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Soundtracks for Living - Volume 82 (Mixtape)

 

 

Avantgarde-Pop-Tipp: PARI SAN - R.I.P. Identification • 2 Videos + full Album stream • #ripidentification

Photocredit: Frank Bale

Das Avantgarde-Pop-Duo Pari San besteht aus dem Berliner Mikrosystemtechniker Paul Brenning, der mit klassischer Musik im Schwarzwald aufwuchs und der in Düsseldorf aufgewachsenen gebürtigen Iranerin Parissa Eskandari.

Iran-Flair trifft auf Berlin, Rationalität auf Temperament, Kontrolle auf Impuls, Experimentierfreude auf Emotionalität – aus diesen Gegensätzen knüpft Pari San ein überraschendes Geflecht, ein Paralleluniversum aus Stimmen, Melodien, Loops, Beats und Klängen. Avantgardistisch und andersartig, sinnlich und magisch, Pop und Hochkunst gleichermaßen – irgendwo zwischen Fever Ray, FKA Twigs und Björk.

Check it out!

 


#ripidentification
 
 

Soundtracks for Living - Volume 81 (Mixtape)

 

 

Happy Releaseday: AMADINDA SOUND SYSTEM – THE BLACK PEARL TAPES VOL. 1 • Video + full Album stream

© Coco Wasabi


 
Die Amadinda, eine ugandische Variation eines Xylophons, ist bekannt für ihre sehr charakteristische Spielweise, bei der zyklische Tonfiguren versetzt ineinandergreifen.
Das Amadinda Sound System will den traditionellen ugandischen Sound mit moderner Urban- und Clubmusik verbinden.
Initiiert von der NGO Kulturen in Bewegung wurden österreichische Musiker (Barča Baxant & Wolfgang Schlögl/I-Wolf) in Kampala mit Protagonisten der traditionellen Musik- und der Dance- und HipHop-Szene Ugandas connected. Innerhalb von nur 5 Tagen wurde eine Setlist für die Premiere am renommierten Bayimba Festival 2016 erarbeitet, deren 8 Songs auf dem Album “The Black Pearl Tapes, Vol. 1” verewigt wurden.
Neben der Amadinda kommen auch Instrumente wie Adungu (harfenähnliches Saiteninstrument), Mbira (Lamellophon) und diverse Trommeln zum Einsatz, die Vocals wurden auf Englisch sowie auf Luganda eingesungen.
Anstatt World Music gibt es hier ein gleichberechtigt ugandisches wie österreichisches Klangprojekt, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beider Musiklandschaften vereinen soll.
 

 
 

Videotipp: Joss Stone singt zusammen mit der Leipziger Band 2ERSITZ ihren Hit 'In guter Gesellschaft' über den Dächern von Stuttgart
 
Im Rahmen ihrer TOTAL WORLD TOUR hat Joss Stone in Stuttgart halt gemacht und zusammen mit der Leipziger Band 2ERSITZ deren Song ‘In guter Gesellschaft’ über den Dächern von Stuttgart performt:
 

Weltstar Joss Stone war auf ihrer Total World Tour in Stuggi, hat unseren Song gelernt und diesen mit uns auf dem Dach der Stadt performt. Es war uns eine riesen Ehre mit so einer starken Frau zu mucken, die als eine der besten Sängerinnen unseres Jahrhunderts gilt. 👌🌹
2ERSITZ

 

We met up with the wonderful and creative band 2ERSITZ from Germany. Their Genre is a mix of reggae, hip hop and pop. They describe themselves as colorful birds, modern hippies who care about tackling things that really interest them. The song we sang is about being in good company and focusing on the people we love instead of the materialistic things in life. No doubt we would all agree with the sentiment, there is definitely more to life than material items. Good vibes and what a pleasure it was to be in such lovely company. Thanks for having us.
Team Joss x

 

 

 

Introducing: FoOlish - Table For Four • full album stream
 
Das im kanadischen Montreal beheimatete Indie-Reggae-Rock-Trio FoOlish hat im Juni diesen Jahres sein Debütalbum “Table For Four” veröffentlicht.

Obwohl die Band erst seit 2 Jahren zusammen ist, haben sie schon über 100 Shows gespielt und sich einen Namen in der kanadischen Reggae-Szene gemacht.

So besticht “Table For Four” mit einen energetischen Mix aus Reggae, Rock, Ska, Dub und durch seine positiven Botschaften.

