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Tiken Jah Fakoly hat sich als einer der führenden Künstler in der Reggae-Szene Afrikas etabliert. Den ansteckenden Reggae Beat verbindet er mit ernsten und schlagkräftigen Texten. Er gilt als Sprachrohr einer ganzen Generation von jungen afrikanischen Musikfans, in einer Linie mit Pete Tosh und Bob Marley; er spricht in seinen Songs bewusst politische und soziale Probleme und Themen an um denen „eine Stimme zu geben, die keine haben.“

„Le Monde est chaud“ markiert die große Rückkehr eines Künstlers, der sich schon immer sehr bewusst für die Welt in der er lebt engagiert hat.
 

Mit “Le Monde Est Chaud” (“Die Welt ist heiß”) legt er sein neues Album vor und setzt die Reise fort. Nach wie vor kritisch und musikalisch auf einem hohen Niveau ist so ein Album entstanden, das sich in eine Reihe mit seinen besten Veröffentlichungen stellt. gekonnt wird Reggae mit afrikanischen Klängen vermengt und zumeist druckvoll vorgetragen. Tolle Melodien, engagierte Texte, fette Bläsersätze, samtweiche und akzentuierte Backgroundstimmen sowie eine ganze Schar von ausnahmslos talentierten Musikern machen das Album zu einem kleinen Juwel. Als Gäste sind u.a. Erwan Séguillon, Gaël Faye und Kerredine Soltani aus Frankreich mit dabei. Wer dieses Album als Einstieg in das Universum von Tiken Jah Fakoly wählt, sollte sich unbedingt auch seinem Backkatalog widmen.
Es gibt, versprochen, sehr viel zu entdecken.
Irie Ites

 

 

 

Das Video wurde in Goutte D’Or, einem der multikulturellsten Stadtteile von Paris gedreht, in dem Sängern Faty Sy Savanet von Tshegue auch lebt:

“It’s a protest, a scream from a society that still struggles to accommodate the differences and the freedoms of all. The threat ‘I’m gonna call the cops!’ for us represents a systematic formula which too often forces the point of rupture between two individuals, the end of a dialogue”.

 


#Tshegue #MBengaBila
 

 

“Merge punk syncopation with sledgehammer rhythms to form something truly infectious.”
– The Fader





“This Afropunk singer should be very very famous.”
– Vice

“Sounds like the evil, Clash-loving twin of the Mbongwana Star crew or the Congotronics collective, with a side helping of surging feminist suss.”
– MOJO

 

 


 

 

Ibibio Sound Machine, die elektronische Afro-Funk-Band aus London, begeistert mit einer stimmgewaltigen Sängerin und einer funky Performance!
 

 

Songs:
I Need You To Be Sweet Like Sugar (Nnge Nte Suka)
Wanna Come Down
Tell Me (Doko Mien)
The Chant (Iquo Isang)
Trance Dance
Basquiat

 

 

‘Today is the day’ ist ein weiteres Video aus dem letzten Jahr erschienenen Debüt-Album „Dlamini Echo“ der in Stuttgart lebenden, südafrikanischen Sängerin Thabilé:
 

 

 

 

 

Dieses himmlische Rezept habe ich bei Tasty entdeckt, schon mehrmals gekocht und meine Gäste und ich waren jedes Mal begeistert.

Es ist ein ostafrikanisches Rezept von Nnedi Okorafor, der Autorin des Black Panther Films. Somit ein Rezept aus Wakanda ;)


 


GESCHMORTES LAMM

Zutaten:
2 Esslöffel Planzenöl
900 g Lammfleisch, mager und ohne Knochen
Salz und Pfeffer
2 rote Zwiebeln
60 g Ghee
4 Knoblauchzehen
1 Esslöffel kleingehackter Ingwer
1 Esslöffel Paprikapulver
1 Teelöffel Cayennepfeffer
½ Teelöffel Bockshornkleepulver
¼ Teelöffel gemahlene Muskatnuss
½ Teelöffel Kardamonpulver
¼ Teelöffel gemahlene Nelken
¼ Teelöffel Zimtpulver
¼ Teelöffel Piment gemahlen
2 Esslöffel Tomatenmark
400-500 ml Rinder- oder Lamm-Fond

Zubereitung:

  • Lammfleisch in ca. 5 cm große Stücke schneiden.
  • Die Stücke im Pfanzenöl scharf anbraten (ca. 10 Min.) und salzen und pfeffern.
  • Das angebratene Fleisch aus dem Topf nehmen.
  • Im selben Topf die kleingehackten Zwiebeln für 15-20 Minuten anschwitzen und
  • Ghee, kleingehackten Knoblauch und Ingwer, Paprikapulver, Cayenne-Pfeffer, Bockshornklee, Muskatnuss, Kardamon, Nelken, Zimt, Piment und Tomatenmark hinzufügen und vermischen.
  • Mit dem Fond aufgießen und die Fleischstücke wieder hinzufügen.
  • Das Ganze bei kleiner Hitze 2 Stunden schmoren bis der Großteil der Flüssgkeit eingekocht ist.

 


GEMÜSEREIS (PILAU)

Zutaten:
60 g Ghee
2 rote Zwiebeln
½ Kohl
220 g Karotten
4 Knoblauchzehen
1 Esslöffel kleingehackter Ingwer
Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Kreuzkümmelpulver
1 Esslöffel Currypulver
1 Teelöffel Kardamonpulver
460 g Basmatireis
750 ml Wasser
1 Lorbeerblatt
1 Zimtstange
1 Sternanis
2-3 Frühlingszwiebeln
65 g Cashewnüsse
Samen eines ½ Granatapfels

Zubereitung:

  • Die kleingehackten Zwiebeln in einen großen Topf für 15-20 Minuten mit dem Ghee anschwitzen und dann den
  • kleingehackten Kohl, Karotten, Knoblauch und Ingwer dazugeben und bei mittlerer Hitze anbraten.
  • Salz und Pfeffer, Kreuzkümmelpulver, Currypulver und Kardamonpulver hinzufügen,
  • Den Reis dazugeben, kurz mit anbraten und danach mit dem Wasser aufgiessen.
  • Lorbeerblatt, Zimtstange und Sternanis hinzufügen und bei kleiner Hitze ca. 30 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen.

 


Den Gemüsereis auf einem großen Teller anrichten und in der Mittel eine kleine Mulde formen.

Das geschmorte Lamm in diese Mulde geben und das Ganze mit den kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln, Cashewnüssen und den Granatapfelsamen garnieren.

Und nun guten Appetit!

 

Die südafrikanisch-deutsche Neo-Soul-Band Seba Kaapstad veröffentlicht am 17. Mai ihr Debütalbum „Thina“.

Parallel zur Ankündigung feiert das internationale Kollektiv die Premiere der ersten Videosingle.

In vernebelt-düsterer Ästhetik präsentiert sich das Quartett in ‘Africa’ – einem empowernden Statement, in dem die Schönheit und der geistige Reichtum des Kontinents besungen wird. „You will never be alone in Africa“, heißt es im Chorus, bevor Zoe in der Strophe Alltagsrassismus dekonstruiert und mit den Auswirkungen des Kolonialismus über einen hypnotischen Neo-Soul-Beat abrechnet.

Bei Seba Kaapstad trifft die menschliche Erfahrung gemeinsamer Kultur und Tradition auf ein globales Soundverständnis, das sich Einflüsse aus Soul, Groove, Jazz, elektronischer und afrikanischer Musik zieht. Die Band besteht aus den vier Mitgliedern Zoe (Südafrika), Pheel (Stuttgart), Manana (Swasiland) und Seba (Stuttgart). Basierend auf ihren unterschiedlichen Backgrounds, erschafft die Gruppe eine Genreharmonie, die in starkem Kontrast zur sozialen Spaltung in ihren jeweiligen Herkunftsländern steht. Stark!
 

 

 

 

 

“Er ist ein Genie und der lebende Beweis dafür,
dass der Blues aus Mali kommt.“
Taj Mahal

 

 
Songs:
Musow Fanga
Jama ko
Abe Sumaya
Siran Fen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Es ist nicht so, dass auf einmal ein spezielles Interesse an afrikanischer Musik bei mir aufgetaucht wäre. Wenn schon, dann begann das, als ich mit 13 oder 14 Jahren Musiker wie Cannonball Adderly, Art Blakelys Jazzessengers and Elvin Jones hörte; Art Blakely – sein Triolenspiel z. B. hat etwas ungeheuer Afrikanisches. Die Anziehung durch afrikanische Musik bestand schon immer, allein schon, weil Jazz, Rock, Soul, Blues, ja weite Bereiche der Popszene, weil das alles ohne die afrikanischen Einflüsse undenkbar wäre.“
Jasper van’t Hof

 


 

 
 

Rhythm is life!

 

 

Die in Benin geborene und in New York lebende Sängerin Angélique Kidjo hat den
Talking Heads Klassiker “Remain In Light” aus dem Jahr 1980 komplett gecovert.

Das damals wegweisende Album kombinierte kühle New Wave Sounds mit afrikanischen Rhythmen. Angélique Kidjo hat die afrikanischen Elemente nun in den Vordergrund gestellt und ein wundervolles warmes und modernes Afro-Pop-Album geschaffen.

Features kommen von Ezra Koenig von Vampire Weekend, Blood Orange, Tony Allen sowie ihres langjährigen Gitarristen Dominic James und Magatte Sow (Percussionist für die ‘Black Panther’ Filmmusik).

“Die Idee ist bestechend, Kidjo überführt den sperrigen Funk der Talking Heads in eine elegante, weiche Funkiness, einen flirrenden Afrobeat, der souverän Jazz- und Blues-Elemente einflicht.”
– Rollingstone.de

“Bei der westafrikanischen Künstlerin gibt es jetzt mehr Stimmen und Sprachen, mehr Polyrhythmik, mehr Percussion und mehr Vuvuzelas – großartig!”
– BR.de (Album der Woche)

“Eine Sensation. Nicht nur, weil es so etwas noch nie gab: dass ein aus Afrika stammender Pop-Künstler oder eine afrikanische Pop-Künstlerin ein Album, das aus dem westlichen Pop-Kanon stammt, in Gänze neu interpretiert und teils in afrikanische Sprachen übersetzt hat. Sondern auch, weil Kidjo damit die laufende Diskussion über kulturelle Aneignung kommentiert. Mit einer Aneignung der Aneignung. Sie sagt: “Ich bringe das Album dorthin zurück, wo es herkommt: nach Westafrika.”
– Sueddeutsche.de

 

 


 

 

 

MR EAZI ist der nächste angehende Afro Trap Superstar aus Nigeria.

Sein heute erscheinendes, drittes Album „Life is Eazi, Vol. 2 – Lagos to London“ entstand in ebenjenen Städten. Aufgenommen zwischen ausverkauften Shows und Hit-Kollabos mit Major Lazer, Rudimental und Anne-Marie („Tied Up”, „Let Me Live”), nimmt Eazi den Hörer mit auf einen exklusiven Trip über die Küstenstraßen und Autobahnen seiner westafrikanischen Heimat.

Aufgewachsen zwischen Nigeria und Ghana, stellt sein Banku-Style ein „Best of both worlds“ der örtlichen, stilistischen Eigenheiten dar. Im letzten Jahr tourte der 27-jährige Sänger um die ganze Welt, bespielte die großen europäischen Festivals und das SXSW in Texas. Dank seines grenzen-, slang- und genreübergreifenden Banku-Styles, dürfte „Life is Eazi, Vol. 2 – Lagos to London“ schon bald die Playlisten in Danfo-Taxis und Doppeldeckerbussen beherrschen.