old-School-Deutsch-Rap und Future R’n’B mit orientalischen Klängen.

Erstmals Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte EBOW, die mittlerweile in Wien Architektur studiert, durch Guerilla-Auftritte im Münchner Bahnhofsviertel, unter anderem in Waschsalons, Supermärkten oder der Straßenbahn. Auf die ersten Reaktionen der Presse (SZ, BR etc.) folgten zahlreiche Liveauftritte auf konventionelleren Bühnen.

Mit dem selbstproduzierten halbstündigen Video-Mixtape „Habibi’s Liebe und Kriege“  verortete sich EBOW  zwischen HipHop und orientalischen Klängen und verpackte soziale Realität in angriffslustige Texte, die von Geschlechterrollen in der türkischen Community, falschen Patriotismus bis zum Waffenhandel reichen.

Auf ihrem neuen Album KOMPLEXITÄT  spannt sie den Bogen von sozialkritischem Rap (Asyl, Baba Bak) über intime Reflektionen (Das Wetter, Vogel & Meer) bis hin zu Club-Bangern (Ghetto Rave, Bad Lan).

Um dieser Vielfalt in Inhalt und Sound Rechnung zu tragen, hat EBOW mit einer Vielzahl an Produzenten zusammengearbeitet und das Ergebnis ist ein persönliches, tanzbares, kämpferisches und vor allem politisches Album geworden.

Respekt!

 

 


 
 

 
 
 

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