Beiträge

 

 

 

 

 

 

„Es ist nicht so, dass auf einmal ein spezielles Interesse an afrikanischer Musik bei mir aufgetaucht wäre. Wenn schon, dann begann das, als ich mit 13 oder 14 Jahren Musiker wie Cannonball Adderly, Art Blakelys Jazzessengers and Elvin Jones hörte; Art Blakely – sein Triolenspiel z. B. hat etwas ungeheuer Afrikanisches. Die Anziehung durch afrikanische Musik bestand schon immer, allein schon, weil Jazz, Rock, Soul, Blues, ja weite Bereiche der Popszene, weil das alles ohne die afrikanischen Einflüsse undenkbar wäre.“
Jasper van’t Hof

 


 

 
 

Rhythm is life!

 

 

Die in Benin geborene und in New York lebende Sängerin Angélique Kidjo hat den
Talking Heads Klassiker “Remain In Light” aus dem Jahr 1980 komplett gecovert.

Das damals wegweisende Album kombinierte kühle New Wave Sounds mit afrikanischen Rhythmen. Angélique Kidjo hat die afrikanischen Elemente nun in den Vordergrund gestellt und ein wundervolles warmes und modernes Afro-Pop-Album geschaffen.

Features kommen von Ezra Koenig von Vampire Weekend, Blood Orange, Tony Allen sowie ihres langjährigen Gitarristen Dominic James und Magatte Sow (Percussionist für die ‘Black Panther’ Filmmusik).

“Die Idee ist bestechend, Kidjo überführt den sperrigen Funk der Talking Heads in eine elegante, weiche Funkiness, einen flirrenden Afrobeat, der souverän Jazz- und Blues-Elemente einflicht.”
– Rollingstone.de

“Bei der westafrikanischen Künstlerin gibt es jetzt mehr Stimmen und Sprachen, mehr Polyrhythmik, mehr Percussion und mehr Vuvuzelas – großartig!”
– BR.de (Album der Woche)

“Eine Sensation. Nicht nur, weil es so etwas noch nie gab: dass ein aus Afrika stammender Pop-Künstler oder eine afrikanische Pop-Künstlerin ein Album, das aus dem westlichen Pop-Kanon stammt, in Gänze neu interpretiert und teils in afrikanische Sprachen übersetzt hat. Sondern auch, weil Kidjo damit die laufende Diskussion über kulturelle Aneignung kommentiert. Mit einer Aneignung der Aneignung. Sie sagt: “Ich bringe das Album dorthin zurück, wo es herkommt: nach Westafrika.”
– Sueddeutsche.de

 

 


 

 

 

MR EAZI ist der nächste angehende Afro Trap Superstar aus Nigeria.

Sein heute erscheinendes, drittes Album „Life is Eazi, Vol. 2 – Lagos to London“ entstand in ebenjenen Städten. Aufgenommen zwischen ausverkauften Shows und Hit-Kollabos mit Major Lazer, Rudimental und Anne-Marie („Tied Up”, „Let Me Live”), nimmt Eazi den Hörer mit auf einen exklusiven Trip über die Küstenstraßen und Autobahnen seiner westafrikanischen Heimat.

Aufgewachsen zwischen Nigeria und Ghana, stellt sein Banku-Style ein „Best of both worlds“ der örtlichen, stilistischen Eigenheiten dar. Im letzten Jahr tourte der 27-jährige Sänger um die ganze Welt, bespielte die großen europäischen Festivals und das SXSW in Texas. Dank seines grenzen-, slang- und genreübergreifenden Banku-Styles, dürfte „Life is Eazi, Vol. 2 – Lagos to London“ schon bald die Playlisten in Danfo-Taxis und Doppeldeckerbussen beherrschen.
 

 

 


 
 

A tribute to the father of South African jazz:

1. Hugh Masekela – Jungle Jim
2. Hugh Masekela – Kaa Ye Oya
3. Hugh Masekela – You Keep Me Hanging On (Interpretation)
4. Hugh Masekela – Mahlalela
5. Hugh Masekela – Moonza
6. Hugh Masekela – Witch Doctor (Feat. Baranta & Miatta Fahinbulleh)
7. Hugh Masekela – Ahvuomo
8. Hugh Masekela – Night In Tunisia
9. Hugh Masekela – Don’t Go Lose It Baby (Dub Mix)
10. Esa – Bra Hugh
11. Hugh Masekela – Don’t Go Lose It Baby (Esa VIP Edit)
 

 
 

 

 

MY KIND OF PEOPLE  ist das neueste Video aus dem Album
“The Black Pearl Tapes, Vol. 1” des Amadinda Sound Systems.

