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The Queen is dead – Long live the Queen  • ARETHA FRANKLIN - The Atlantic Singles Collection 1967-1970 • full stream

Photocredit: Atlantic Publicity

Als ARETHA FRANKLIN vor einigen Wochen, am 16. August 2018, verstarb, traf diese Nachricht ihre Fans und alle ihre Bewunderer wie ein Schock. Zu diesem Zeitpunkt stand die Veröffentlichung der neuen Compilation “The Atlantic Singles Collection 1967-1970” bereits fest, und plötzlich wird eine liebevoll zusammengestellte Sammlung von Songs zu einem berührenden Nachruf auf eine der größten Sängerinnen, die die Welt erleben durfte.

Den Grundstein für ihre legendäre Karriere legte ihr 1967 erschienenes, erstes Nummer-1-Album „I Never Loved A Man The Way I Love You“, das vom Rolling Stone auf Platz 84 der „500 besten Alben aller Zeiten“ geführt wird und das erste Album war, das ARETHA FRANKLIN für Atlantic Records aufnahm. In den folgenden Jahren wurde ARETHA FRANKLIN weltweit zum Inbegriff für Soul und eine der erfolgreichsten Sängerinnen und geehrtesten Persönlichkeiten aller Zeiten. Drei Jahre lang war ihr Name ununterbrochen in den US-Pop- und R’n’B-Top-20 zu finden. In dieser Zeit gab es neun Gold-Singles, drei Gold-Alben, drei Grammy®-Awards und ihre erste Kette von internationalen Hits.

“The Atlantic Singles Collection 1967-1970” bringt alle Hits aus dieser wichtigen Phase:
 


 

 
 

Nicola Conte presents COSMIC FOREST - The Spiritual Sounds of MPS • Video + full album stream • #nicolaconte #mpsrecords #mpsmusic

Nicola Conte presents COSMIC FOREST - The Spiritual Sounds of MPS • Video + full album stream • #nicolaconte #mpsrecords #mpsmusic

(c) Mariagrazia Giove

COSMIC FOREST schickt uns auf eine spirituelle Reise durch das Universum von MPS.

Seit fast 50 Jahren gilt „Musik Produktion Schwarzwald” als wichtigstes deutsches Jazz-Label der 60er und 70er Jahre. Neben jüngeren Firmen wie ECM, Enja und ACT steht es bis heute für den interessantesten und umfangreichsten Katalog des „Jazz Made in Germany”, mit rund 500 Albumtiteln unterschiedlichster Couleur.

Unternehmer Hans Georg Brunner-Schwer (HGBS) ist gleichzeitig Inhaber von SABA, der „Schwarzwälder Apparate Bau Anstalt” in Villingen/ Schwenningen, als er 1965 die gleichnamige Schallplattenfirma mit eigenem Tonstudio ins Leben ruft. Drei Jahre später werden Produktionsstätte und Label dann in MPS umbenannt. Die besondere Ausstattung und hochwertige Pressqualität der meist in 500er bis 1000er-Auflagen gefertigten LPs gelten noch heute als „State of the Art”. Somit ist SABA/ MPS auch das wichtigste deutsche Jazz-Label für Vinyl-Sammler.

Noch immer lassen sich weithin unbekannte Perlen des Katalogs entdecken, wie die von Nicola Conte kuratierte Compilation “COSMIC FOREST – The Spiritual Sounds of MPS” mit Spiritual Jazz der Jahre 1965-75 jetzt zeigt.

Conte stammt aus dem italienischen Bari, ist seit Jahrzehnten weltweit bekannter Musiker, Produzent, DJ und Plattensammler aus Leidenschaft, dazu einer der profundesten Kenner des europäischen Jazz. Sein besonderes Händchen gräbt stets etwas tiefer, wenn es um die Zusammenstellung einer Kompilation geht. Hier konzentriert er sich auf die spirituellen Highlights des MPS-Katalogs, befördert bekannte, aber auch obskure Schätze ans Tageslicht und verbindet die Stücke durch seinen persönlichen roten Faden.
 


#nicolaconte #mpsrecords #mpsmusic

 

 

 

Tracklist

Papa was a rolling stone
Aint too proud to beg
Youre my everything
My girl
Just my imagination
Its Summer
Treat her like a lady
Love ballad
Hey Girl
 

 

peace now on Earth ,is what we need so
Where is the love ? We got to know.
We people can make it wether
living now and help each other
when there is loving we know to share”

 

 

 

 

Compiler und DJ Liam Large hat erneut eine beeindruckende Sammlung amerikanischer R’n’B- und Jazz-Songs der 40er, 50er & 60er Jahre, die von afro-kubanischen und lateinamerikanischen Rhythmen beeinflusst waren, auf dem dritten Teil der lang erwarteten “Jukebox Mambo”  zusammengetragen. Anknüpfend an den Erfolg der Vorgänger Alben, hat Liam noch tiefer in den Archiven gegraben und ein farbenprächtiges Album mit exotischen R’n’B-Tunes, die unter dem Einfluss rund um Afro-Cuban, Latin und karibischen Rhythmen stehen, zusammengestellt:
 


 

 

 

Es gibt lebende Legenden, und es gibt Sunny Ozuna. Der texanische Soulsänger, Songwriter und Bandleader mit mexikanischen Wurzeln wird von Fans und Kollegen gleichermaßen verehrt. Nach seiner Kindheit und Jugend in San Antonio, wo er bis heute lebt, wird Sunny gleich nach der High School ein Star in der Musikszene von Texas. Das war in den späten Fünfzigern. Sechs Jahrzehnte später ist Sunny immer noch auf demselben Pfad.

Die neue Compilation “Mr. Brown Eyed Soul” erscheint auf dem gefeierten Label Big Crown aus Brooklyn, Heimstätte von Lee Fields, Lady Wray, The El Michels Affair und vielen anderen. Sie besteht aus sorgfältig ausgewählten Songs aus den Jahren 1966 bis 1972. Damals wurden sie alle auf Sunnys eigenem Label Key-Loc veröffentlicht. Nachdem er ein landesweit bekannter Star geworden war, gründete Sunny dieses Label, um über seine musikalische Karriere selbst bestimmen zu können.

Die Tracklist wurde von Ozuna selbst abgenickt. Danny Akalepse von Big Crown erklärt:

Wir haben einfach unsere Lieblingssongs von Sunny ausgewählt und so angeordnet, dass die Compilation auch als Album funktioniert. Das war die Hauptsache. Viele dieser Songs habe ich selbst als DJ und Sammler schon oft gespielt. “Mr. Brown Eyed Soul”  ist aber nicht einfach nur eine Sammlung von Greatest Hits, auch wenn die natürlich vertreten sind. Es ist unsere persönliche Auswahl von Sunnys besten englischsprachigen Soul-Songs”.

 

 

 

 

Diese Zusammenstellung ist gewissermaßen der Soundtrack zur Ausstellung “Soul Of A Nation: Art In The The Age Of Black Power”, die 2017 sowohl in der Londoner Tate Gallery als auch im New Yorker Brooklyn Museum gezeigt wird.
Dabei geht die Compilation den Einflüssen nach, welche die Bürgerrechtsbewegung und der schwarze Nationalismus im Gefolge von Martin Luther King, Malcolm X und der Black Panther Party gegen Ende der Sechzigerjahre auf radikale afroamerikanische Musikentwürfe in den USA hatten.

Zu den von Soul Jazz präsentierten Künstlern gehören Ikonen wie Gil Scott-Heron, Roy Ayers, Don Cherry, Oneness of Juju, Sarah Webster Fabio, Horace Tapscott und Phil Ranelin. Deren Werke illustrieren, wie politische Themen zur Entwicklung einer “conscious black music” führte, in der verschiedene populäre afrozentrische Stile dieser Umbruchszeit kulminierten – die radikale Spiritualität John Coltranes, der radikale Avantgardismus eines Sun Ra, James-Brown-Funk, der Soul Aretha Franklins und urbane Proto-Rap-Poesie der Metropolen.
 
 

 

 

 

Vor 10 Jahre wurde die Werkschau »If This World Were Mine«  von Bob & Gene mit feinstem 60’s Soul aus dem New Yorker Umland veröffentlicht. Die attraktiv gestaltete LP war schnell ausverkauft; seither ging keine neue Auflage mehr in Pressung. Mit den Jahren ist dieser besondere Release gereift, hat an Renommee hinzugewonnen und zählt unter Soul-Fans und Plattensammlern bis heute zu den begehrten Raritäten.

