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Soundtracks for Living - Volume 89 - Guest Mix by Steve Eddins

 

 

Kaum ein anderes Genre malt solch schöne Bilder im Kopf wie klassische Musik. Kein Wunder, dass Film-Soundtracks meist von großen Orchestern eingespielt werden. Fusionieren solche klassischen Instrumente und Arrangements mit den technischen Möglichkeiten und Instrumenten der heutigen Zeit, kann daraus noch viel größeres entstehen.
Mit diesem Sunday Joint widmen wir uns dieser Fusion aus Klassik und Elektronik und der hieraus entstehenden cineastischen Atmosphären. Hierfür selektierten wir Werke moderner Künstler, wie Iskandar Widjaja, Robert Koch, John Metcalfe und Nils Frahm, die das spielen ihrer Instrumente und das beherrschen der Technik in jahrelanger Fleißarbeit perfektionierten und damit Kompositionen schafften, die zeitlos und einmalig sind.
Die Blogrebellen

 
Tracklist:

Lambert – As Ballad
Ceeys – Union
Niklas Paschburg – Journey Among Worlds
Robot Koch & Sanannah Jo Lack & Delhia De France – Heart As A River
John Metcalfe – See Me Through
Grandbrothers – Bloodflow
Clemens Christian Pötsch – For Fathers
Delhia De France – Moirai’s Choir
Greg Haines – The Spin
Robot Koch – Movement III
Nils Frahm – Suson
Iskandar Widjaja – Frates

 


 

 


 

 

 

 

Photo by Neil Kryszak


 
Der preisgekrönte deutsche Musiker/Producer/Komponist Robot Koch, der seit 2013 in Los Angeles lebt, hat mit SPHERE ein neues Album veröffentlicht.

Sein organisch-elektronischer Sound wurde schon im Jahr 2003 von John Peel als „wonderful and strange – pop music from the future“ bezeichnet. Seit der Jahrtausendwende entwickelt der einstige Wahlberliner mit jeder Veröffentlichung seinen Trademark-Sound weiter, in dem er episch-filmische Stimmungen mit elektronischen Soundscapes und massiven Beats kombiniert.

Die klanglichen Sphären, in die sich Robot Koch auf SPHERE bewegt, sind vielschichtig, verschachtelt und vieldimensional, wenn Innenwelten und die Weiten des Alls aufeinandertreffen: episch, filmisch, düster und melodisch zugleich, kommt der neue Longplayer erstmals ohne Vokalgäste aus. Stattdessen fokussiert sich Koch auf Instrumentals und setzt bei ‘Numb’ und ‘All In Your Mind’ kurzerhand auf die eigene Stimme.

Alles in allem ein atmosphärisch spannendes Werk, das mich zum Teil an die legendären Pioniere der elektronischen Musik Tangerine Dream erinnert.
Absolut empfehlenswert!