Der Song lebt vom Zusammenspiel der Amadinda (ugandische Variation eines Xylophons), Endere (Flöte) und One String Fiddle mit roughen Electro Beats.

Passend dazu wurde das Video in den Slums von Kampala gedreht
inklusive Schutzgeld an den lokalen Ganglord.
 


 

 

 

© Coco Wasabi


 
Die Amadinda, eine ugandische Variation eines Xylophons, ist bekannt für ihre sehr charakteristische Spielweise, bei der zyklische Tonfiguren versetzt ineinandergreifen.
Das Amadinda Sound System will den traditionellen ugandischen Sound mit moderner Urban- und Clubmusik verbinden.
Initiiert von der NGO Kulturen in Bewegung wurden österreichische Musiker (Barča Baxant & Wolfgang Schlögl/I-Wolf) in Kampala mit Protagonisten der traditionellen Musik- und der Dance- und HipHop-Szene Ugandas connected. Innerhalb von nur 5 Tagen wurde eine Setlist für die Premiere am renommierten Bayimba Festival 2016 erarbeitet, deren 8 Songs auf dem Album “The Black Pearl Tapes, Vol. 1” verewigt wurden.
Neben der Amadinda kommen auch Instrumente wie Adungu (harfenähnliches Saiteninstrument), Mbira (Lamellophon) und diverse Trommeln zum Einsatz, die Vocals wurden auf Englisch sowie auf Luganda eingesungen.
Anstatt World Music gibt es hier ein gleichberechtigt ugandisches wie österreichisches Klangprojekt, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beider Musiklandschaften vereinen soll.
 

 
 

Tracklist

Midi Duo – Blue
A.r.t. Wilson – Janine’s Theme
Márta Sebestyén – András
Elektra – Keegi
Deep88 & Melchior Sultana – Yo House (Andras Fox remix)
Sasac – Hyperion
Len Leise – Spirit of Ssanyu
Baba Sissoko – Aiulado
A. B. Crentsil – Obi Baa Wiase
Les Filles de Illighadad – Tende
Kamal Keila – Al Asafir
Kokoroko – Abusey Junction
Jolade O. – Wyclef Gene
Caleb Femi – Children of the Narm
Melanie Charles – Be On My Side
Chicken Shack – Lost the Best Friend I Ever Had

 

 

 

Photo: Banku Music

Nach seinem Landsmann Wizkid, steht mit Mr Eazi schon der nächste angehende Superstar aus Nigeria bereit. Der 27-jährige Sänger tourte mit seinem Mixtape „Life Is Eazi – Accra to Lagos“ im letzten Jahr um die ganze Welt, bespielte die großen europäischen Festivals und das SXSW in Texas. An der Seite von Major Lazor, J Balvin, Diplo, French Montana, Giggs, RAYE („Decline“) und M:O („Bad Vibe“) gelangen ihm bereits große Hits und Gold-Singles in Großbritannien. Gestern feierte seine neue Single ‘Property’ bei Beats 1 Premiere, heute erscheint dazu das farbenfrohe Video.

Aufgewachsen zwischen Nigeria und Ghana, stellt sein Banku-Style ein „Best of both worlds“ der örtlichen, stilistischen Eigenheiten dar. In ‘Property’ kombiniert er westafrikanische Chöre, Highlife-Gitarrenlicks und Steeldrum-Sounds zu einem zurückgelehnten Sommerhit:
 

 

 

Die kenianische Rapperin, Sängerin und Perkussionistin Muthoni hat 2013 zusammen mit den Schweizer Produzenten GR! und Hook das Projekt Muthoni Drummer Queen (MDQ) ins Leben gerufen.

Das vor kurzem erschienene Album #SHE ist ein Konzeptalbum für und über die Frauen in Kenia und der ganzen Welt, das zum Tanzen einlädt, die Musik und das Frau sein zelebriert.

Musikalisch irgendwo zwischen Dancehall, HipHop und R’n’B angesiedelt, macht das abwechslungsreiche Album mit seinen Texten Mut und ist trotzdem sehr unterhaltsam:
 


 

 

 

Dobet Gnahoré hat mit ‘Djoli’ das zweite Video aus ihrem aktuellen und empfehlenswerten Album “Miziki“ veröffentlicht: