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Seit Dahlia Sleeps Ende 2015 in einem Londoner Kellerstudio begannen, wurde ihr elektronischer und einfühlsamer Sound oft mit Bands wie London Grammar, The XX, Daughter oder auch Cat Power verglichen.
Nach zwei EPs, über 2 Millionen Streams und einigem Lob aus der internationalen Bloglandschaft veröffentlichen sie heute endlich ihre neue EP “Love, Lost”:
 


 
 

 
 

YOU TELL ME ist das neue musikalische Projekt von Sarah Hayes und Peter Brewis.
Sie trafen sich bei einer Feier zu Kate Bushs Musik und schreiben und nehmen seitdem neue Songs zwischen Glasgow und Sunderland auf.

Als eine Hälfte der Band Field Music verfeinert Peter Brewis seit fast fünfzehn Jahren sein Handwerk des Pop-Songwritings, während Sarah Hayes in ihrem Solo-Werk zeitgenössische Folklore und mit ihrer Band Admiral Fallow die Welt des Indie-Pop erforscht.

Hier ist ihr gemeinsames selbstbetiteltes Debütalbum:
 


 

 
 

Der ursprünglich aus London stammende Singer/Songwriter MARK PETERS lebt mittlerweile in Wien und präsentiert Ende Januar 2019 seine neue EP “The Sum Of All Parts” bevor er mit Band auf eine Europa Tournee aufbrechen wird.

Bereits jetzt ist das Video zum Titeltrack erschienen:
 


 
TOURDATEN:

Wed 16.01. (solo) Burg Henneberg, Hamburg (DE)
Thu 17.01. (solo) Grolsch Song Night @ Lagerhaus, Osnabrück (DE)
Fri 18.01. (solo) Kulturwerk, Nienburg (DE)
Sat 19.01. (solo) Irish Pub, Jena (DE)
Sun 20.01. (solo) KaffeeSatz, Chemnitz (DE)
Tue 22.01. (solo) Green Island, Zeitz (DE)
Wed 23.01. (solo) Fango, Cottbus (DE)
Thu 24.01. (solo) Schokofabrik, Bayreuth (DE)
Sat 26.01. (solo) Impuls Festival, Passau (DE)
Sun 27.01. (band) Böllerbauer, Haag (AT)
Mon 28.01. (band) Fluc, Wien (AT)
Tue 29.01. (band) Wohnzimmerkonzert, Linz (AT)
Wed 30.01. (band) Wohnzimmer, Klagenfurt (AT)
Thu 31.01. (band) Anziehbar, Dornbirn (AT)
Fri 01.02. (band) K9, Konstanz (DE)
Sat 02.02. (band) FACES @ Design Hotel Legeré, Bielefeld (DE)
Mon 04.02. (band) Umbaubar, Oldenburg (DE)
Tue 05.02. (band) Freundlich + Kompetent, Hamburg (DE)
Wed 06.02. (band) Q, Marburg (DE)
Thu 07.02. (band) Shakespeare Pub, Herdecke (DE)
Fri 08.02. (band) Sham Rock, Potsdam (DE)
Sat 09.02. (band) Füchsen, Erfurt (DE)
Mon 11.02. (band) Live Club, Bamberg (DE)
Wed 13.02. (band) Mal’s Scheune, Wiesenburg (DE)
Thu 14.02. (band) ArtLiners, Berlin (DE)
Fri 15.02. (band) Altes Ewerk, Blankenburg (DE)
Sat 16.02. (band) Hafen 2, Offenbach (DE)
Sun 17.02. (band) Altes Spital, Viechtach (DE)
Mon 18.02. (solo) Schick und Schön, Mainz (DE)
Tue 19.02. (solo) Viertelbar, Wuppertal (DE)
Wed 20.02. (solo) Lichtung, Köln (DE)
Thu 21.02. (solo) Café Zimt und Zucker, Saarbrücken (DE)
Fri 22.02. (solo) Schloßcafe, Tübingen (DE)
Sat 23.02. (solo) Salon Schmitts, Kaiserslautern (DE)
Mon 25.02. (solo) Fox Bar, Munich (DE)
Wed 27.02. (solo) Galao, Stuttgart (DE)
Thu 28.02. (solo) Rock Story, St. Gallen (CH)
Fri 01.03. (solo) Jenseits im Viadukt, Zürich (CH)

 

 

