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Die brasilianische Künstlerin Arícia Mess hat mit „Versos Do Mundo“ ein großartiges Album veröffentlicht.

Arícia Mess ist in den 90er Jahren aus Rios Underground-Musikszene hervorgegangen und ist seither aktiv, singt, tanzt, tourt und nimmt auf.
Sie komponierte und nahm das Album mit dem treffenden Titel „Versos Do Mundo“ (frei übersetzt: „Wandernde Verse“) auf einer Reise zwischen São Paulo, London und Lissabon auf. Die Reise führte zu zufälligen Begegnungen und Aufbrüchen, Gewinnen und Verlusten, Träumen und Enttäuschungen, Glück, neuen Freunden, neuen Partnern und einem neuen Fokus auf ihrem kreativen Weg, mit mehr Freiheit und Tiefe.

Zurück in São Paulo nahm Aricia Mess mit einer Band auf, mit der sie schon früher gespielt hat: João Deogracias, Samba Sam, André Lima und Loco Sosa. Außerdem gibt es einen Feature-Auftritt des großen Chico César, der anglo-kolumbianischen Dichterin und Sängerin Maria Del Mar, die ihr wunderbares, der Stadt Salvador gewidmetes Gedicht vorträgt. Eine große Ehre ist auch, dass die Familie von Wally Salomão ihr Einverständnis für die Verwendung seiner Stimme auf dem Track ‚Sem medo do mar‘ gegeben hat.

Zum Glück kennt Musik keine Grenzen und kann frei umherwandern, um Hörer auf der ganzen Welt zu erreichen.
 

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„Navegar“ strotzt nur so vor Klangfarben aus Funk, Jazz und Disco und nimmt die Form eines ausgelassenen Reisetagebuchs an, bei dem João Selva auf KünstlerInnen wie Flavia Coelho oder den Multiinstrumentalisten Bruno Patchworks (The Dynamics, David Walters) trifft und mit ihnen komplett frei und ungebunden auf dem Black Atlantic segelt, von Joãos Geburtsort bis zum brasilianischen Nordeste. Auf dem Weg dorthin stattet der Künstler der Karibik, den Kapverden und Angola einen Besuch ab, folgt den unwiderstehlichen Rhythmen von Forró, Kompa, Funaná oder Semba und entdeckt die kulturellen Bande zwischen diesen Orten.

Die Texte sind angesichts der desaströsen sozio-politischen Lage in Brasilien von einer Botschaft der Resilienz und Toleranz erfüllt. Songs wie „Tudo vai dar pé“ oder „Camará“ sind so etwas wie Oden für den Glauben an bessere Zeiten, während sie die Tyrannei des brasilianischen Präsidenten scharf verurteilen. Viele der Texte handeln aber auch von der Liebe, manchmal in ihrer körperlichen Form wie „Devagar“ oder „Meu Mondo“, manchmal aber auch in universeller Form wie „Meu mano“ mit Gastsängerin Flavia Coelho. Die Texte sind poetisch und naiv gehalten wie in „Se você“ und verankert im fantastischen Realismus der großen Autoren Südamerikas.
 

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