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„Ich bin made in Germany
Bist du auch made in Germany?
Daimler Panzer made in Germany
Heckler und Koch made in Germany
Die Wahrheit ist nicht zu fassen, wir verkaufen Waffen
Um Arbeitsplätze zu schaffen…“

 
Krieg und Waffenexport – Chefket liegt das Thema auf dem Herzen.

Um einen Beitrag zur Debatte um deutsche Waffenexporte in Kriegsgebiete zu liefern, bringt der Deutschrapper nun zu seinem alten Track ‚Made in Germany‘ aus dem „Identitäter“-Album aus dem Jahr 2013 ein neues Musikvideo heraus.

Heute, 7 Jahre später, hat sich kaum etwas geändert. Es sind immer noch deutsche Rüstungsgüter in Krisengebieten im Einsatz und die Exporte erreichten 2019 einen Rekordwert.

Gemeinsam mit Regisseur Julius Grimm beschloss Chefket etwas zu unternehmen und so verpassten sie dem Song ein neues Video, denn das Thema ist aktueller denn je und ist maßgeblich daran beteiligt, dass Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen.
 

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#leavenoonebehind
 

 

 

Berlin Boom Orchestra setzen sich mit Unterstützung von Mal Élevé, Jahcoustix, Tonto Addi, Sista Argie, Filou, TriXstar, Jon Moon, Pupa Sock, Yugo Taguchi, Raggabund, Ganjaman und Woodman Jam für die Seenotrettung ein:

So lang die Welt nicht so eingerichtet ist, dass alle ohne Angst verschieden sein können und das Zärtlichste, nämlich das Gröbste, verwirklicht ist – dass niemand hungern muss – ist sie unvernünftig. Daher gilt die Mindestforderung, dass man niemanden an der Grenze ersaufen, erfrieren, verhungern oder im Dreck vegetieren lässt. Als Reggae-Artists aus Deutschland und der Welt haben wir uns zusammengetan, weil die Menschenrechte auch an den EU-Außengrenzen und auf dem Mittelmeer unteilbar sind.
Solidarität mit Menschen auf der Flucht! Seenotrettung is not a crime!

 

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#LeaveNoOneBehind
 

Der Dresdener Musiker Alphonzo hat eine Single veröffentlicht, die die Corona-Krise aus einer anderen Perspektive beleuchtet als die üblichen Quarantäne-Songs:

Frühling 2020. Ganz Europa befindet sich im Lockdown. Ein „unsichtbarer Feind“ lässt die Welt in soziale Distanz treten. Mit Videotelefonie und Quarantäne-Tracks halten wir uns bei Laune und warten auf bessere Zeiten. Social Distancing im „Turm aus Elfenbein“. Währenddessen kentern auf dem Mittelmeer Boote mit Geflüchteten – und Europa sieht zu. Auf der griechischen Insel Lesbos, im Flüchtlingscamp Moria, vegetieren fast 24.000 traumatisierte Menschen unter den unwürdigsten Umständen und ohne irgendeine Perspektive vor sich hin. Abstand halten, Hände waschen? Zu sechst in einem kleinen Zelt kaum möglich. Die Geflüchteten dort „fürchten ein Massensterben bei einem Corona-Ausbruch“, titelte der Tagesspiegel vergangene Woche. Und Deutschland? Feiert sich dafür, nach wochenlanger Untätigkeit rund 50 unbegleitete Flüchtlingskinder aufzunehmen. Parallel dazu werden auf kurzem Dienstwege Erntehelfer unter widrigen Bedingungen aus Rumänien akquiriert, um den guten deutschen Spargel zu retten.

In seinem neuen Song reist der Dresdener Rapper und Produzent in die Zukunft, um von dort aus auf die jetzige Zeit zurückzublicken. Was, wenn wir nicht handeln und weiter tatenlos bleiben? Der Ausblick ist ernüchternd: Soziale Distanz ist bei uns nicht räumlicher, sondern vor allem moralischer Natur. Denn gerade in Zeiten der Krise wird deutlich, was wir für Menschen sind – und wie unser Selbstbild als humanitäre Werteunion Europa in tausend Scherben zerfällt ……
 

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Die gesamten Einnahmen aus Streams und Downloads von ‚Memento Moria‘ werden von Alphonzo an das Projekt Seebrücke gespendet. Dieses setzt sich, unter anderem mit der Aktion #LeaveNoOneBehind , für eine Evakuierung der Geflüchteten aus dem Lager Moria ein.