Die afroamerikanische Band um Idris Ackamoor, die mit „Lalibela“ (1973), „King Of Kings“ (1974) und „Birth/Speed/Merging“ (1976) in den Siebzigerjahren drei Meilensteine des Spiritual Jazz veröffentlichte, hat sich 2012 wieder vereint. Nach „We Be All Africans“ von 2016 ist „An Angel Fell“ das zweite Album bei Strut.

Das Album wurde von Heliocentrics-Mastermind Malcolm Catto in London in den Quatermass Studios produziert. Sie zeigt das kosmische Jazzkollektiv, wie es in absoluter Höchstform acht Stücke zu einem apokalyptisch entrückten Soundspektakel à la Sun Ra Arkestra vermengt.

Folklore, Fantasie und Drama – die Stücke greifen globale Themen auf, die mir wichtig sind, und die alle betreffen.“
– IDRIS ACKAMOOR

 
Dazu gehören für den charismatischen Saxofonisten nicht nur negative Entwicklungen wie die Klimakatastrophe oder Umweltverschmutzung, sondern auch positive Dinge, zum Beispiel Gemeinschaftsarbeit, die Schönheit unberührter Natur oder die heilenden Kräfte der Musik. Letzteres ist bekanntlich die zentrale Idee des Spiritual Jazz. Dass diese nach wie vor aktuell ist, zeigt neben der aktuellen politischen Weltlage auch eine Veröffentlichung wie „The Epic“, mit der unlängst Kamasi Washington einem jüngeren Publikum ein fulminantes Update in afrozentrischer Musik verpasste.
 

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