Friska Viljor 2018 by Dennis Dirksen

Wie bereits beim Überraschungsauftritt auf dem letztjährigen Reeperbahn Festival klar wurde, schlagen Friska Viljor auf “Broken” dieses mal andere Töne an, als man es von ihnen gewohnt war. Grund dafür ist eine tiefgreifende Lebens- und Sinnkrise von Sänger Joakim Svenigsson, ausgelöst durch die Trennung von seiner Lebenspartnerin und dem dadurch folgenden Auseinanderbrechen seiner Familie. Dies führte dazu, dass Sveningsson im freien Fall in die Krise stürzte, die auch fast das Ende der Band bedeutet hätte.

Dementsprechend düster fällt “Broken” aus. Die Reihenfolge der Songs stellt dabei auch den chronologischen Ablauf der gesamten Krise dar. Von den ersten Zweifeln über den dumpfen Schock, die Selbstzweifel, die Trauer und das Vermissen, flankiert von persönlichen Abstürzen. Dies alles wird in einer derart intimen Weise dargestellt, dass das Hören von “Broken” einem Blick in die Seele von Sveningsson gleicht. Einige der tieftraurigen Songs auf dem Album sind alles andere als leichte Kost. Es lohnt sich aber, sich auf “Broken” einzulassen, denn schon nach kurzer Zeit entfaltet sich ein ganz eigener, dunkler Kosmos, der einen in seinen Bann zieht. “Broken” ist das stärkste Album der Band seit Jahren, wenn nicht sogar das stärkste ihrer Karriere.

Der bereits als Vorab-Single veröffentlichte Album-Opener ‘Unless You Love Me’, scheint dem ersten Eindruck nach überraschend positiv zu sein – eine herrlich unprätentiöse wie auch eingängige Indierock-Nummer, die Assoziationen zu den frühen Weezer, Nada Surf oder den schwedischen Indie-/Punk-Ikonen Bob Hund hervorruft. Beschäftigt man sich jedoch mit dem Text, wird schnell klar, dass es, wie so oft bei Friska Viljor, eine zweite Ebene gibt und sich hinter der lieblichen Melodie ein deutlich ernsterer Text verbirgt. So singt Sveningsson: „I am not in love with you If you are not in love with me so I want to break up!“
 


 

 

 
 
Bei folgenden Daten sind Friska Vlijor live zu erleben:

 

 

 

 

Tracklist:

1. Mattes of wire – Aztec Camera
2. (There’s always) something on my mind – The Pale Fountains
3. Numb – The Room
4. Portrait – Five or Six
5. You should all be murdered – Another Sunny Day
6. Simply this – Harrison
7. The view from her room – The Weekend
8. Whole point of no return – The Style Council
9. I must confess – Everything but the Girl
10. Venceremos – We will win (Jazz Dance Special 12″ edit) – Working Week feat. Tracy Thorn & Robert Wyatt
11. Thinking of you – The Colour Field
12. North Marine Drive – Ben Watt
13. Blue girls – Pulp
14. Melancholy man – The Wake
15. Horsin’ around – Prefab Sprout
16. Kingsize (You’re my little steam whistle) – Haircut One Hundred
17. Flesh of my Flesh – Orange Juice
18. Do the du – A Certain Ratio

 

 

 

The Dirty Projectors perform a Tiny Desk Concert on Nov. 14, 2018.


 

SET LIST
“That’s a Lifestyle”
“Right Now”
“What Is The Time?”

 


#npr #tinydesk
 

 

Mit „Inspired By The Riot“ hat Kati von Schwerin ein großartiges Indiepop-Album veröffentlicht, für das der bekannte deutsche Musikjournalist Linus Volkmann einen wunderbaren  Pressetext verfasst hat, den ich euch nicht vorenthalten will, da er das Album sehr gut beschreibt:

“Das kann man doch so nicht machen, Kati!“ – „Oh, doch!“
Die Berliner Singer/Songwriterin Kati von Schwerin nutzt ihr neues Album als Befreiungsschlag – und schafft dabei noch so viel mehr.
Ich habe Kati von Schwerin bislang noch nicht getroffen. Nach dem Hören ihres zweiten Albums, nach dem Hören von „Inspired by the riot“ frage ich mich allerdings, warum weiß diese Frau so viel über mich?
Denn selbst wenn sie eine verrückte Stalkerin wäre – was sie nicht ist – selbst dann hätte sie doch sicher Besseres zu tun, als meine Gefühlslage so detailreich zu protokollieren.
Nun, die Antwort liegt auf der Hand: Kati von Schwerin hat so unglaublich intime Songs geschaffen, dass man eben zusammenzuckt, zusammenzucken muss. Man fühlt sich von ihnen so sehr gemeint, dass es fast schmerzt. Musik ist immer dann am besten, wenn sie Werkzeug ist, um Distanzen zu verringern. Distanz zwischen Künstler und Publikum, Distanz zwischen Hörer und den eigenen Emotionen. Nur ganz wenige Platten sind aber in der Lage, jegliche Distanz aufzuheben. „Inspired by the riot“ gehört für mich definitiv dazu.
2016 erschien von Schwerins erstes Album, „Remedy“. Durchzogen von starker Innerlichkeit, ätherisch und dem Liebeslied verschrieben. Ein wenig Elfe mit starker Stimme. Keine Ahnung, was in der Zeit danach geschehen ist mit der Wahl-Berlinerin, deren Adelstitel übrigens keinen Künstlernamen darstellt, sondern tatsächlich echt ist. Die feine Dame! Jedenfalls hat sie sich zwar dieses sehr Persönliche in ihrem Songwriting bewahrt, die große Stimme sowieso, aber alles wirkt offensiver jetzt.
Selbst spricht sie dahingehend von einem „Stinkefinger“, einem „Fuck off“ an die ganzen Musikbusiness-Gralshüter, denen sie mit dem ersten Album begegnen durfte. Die ganzen Mansplaning-Besserwisser, auf die man an jedem verdammten Checkpoint trifft und die einem das Pop-Business verleiden können. Kati von Schwerin indes hat die Herausforderung angenommen. Ihre Kunst will all denen, die angepasste, ewig gleiche Frauenrollen im Game reproduziert sehen wollen, nicht genügen, sie will sie vielmehr wegfegen. „Inspired by the riot“ eben.
Das musikalische Mittel dabei ist wunderbar subtile, aber stets pointierter Gitarren-Folk – oder meinetwegen auch Kammermusik-Pop. Alles fein komponiert, detailreich arrangiert und immer mit Blick auf die jeweilige Stimmung des Songs umgesetzt. Große Gesten machen natürlich was her in der Musik, aber hier sind es gerade auch eben jene Details, die das Album so nachhaltig aus dem sonstigen Trott des Genres herauszuheben vermögen.
So ist das ganze Album letztlich eine Summe von ganz vielen solcher kleinen großen Momente. Es geht von „The Power Above“, der ersten Single, bis zu den düsteren Collage „Black“. Wer sich für Musik begeistern kann, die einen anfasst, streichelt und auch mal durchschüttelt, wird hier ganz viel erleben. Mir ist schon ganz schwindelig. Aber ich will sofort noch mal fahren.
LINUS VOLKMANN

 


 

 

 

 

 

Der Auftakt ihrer fast ausverkauften Tour steht kurz bevor – und bis zum Release ihrer neuen EP “Frisbee” am 25.01.2019 vergehen auch nur noch zwei Monate.
Doch all das gehen die Indiepopper KYTES aus München vollkommen entspannt an. Wie locker sie sind, verrät das Video der zweiten Vorab-Single “Take It Easy” der kommenden EP: Denn bei dem Bildmaterial haben sie auf den anstrengenden Prozess des Schneidens verzichtet. Stattdessen haben sie sich für einen beeindruckenden One-Take entschieden, der eine durchgeknallte Taxi-Tour mit überraschenden Mitfahrern zeigt.

Hier geht’s zum Clip:

 

 

 

 

Mit ‘Go Rilla’ veröffentlicht FIL BO RIVA einen vielsagenden Vorgeschmack auf sein heiß erwartetes Debütalbum (VÖ 22.3.2019).
 

Photocredit; Juliane Spaethe

Die Idee für das Lied kam mir damals in Manchester, als wir 2016 mit Joan As Police Woman auf Europatour waren. Es war ungemütlich regnerisch draussen. Kurz vor dem Soundcheck war ich im Bad vom „Gorrilla Club“ wo wir an dem Abend spielten und war irgendwie ganz gefesselt von einem Plakat, das dort an der Wand hing. Wie im Bann nahm ich mein Handy raus und sang sogleich die Melodie und den Refrain des Songs, die aus dem Nichts plötzlich in meinem Kopf auftauchten. Schließlich vervollständigten wiedergefundene (Song)Zeilen, die ich mal nach einem Traum notiert hatte, die Skizze und machten daraus das, was es jetzt ist.
Fil Bo Riva

 

 

 

ZUSTRA ist das 2011 gegründete Musikprojekt der in Dubrovnik geborenen und in Berlin lebenden Singer/Songwriterin und Pop-Journalistin (Rolling Stone, Musikexpress, Spiegel Online)
Ariana Zustra.

Zusammen mit Schlagzeuger Danny Weber und Gitarrist Tim Nouwens spielen ZUSTRA eine überzeugende Mischung aus Indiepop, Dream Pop und Synthe-Pop, den sie selbst ‘synthie songwriter swing’ nennen.

Hier ein Live-Video und 6 Tracks zum Kennenlernen der Band, von der man hoffentlich bald mehr hören wird:
 


 






 

 

 

Die Stuttgarter Indiepop-Band Astral Taurus um Multi-Instrumentalist, Sänger und Songwriter André Kretschmar hat ihr erstes Musikvideo veröffentlicht.

Musikalisch bewegt es sich zwischen 80er Jahre inspirierten Synth Pop und Indiepop.

Check it out!
 


 

 

 

Florence Welch war bei ihrem Tiny Desk Concert aufgrund der intimen Atmosphäre etwas nervös und hat aber dennoch eine beeindruckende Performance abgeliefert.

Her nervousness was palpable and stood in stark contrast to her fully produced stage show. “I’m sorry I’m shy,” Florence Welch told the crowd of NPR family and friends gathered for her Tiny Desk performance. “If this was a big gig, I’d probably be climbing all over here and running around.”

 

SET LIST

  • “June”
  • “Patricia”
  • “Ship to Wreck”

 


 
 

® Julia Hoenemann

Das deutsch-englische Indiepop-Duo Emma Bradshaw und Gabriel Häuser aka  Kafka Tamura hat mit ihrer neuen Single und dem Lyric-Video zu ‘Month Of May’ einen starken Vorboten für den Nachfolger ihres Debütalbums „Nothing To Everyone“ veröffentlicht, dass für nächstes Jahr angekündigt ist:
 

 

 

Mit ‘Settle Down’ legen Dahlia Sleeps ihre zweite Single samt Video nach.

Das Video ist in schwarz-weiß gehalten und zeigt die Band gemeinsam beim performen.

‘Settle Down’ ist ein Dialog

„zwischen mir und jemandem, der mir sehr am Herzen liegt.
Es ist das, was ich nicht persönlich sagen konnte.
Dieser widersprüchliche Versuch, jemanden an einem scheinbar hoffnungslosen Punkt zu beruhigen, dass es noch Hoffnung gibt.“

so Luke Hester über den für ihn sehr emotionalen Song.
 

 

 

Die Müchner Indiepop Band King Pigeon haben mit ‘The Stock Life’ ihr allererstes Video aus ihrer im Januar diesen Jahres erschienenen Debüt-EP “About The Stock Life” veröffentlicht:
 

Directed by Lennart Heidtmann, the video captures the song’s theme of slowly getting enchained by a life in the “rat race” and the wish to break out of it. Its nocturnal setting is in line with the band’s now more mature and ethereal sound that features synthesizers for the very first time.
A cinematic look is created through a wide aspect ratio and the dominance of blue and amber tones – an approach inspired by movies like Nicolas Refn’s “Drive”.

 

 

 

Photocredit: Yves Borgwardt


 
Die Dresdner Pop Band WOODS OF BIRNAM besteht aus dem Sänger, Pianisten und Schauspieler Christian Friedel (´Das Weiße Band´, ´Babylon Berlin´) und vier Musikern der Band POLARKREIS 18, Philipp Makolies (Gitarre), Uwe Pasora (Bass), Ludwig Bauer (Keyboards) und Christian Grochau (Drums).

Ihr drittes Album “Grace” ist atmosphärischer Pop, der Electronica, Krautrock, Pop und Indie miteinander verbindet und in dem Christian Friedel den Tod seiner Mutter verarbeitet.

Auf einen Schlag wurde es Nacht für Christian und somit auch in den Wäldern von Birnam.
Nie war diese Nacht dunkler gewesen …