Hier ist das Album zum Kennenlernen im full stream:
 

 

 

 

 

JUSTIN VERNON (Bon Iver) und AARON DESSNER (The National) veröffentlichen als BIG RED MACHINE ihr gleichnamiges Debütalbum | 3 Videos + full Album stream

Photo credit: Graham Tolbert


 
JUSTIN VERNON (Bon Iver) und AARON DESSNER (The National) entwickelten das Material für BIG RED MACHINE in den letzten zwei Jahren als Grundlage für improvisierte Live-Sets und führten die Songskizzen jedes Mal mit verschiedenen Musikern auf. Justin Vernons Folk-Sensibilität und Aaron Dessners Gitarrenspiel stehen im Vordergrund, aber das Album klingt auch sehr elektronisch und an vielen Stellen inspiriert von kontemporärem Pop und HipHop, insbesondere Trap und Cloud Rap. Auf jedem Song des Albums wirken eine große Anzahl von Musikern der unabhängigen digitalen Künstlerplattform PEOPLE mit.

“Ich glaube nicht, dass die Platte ohne die Gemeinschaft, die sich zusammengeschlossen hat, existieren würde. Wir haben die Musik bis zu einem bestimmten Punkt gebracht, dann haben wir Freunde eingeladen, ihre Ideen einzubringen. Wir haben die Aufnahmen und den Prozess kommunaler Sicht betrachtet. Wir freuen uns unglaublich darüber, so wie wir uns über jedes Album freuen, das wir in einer anderen, konventionelleren Situation machen würden. Aber dies fühlt sich wie etwas Neues an – der Prozess fühlte sich anders an und das Ergebnis ist anders.”
Aaron Dessner

 


 
 

Happy Releaseday: Juanita Stein - Until The Lights Fade | Video + full Album stream

Photo Credit: ROB LOUD

Juanita Stein wurde in den frühen 2000ern als Frontfrau der australischen Indierock-Band Howling Bells bekannt, die sie mit ihrem Bruder gegründet hatte und die mehrere US-Touren mit Coldplay und The Killers absolvierte. Nach einer mutterschaftsbedingten Pause meldete Juanita Stein sich vor einem Jahr mit dem leicht folkigen „America“ zurück, auf dem sie Ikonographie und Kulturlandschaften eines Landes, das sie schon immer fasziniert hat, erkundete.

Heute erscheint nun ihr zweites Soloalbum „Until The Lights Fade“. Das Album ist musikalisch aus einem ähnlichen Holz wie sein Vorgänger geschnitzt: Das dämmernde Klingen akustischer und elektrischer Gitarren, die klagende Romantik der Melodien, die Klarheit der Arrangements, doch sind die zehn Songs des Albums voller Gefühle, Geschichten und Charaktere, die viel tiefer in ihrer ursprünglichen Heimat verwurzelt sind und das dunkle Herz von Australien beschwören.
 

 

 

Passport Radio Podcast #01

 

 

 

 

Soundtracks for Living - Volume 78 - Guest Mix by Jamison Leid

 

 


#JONAH #DNA
 

 

Ein großartiges Statement gegen gegen Rassismus, Intoleranz und Homophobie der Hamburger Indieband ODEVILLE.

Aufgrund der Wichtigkeit hier die komplette Presseinfo:

Wir schreiben den 30. Januar 1933. Beim Betrachten des Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machtübernahme sprach der Deutsch-Jüdische Maler Max Liebermann den viel zitierten Satz: „Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte“. Hitler hatte früh verkündet, dass es angesichts der „krankhaften Auswüchse irrsinniger und verkommener“ Künstler die Aufgabe der nationalsozialistischen Führung sein müsse, zu „verhindern, dass ein Volk dem geistigen Wahnsinn in die Arme getrieben werde. Liebermann legte alle seine Ämter nieder und erklärte der Presse, dass sein Standpunkt keine Geltung mehr hat. Für ihn hatte Kunst weder mit Politik noch mit Abstammung zutun. Der Rest ist Geschichte.
Im September 2017 zieht die AfD als drittstärkste Partei in den Bundestag ein. Es fallen Sätze wie “Refugees Welcome werde nun wieder ein Spruch linksradikaler Spinner“ oder “Wir müssen die Grenzen dichtmachen, die grausamen Bilder aushalten und uns nicht von traurigen Kinderaugen erpressen lassen“. Deutschland rückt gefährlich weit nach rechts und zur Flüchtlingssituation im Mittelmeer brüllt der Pegida-Mob: „Lasst sie absaufen“.
Sänger und Texter Hauke Horeis von Odeville spricht Klartext: “Die Geschehnisse um uns herum passieren wirklich und sie berühren mich. Ich kann davor nicht die Augen verschließen und einen Feelgood-Singalong mit Instagram Filter obendrauf schreiben. Es wird Zeit, dass wir uns hier als Band klar positionieren.“ Der Musiker erläutert außerdem: “Wir haben als Künstler eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die genau diese Positionierung enorm wichtig macht. Auch wenn wir als Band vielleicht in erster Linie unterhalten, sollte man nicht vor klaren Statements und Positionen zurückschrecken, wie es etwa jüngst beim Echo-Debakel bei vielen Künstlern der Fall war.“
“Bitte Ja Bitte Gleich“ ist bei allem Ernst der Anklage dennoch ein unglaublich eingängiger Rock-Song mit Hit-Potenzial geworden. Ein energiegeladenes Gitarrenriff ebnet den Weg für dieses Brett. Horeis dreht das Liebermann Zitat im Refrain um und singt, dass er gar nicht so viel kotzen könne, wie alle anderen vor ihm fressen und damit ist in diesem Fall nicht nur die Upper Class gemeint, sondern jeder einzelne der in der hiesigen Konsum- und Wegwerfgesellschafft die Augen vor dem Wesentlichen verschließt. Horeis will “diese Party sprengen und nur rennen“ und kurz nach der zweiten Minute ertönt das frechste Gitarrensolo der letzten fünf Jahre aus den Boxen.
„Ich war elf Jahre alt, als ich „Schrei nach Liebe“ das erste Mal im Radio hörte. Der Song war laut, unbequem und trotzdem ein Hit für mich. Die Ärzte hatten eine Message, die ich sofort Verstand und die wir als Band 25 Jahre später wieder verbreiten wollen“. Dieser Song geht raus gegen Rassismus, Intoleranz und Homophobie. Bitte Ja Bitte Gleich.

 

 

 

 

 

Indie-Tipp: WE ARE ROME - Wild Sines (Video)

www.facebook.com/wearerome

Die Jungs hatte ich hier schon mal vor rund 2 Jahren mit ihrem Video zu ‘Trip’ vorgestellt.

Nachdem die Indie Rock Band WE ARE ROME nun die ersten üblichen und auch unüblichen Stationen ihrer jungen Karriere passiert haben, machen sich die 4 Jungs aus Schweppenhausen im Hunsrück jetzt an ihr erstes Album. Der erste Track samt Video heißt ‘Wild Sines’.

Die neue Single entstand in einer schwierigen Phase der Band, denn der Wegzug von Gitarrist Hannes nach London zwang die Gruppe zu einer musikalischen Fernbeziehung.

„Für eine Band die miteinander abhängt und ihre Comfort Zone gefunden hat, kann so etwas wirklich hart sein.
Aber es hat dann doch geklappt, wir haben dauernd Ideen hin und her geschickt und irgendwie hat diese neue Arbeitsweise auch einen neuen Sound hervorgebracht.“
– erzählt Sänger Moritz

 
Das Ergebnis kann sich hören lassen und macht Lust aufs Album!
 

 

 

 

 

Happy Releaseday: SANTIGOLD – "I Don´t Want: The Gold Fire Sessions"

Heute erscheint ohne große Vorankündigung SANTIGOLDs viertes Album “I Don’t Want: The Gold Fire Sessions”.

Innerhalb von zwei Wochen entstanden die Skizzen, die nun zu “I Don’t Want: The Gold Fire Sessions” arrangiert wurden. Diplo, der bereits ihr Debütalbum mitproduzierte, lieferte einige Beats und Ideen und trug so seinen Teil zur zukunftsweisenden und hittigsten Platte von Santigold bei.

Auf ihrem vierten Album nimmt ihre bissige Gesellschaftskritik, ihr Humor und ihr funky Indie-Entwurf aufregende neue Formen an. Auf Tour mit Ms. Lauryn Hill wird Santigold diesen Sommer das Album live präsentieren.

Hier ist das Album zum reinhören: