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Happy Releaseday: AMADINDA SOUND SYSTEM – THE BLACK PEARL TAPES VOL. 1 • Video + full Album stream

© Coco Wasabi


 
Die Amadinda, eine ugandische Variation eines Xylophons, ist bekannt für ihre sehr charakteristische Spielweise, bei der zyklische Tonfiguren versetzt ineinandergreifen.
Das Amadinda Sound System will den traditionellen ugandischen Sound mit moderner Urban- und Clubmusik verbinden.
Initiiert von der NGO Kulturen in Bewegung wurden österreichische Musiker (Barča Baxant & Wolfgang Schlögl/I-Wolf) in Kampala mit Protagonisten der traditionellen Musik- und der Dance- und HipHop-Szene Ugandas connected. Innerhalb von nur 5 Tagen wurde eine Setlist für die Premiere am renommierten Bayimba Festival 2016 erarbeitet, deren 8 Songs auf dem Album “The Black Pearl Tapes, Vol. 1” verewigt wurden.
Neben der Amadinda kommen auch Instrumente wie Adungu (harfenähnliches Saiteninstrument), Mbira (Lamellophon) und diverse Trommeln zum Einsatz, die Vocals wurden auf Englisch sowie auf Luganda eingesungen.
Anstatt World Music gibt es hier ein gleichberechtigt ugandisches wie österreichisches Klangprojekt, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beider Musiklandschaften vereinen soll.
 

 
 

Tracklist

Midi Duo – Blue
A.r.t. Wilson – Janine’s Theme
Márta Sebestyén – András
Elektra – Keegi
Deep88 & Melchior Sultana – Yo House (Andras Fox remix)
Sasac – Hyperion
Len Leise – Spirit of Ssanyu
Baba Sissoko – Aiulado
A. B. Crentsil – Obi Baa Wiase
Les Filles de Illighadad – Tende
Kamal Keila – Al Asafir
Kokoroko – Abusey Junction
Jolade O. – Wyclef Gene
Caleb Femi – Children of the Narm
Melanie Charles – Be On My Side
Chicken Shack – Lost the Best Friend I Ever Had

 

 

 

 

 

Videopremiere: Mr Eazi - Property feat. Mo-T

Photo: Banku Music

Nach seinem Landsmann Wizkid, steht mit Mr Eazi schon der nächste angehende Superstar aus Nigeria bereit. Der 27-jährige Sänger tourte mit seinem Mixtape „Life Is Eazi – Accra to Lagos“ im letzten Jahr um die ganze Welt, bespielte die großen europäischen Festivals und das SXSW in Texas. An der Seite von Major Lazor, J Balvin, Diplo, French Montana, Giggs, RAYE („Decline“) und M:O („Bad Vibe“) gelangen ihm bereits große Hits und Gold-Singles in Großbritannien. Gestern feierte seine neue Single ‘Property’ bei Beats 1 Premiere, heute erscheint dazu das farbenfrohe Video.

Aufgewachsen zwischen Nigeria und Ghana, stellt sein Banku-Style ein „Best of both worlds“ der örtlichen, stilistischen Eigenheiten dar. In ‘Property’ kombiniert er westafrikanische Chöre, Highlife-Gitarrenlicks und Steeldrum-Sounds zu einem zurückgelehnten Sommerhit:
 

 

 

Die kenianische Rapperin, Sängerin und Perkussionistin Muthoni hat 2013 zusammen mit den Schweizer Produzenten GR! und Hook das Projekt Muthoni Drummer Queen (MDQ) ins Leben gerufen.

Das vor kurzem erschienene Album #SHE ist ein Konzeptalbum für und über die Frauen in Kenia und der ganzen Welt, das zum Tanzen einlädt, die Musik und das Frau sein zelebriert.

Musikalisch irgendwo zwischen Dancehall, HipHop und R’n’B angesiedelt, macht das abwechslungsreiche Album mit seinen Texten Mut und ist trotzdem sehr unterhaltsam:
 


 

 

 

 

 

Dobet Gnahoré hat mit ‘Djoli’ das zweite Video aus ihrem aktuellen und empfehlenswerten Album “Miziki“ veröffentlicht:
 

 

 

Mein Lieblingstrack aus der aktuellen “Sink” EP von Sudan Archives hat ein Video bekommen.

Neo Soul vom Feinsten!
 

 

 

 

Veranstaltungstipp: 16. Afrika-Festival Stuttgart 6.-8. Juli 2018
 
 
 

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Happy Releaseday: Sudan Archives - Sink EP // full stream // #sudanarchives #sink

Photo by Robb Klassen

Mit ihrer heute erscheinenden 2ten EP “Sink” legt Sudan Archives ein unmissverständliches Statement vor, ihren ganz eigenen Sound, wenn sie ihr unorthodox-rhythmisches Geigenspiel und ihren Gesang auf einem Beat-Fundament präsentiert:
 


 

#sudanarchives #sink
 

 

 

VERANSTALTUNGSTIPP: 30. INTERNATIONAL AFRICA FESTIVAL IN WÜRZBURG VOM 31. MAI BIS 03. JUNI 2018

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Weitere Info und Tickets: https://www.africafestival.org/

 

 

 

Album-Tipp: Dobet Gnahoré - Miziki // Video + full album stream

Dobet Gnahoré besitzt eine der großen Stimmen Afrikas und auf ihrem mittlerweile fünften Album “Miziki” mischt die in der Elfenbeinküste geborene Sängerin elektronische Musik mit ihrer ausdrucksstarken Stimme in einer Weise, die ihrem eigenen freien Charakter entspricht. Zum ersten Mal hat sie alle Songs mit Ausnahme eines Stücks für das Album komponiert und den Prozess beschreibt sie so: „I compose alone because I want to marry my creation so as to give it to the public”.

Vier Jahre dauerte die Arbeit an “Miziki”, ihrem bislang mutigsten und persönlichsten Album. Es widmet sich vor allem zwei für Dobet wichtigen Hauptthemen: einem reichen, freigiebigen und vereinten Afrika und der Stärke afrikanischer Frauen. In ihren Texten und auf der Bühne feiert Dobet, die einer neuen Generation aus Afrika angehört, die mutige, gütige und selbstlose Frau.

Sprachlich konzentriert sich das Album auf Dobets Muttersprache Bété, eine der 72 Sprachen der Elfenbeinküste. Die Themen der Stücke reichen von ihrer Liebe zur Musik im Titelsong des Albums über ihr immerwährendes Rebellentum („Akissi“), eine verlorene Liebe („La clé“), dem Kampf um Würde und Gerechtigkeit („Le Monde“) bis zur Wichtigkeit von Bildung für die Emanzipation („Education“).
 

 

 

 

BOMBINO präsentiert sein neues Album "Deran" // full Album stream + Tourdaten

Der Tuareg-Gitarrenvirtuosen Bombino hat sein neues Album “Deran” – was so viel wie „mit besten Wünschen“ heißt – veröffentlicht.

“Deran” ist in Casablanca entstanden, in einem Studio, das dem marokkanischen König Mohammed VI gehört, und komplett in Bombinos Muttersprache Tamasheq aufgenommen. Die Aufnahmen dauerten zehn Tage, und es war das erste Album seit fast zehn Jahren, das Bombino in Afrika produziert hat.

Es geht darum, seine Wüstenheimat zu feiern, preisen, beschützen, einen und vor allem nie zu vergessen. Das ist es, was Bombino will. Die zehn Songs zeigen die ganze Spannbreite seines Könnens – Folk, Rock, Blues, Funk und natürlich das von ihm geprägte Subgenre „Tuareggae“.
 


 

 
 
 
TOURDATEN
27.05.2018 – Salles Roger Salengro, Lourches, FR
30.05.2018 – Musée des Confluences, Lyon, FR
24.06.2018 – Camp Moonrise, Bussloo, NL
26.06.2018 – INMUSIC Festival, Zagreb, HR
30.06.2018 – Finsbury Park, London, UK (with QOTSA)
27.07.2018 – Viljandi Folk Music Festival, Viljandi, ES
29.07.2018 – Festival Le Pied Orange, Le Val-D’Ajol, FR
17.08.2018 – Afrika Tage Wien, Vienna, AT
 
 
 

Nachdem die First Lady of Global HipHop mit „The Blackest Joy“ wieder ein herausragendes Album veröffentlicht hat, kommt sie nach andauernden Tourens durch die ganze Welt endlich wieder nach Deutschland!

Der Beginn ist das heutige Releasekonzert im Kölner Artheater, danach kommt sie am 20. Mai nach Bremen und am 22. Mai nach Hamburg.

Im Oktober und November folgen weitere Termine. Tickets gibt es hier

und hier einen kleinen Appetizer von der letztjährigen Tour:
 


#theblackestjoy #thewayisalwaysforward #akuanaru
 

 

 

Videotipp: Thabilé - Kedidi // #MothersDay

Bild: Screenshot Youtube

‘Kedidi’, mein Lieblingssong aus Thabilés Debüt-Album „Dlamini Echo“ hat jetzt ein Video bekommen.

Passend zum heutigen Muttertag geht es darin um Thabiles Mutter in Soweto:

Happy Mother’s day to all the mothers!
“Kedidi” is the name of my mother and this is a video to the song I wrote for her, which is named after her.
She raised me and my sister with all the strength she had, and for that I am eternally grateful.
So to every mother out there, know that you are loved.”
– Thabilé

 


#MothersDay
 
 

I’m Not Here To Hunt Rabbits - Botswanas feinste Gitarrenmusik auf einer Compilation von Piranha Records // Videoplaylist + full Album stream

Bild: Screenshot Youtube Video

Als David Aglow, Labelchef von The Vital Record, von einem Freund 2009 einen youtube-Link zugeschickt bekam, ahnte er nicht, was ihn erwartete. Am ehesten Spam, dachte er – und hätte fast gar nicht erst geklickt. Als er es schließlich doch tat, fand er sich mitten in einer Schatzkammer von „Botswana Music Guitar“ wieder: Exzentrisch gespielter Folk von den staubigen Rändern der Kalahari, von einer künstlerischen Intensität, die sich mit jedem Genre messen kann.

David Aglow wollte alles darüber wissen. Er fand Johannes Vollebregt mit dem youtube-Alias „Bokete7“,  der die Clips aufgenommen und gepostet hatte. Der Niederländer war 1979 mit einer Hilfsorganisation nach Botswana gegangen, wo er seit mehr als dreißig Jahren lebt. Seit jeher musikbegeistert und als Gitarrist aktiv, gründete er eine neue Band und begann, die lokalen Gegebenheiten zu erkunden. Die Musikszene war so lebendig und außergewöhnlich, dass er anfing, Videos der Künstler aufzunehmen und sie in seinen youtube-Kanal zu stellen. David Aglow schlug ihm eine Veröffentlichung vor und so kam es zu den professionellen Aufnahmen der verschiedenen Künstler in Gabarone / Botswana.
 


 

 
 

Die Geschichten der Musiker sind in einem 36-Seiten-Booklet versammelt, und spiegeln sich – mal journalistisch erzählt, mal poetisch; mal ernst, oft aber auch mit ihrem ganz eigenen Witz – zusätzlich in den Texten.
“I‘m Not Here to Hunt Rabbits”  ist ein Musterbeispiel dafür, wie Musikliebhaber, Feldforscher und Verlage im Idealfall ihre Kräfte bündeln, um Musikern zu internationaler Aufmerksamkeit zu verhelfen.
 


 

Trotz andauernden Tourens auf der ganzen Welt, hat es die Aktivistin und Künstlerin Akua Naru geschafft, ihr drittes Album “The Blackest Joy”  aufzunehmen, das heute seinen Releaseday feiert.

Die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Künstlern und Musikern aus der ganzen Welt ermöglichte es der First Lady of Global HipHop unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Erfahrungen in diesem Werk zu vereinigen, und so wieder ein herausragendes Album abzuliefern.

Es war wichtig andere Menschen einzuladen um beim Erzählen meiner Geschichte zu helfen. Ich wollte andere Sprachen hören und einige meiner engsten Freundinnen sprachen, Sesotho und Swahili und das war für mich von großer Bedeutung. Als jemand, der sich als Pan-Afrikanerin bezeichnet, ist es mir wichtig, dies in meine Arbeit zu integrieren.

 
Sowohl Mulatu Astatke, der Gründer des Ethio-Jazz, als auch Ugandas Eco-Artist und stimmliches Kraftpaket Sandra Suubi sind Mitwirkende auf diesem Album. Ebenso wie der vierfach Grammy Award  nominierte Künstler Eric Benét.

Dass Akua Naru, als eine der besten Repräsentantinnen der Modern Black Culture anzusehen ist, beweisen die exquisiten Visuals, die dieses Projekt begleiten – beginnend mit dem Album Artwork des nigerianisch/kanadischen Künstlers Oluseye, hin zu den faszinierenden Musikvideos zu ‘My Mother s Daughter’  und ‘Made It’:
 

 

 

 

 

 


#theblackestjoy #thewayisalwaysforward #akuanaru
 

DJ- und Produzenten-Lagende J.PERIOD hat mal wieder ein richtig geiles Mixtape abgeliefert.

Das kostenlose Mixtape besteht aus Remixen und MashUps, die J.PERIOD aus Samples vom Black Panther Soundtrack und Outkast-Tracks angefertigt hat:

1. Wakandan Airlines [Sky High] [J.PERIOD Remix]
2. Seasons Change b/w Afro-Future [J.PERIOD Remix]
3. Wakanda vs. Babylon [J.PERIOD Remix]
4. T’Challa vs. Killmonger [Elevation Anthem] [J.PERIOD Remix]
5. T’Rosa Parks [J.PERIOD Remix]
6. Royal Panther b/w Wakandan Belle [J.PERIOD Remix]
7. All Hail The Dora Milaje [Interlude]
8. Wakandan Church Cookout [J.PERIOD Remix]
9. Storytellin’ [J.PERIOD “Fela-bration” Remix] feat. Daniel Crawford
10. WakandATLiens [J.PERIOD Remix]
11. Jabariland Outkasts [Outtro] [J.PERIOD Remix]
12. Bombs Over Wakanda [Reprise] [J.PERIOD Remix]
13. Bonus: T’Challa in ATL [J.PERIOD Remix]
14. Download Only: The Story of Hip Hop [N’Jobu Speaks] featuring Sterling K. Brown

 

free download

 

#WakandaForeverEver