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In ihrer kosmisch-schönen neuen Single ‚Walking On The Moon‘ reist die Berliner Künstlerin ZUSTRA zum Mond und schaut sich von dort all die Absurditäten und Sinnlichkeiten an, die uns als Menschen ausmachen.

Ähnlich wie bei ‚The Dream Of Reason‘, dem Titeltrack ihres Anfang 2022 erscheinenden Debütalbums, erschafft ZUSTRA einen kleinen Abriss des Seins. In nur drei Minuten adressiert sie den Pariser Psychoanalytiker Jacques Lacan, zitiert das legendäre Heimweh von E.T. und besingt unsere allgemeine Ahnungslosigkeit. „I wanna cry, but it’s also funny“, resümiert sie transzendent tänzelnd.

„Auf Instagram gibt es ein paar nihilistische Meme-Seiten, die ich witzig finde. Diese Herangehensweise wollte ich beim Schreiben und Produzieren einfließen lassen: Unsere Geworfenheit in die Welt – und dass das halt auch ein bisschen absurd ist, wir, so gesamtgeschichtlich gesehen“.

Im dazugehörigen Musikvideo streift sie als eine Art Bowie’eskes Spektralwesen mit Unterwasser-Friese und Marmor-Kleid durch das Berliner Naturkundemuseum und erforscht unser Dasein:

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Das Album „Métamorphoses“ begann mit einem gleichnamigen Song, geschrieben vom französischen Duo Ravages. Die in Leipzig beheimatete Sängerin und Pianistin June Cocó coverte ihn, schickte ihnen eine Aufnahme – und sie waren so beeindruckt, dass sie sich revanchierten und ihr „Heavy Heart“ in einen Elektro-Pop-Song verwandelten.

Inspiriert von dieser Erfahrung warf June Cocó ihr Netz aus und bat eine Reihe von Künstlern, Songs aus ihrem aktuellen Album „Fantasies & Fine Lines“ zu „transformieren“.

Und so präsentieren sich ihre oft an Kate Bush und Florence Welch erinnernden Songs auf „Métamorphoses“ als gefühlvolle Songwriter-Balladen von Jake Nicks und Max Ashner, vorgetragen von Arden an der Harfe, oder als kühl-schöne Elektro-Tracks, die dank Micronaut oder dem Berliner Techno-Produzenten Phonique plötzlich auch in einem Nachtclub nicht mehr fehl am Platz wären:
 

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