Mit ihrem vierten Album in 27 Jahren Bandgeschichte setzt Deutschlands wohl eigenwilligstes Electronic-Downtempo-Kollektiv im wahrsten Sinne des Wortes ein Ausrufezeichen… und das auf ihre ganz eigene Art: Tom Dams, Razoof und George Solar mögen ihre Musik langsam, minimalistisch und zeitlos.

SOLAR MOONs REDBOOK enthält eine handverlesene Sammlung von sorgfältig entstaubten/aufbereiteten Tracks aus ihrem umfangreichen Studio-Archiv, ergänzt mit zwei brandneuen Tracks, um eine klangliche Reise abzurunden, die 23 Jahre zwischen den einzelnen Stücken umfasst.

Während die erste Single ‚Mwezi‘ zum Beispiel erst in diesem Frühjahr entstanden ist (mit den Grundlagen von George Solar auf Ibiza, dann von Razoof in Kampala/Uganda überspielt und von Tom Dams & Razoof in Toms Studio Forstmehren fertiggestellt),

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ist ‚Into The Void‘ eine Live-in-the-Studio-Aufnahme aus dem Jahr 1998 – mit Originalmitglied O’Finken an der Gitarre und ursprünglich für eine Dokumentation über den deutschen Astronauten Charles Wilp gemacht (die letztendlich nie zustande kam).
Wie auch immer: Die Musik hat überlebt – und sie ist gut gealtert.
Denn SOLAR MOON klangen in erster Linie immer nur nach: SOLAR MOON. Das ist auch der Grund, warum das „heimliche 5. Bandmitglied“ und Solar Moon-„Pate“, der legendäre Synthesizer-Pionier Klaus Schulze, darauf bestand, gerade dieses Stück aufzunehmen… denn es dokumentiert die Herangehensweise der Band, als er sie zum ersten Mal traf.

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REDBOOK wartet mit ein paar bekannten Gästen aus dem Umfeld der Band auf:
Die legendäre britische Soulstress und ehemalige Nightmares On Wax-Sängerin Sarah Winton (die bereits auf dem 2018er BLACKBOOK-Album mitgewirkt hat) fordert charmant ‚No More War‘, während ihr langjähriger Kollaborateur Don Abi aka Abiodun den ‚Ghostbusta Dub‘ über einen eher cineastischen und doch ziemlich mächtigen Roots-Reggae-Riddim zaubert. … ursprünglich als Remix für eines von Razoofs früheren Soloprojekten entstanden.

Alles in allem ist REDBOOK ein fantastisches Downtempo-Album geworden, dass mich noch lange begleiten wird, und ein weiterer Beweis dafür, dass Vergleiche wie Pink Floyd, die in der Umkleidekabine von Portishead duschen“ oder „Deutschlands eigene Version von Massive Attack“ nicht von ungefähr kommen :)
 

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