In Reaktion auf die weltweit immense Nachfrage gibt es nun eine remasterte Neupressung von »If This World Were Mine« mit zwei Bonus-Aufnahmen – für alle, denen dieses sensationelle Album bisher entgangen ist.

1967 waren die zwei Jugendfreunde Bobby Nunn und Eugene Copland die Stars des von Bobbys Vater William betriebenen New Yorker Labels Mo Do Records. Als Bob & Gene nahmen sie in Zusammenarbeit mit anderen örtlichen Soul- und Gospelkünstlern diverses Material für das Label auf. Die via Mo Do veröffentlichten LPs – es handelt sich um rund ein Dutzend – strahlen ein unkonventionelles Maß an Menschlichkeit und eine außergewöhnliche Präsenz aus.

William Nunns Traum vom ersten reinen Bob-&-Gene-Album ging zu seinen Lebzeiten nicht mehr in Erfüllung. Im Februar 2007 jedoch bot sich uns die großartige Chance, die unvergleichlich gefühlvollen Aufnahmen des Duos zu einem Release zu bündeln, das seitdem seinen festen Platz unter den Daptone-Labelfavoriten gefunden hat. Jetzt kommt das Album zurück in die Regale der Plattenhändler.

Hier ist das komplette Album im Stream:
 

 

 

 

 

 

Die “Down & Wired” -Reihe versammelt rare Rare Groove Tracks der 60er und 70er Jahre:

 


 

 

Auf „Impressions of Impressions Part 2“ ehrt DJ Danny Akalepse die Impressions mit einer Sammlung von Reggae-Cover-Versionen ihrer Hits.

Ich interessiere mich sehr für Cover-Versionen und habe mittlerweile eine große Sammlung. Und die Impressions, also Curtis, Fred und Sam, sind eine meiner Lieblingsgruppen. Der Titel des Mix war zuerst da, der Rest hat sich von selbst ergeben. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, Artwork und Songauswahl gefallen mir einfach richtig gut. Den Mix auf Kassette zu veröffentlichen, ist eine gute Idee, weil er ja auch aus zwei Teilen besteht. Das Projekt hat mich definitiv dazu inspiriert, noch tiefer zu graben, um noch mehr Cover-Versionen zu finden. Ein paar richtig gute haben leider nicht in den Mix gepasst, weil ich keinen Song wiederholen wollte. Manche der Songs sind auch nicht direkt Cover-Versionen, sondern von den Impressions kopierte Nummern: geliehene Melodien und Arrangements mit neuem Text. Das Konzept des Mix ist natürlich schon irgendwie verkopft, aber ich glaube, man kann ihn auch sehr gut hören, wenn man keine Ahnung von den Impressions hat. Er funktioniert einfach. Curtis wird im Reggae wie ein Gott verehrt, da gab es echt zu viele gute Versionen, um sie in einen einzigen Mix zu zwängen. Deswegen habe ich mich bemüht, die richtige Balance zwischen bekannten und unbekannten Titeln zu finden. Viele wissen ja gar nicht, dass ich auch Reggae-Platten sammle, und das ist mein erster richtiger Reggae-Mix, den ich veröffentliche. Ich hoffe also, dass die Vibes allen gefallen!“.
Danny Akalepse

 


 
 
Beide Teile des Mixes gibt es im Big Crown Online Shop als Limited Edition Cassette für 10$.
 
 

Tracklist:

Sara lee Lloyd Charners- The closer i get to you
Andrew Samuel- Pina Colada
Joyce Bond- Help me make it through the night
George Faith- Since i met you baby
Pama International- Heatwave
The Deltones- i’ll take you there
Diana Heron- Be thankful
Sonia Ferguson- My baby of magic
One Blood- Get in touch with me

 

 

 

3. Teil der “Down & Wired” -Reihe, die rare Rare Groove Tracks der 60er und 70er Jahre compiliert:

 


 

Tracklist:

Too High
I wish
As if you read my mind
Until you come back to me
As
Dont you worry bout a thing
Bird of beauty ft Minnie Ripperton
Do i do
Golden Lady
Creepin
 

 

 

 

 

Down & Wired 2  widmet sich dem Rare Groove der 60er und 70er Jahre: