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Auf der neuen Platte vertont Annie Clark ihre letztjährige LP “MASSEDUCTION“ komplett akustisch • full Album stream
 
Damit schafft sie ein großartiges und eigenständiges Werk, welches die 12 Tracks von “MASSEDUCTION“ um eine Dimension erweitert und das Songwriting ins Spotlight rückt. Ihr Gesang wird dabei einzig und allein von Thomas Bartlett am Klavier begleitet, wodurch die Songs von ‘Los Ageless’ bis ‘Fear The Future’ und ihre Themen eine lebendige und oft auch verletzliche neue Nuance erhalten.

Annie Clark aka St. Vincent selbst beschreibt das Album als “two dear friends playing songs together with the kind of secret understanding one can only get through endless nights in New York City.”

Die Arrangements von #MassEducation wurden schon während des Mixing-Prozesses für eben jenes letzte Album im August 2017 in zwei Nächten im Studio live aufgenommen und erst vor kurzem in der Londoner Cadogan Hall live prämiert.

Hier ist das beeindruckende Ergebnis:

 

 

 

 

Homage to the jazzy sound of the classic TV show as created by Vince Guaraldi:

 

 

Videopremiere: Víkingur Ólafsson - J.S. Bach: Prelude & Fugue, BWV 855a - 1. Prelude No. 10 in B Minor (Transcr. by Alexander Siloti)Wie wär’s zur Abwechslung mal mit etwas Klassik?

Auf seinem neuen Album bei Deutsche Grammophon ergründet der isländische Pianist Víkingur Ólafsson Johann Sebastian Bach als Urquell der Musik – experimentierfreudig, innovativ und zeitlos.

Víkingur Ólafsson ist ein musikalischer Freigeist mit Mission. Schon einmal hat der smarte Interpret die Klassikwelt aufhorchen lassen – das war Anfang 2017, als seine Einspielung der Solo-Klavieretüden von Philip Glass erschien und er in den Minimalstrukturen betörend durch Raum und Zeit wandelte.
Auf Glass folgt nun Bach.
 

»Ohne Bach wäre alles nichts.
Wenn Glass’ Musik Minimal Music ist, dann ist Bach maximal.«
Víkingur Ólafsson

 
Vorab hat der 34-Jährige Pianist mit dem Filmemacher Magnus Leifsson ein wunderbar wehmütiges, alles andere als weich gezeichnetes Video zu einem Stück des Albums abgedreht, dass heute Premiere feiert.

Vor einer bleischweren Kulisse zeigt er einen Mann, immer allein, dessen Tage daraus bestehen, von seiner trostlosen Wohnung in einer Neubausiedlung zu seinem Job in einer Fischfabrik zu gehen, wo er im Schutzanzug am Fließband arbeitet. Vikingur sitzt neben ihm am Klavier und spielt mit geschlossenen Augen Bachs Prelude und Fuge in e-Moll (BWV 855a) in der Transkription Alexander Silotis. Wo Olafsson sich an anderen Stellen seines zweiten Albums für Deutsche Grammophon als kühn voran reitender Virtuose offenbart, wird er in diesem meditativen Stück ganz minimalistisch und introvertiert. An einem Wendepunkt der Handlung durchbricht der Mann aus dem Prekariat schließlich die Konformität, verlässt die Fabrik und steuert mit einem Ruderboot aufs offene Meer hinaus.
 


 
 

Carina Madsius (piano) und Pia Ovanda (vocals) aka MADSIUSOVANDA haben mit ‘Blurred’ ein neues Musikvideo am Start.

Außerdem sind sie für den NRW Pop Award, der am 31.8. im Rahmen des Festivals c/o Pop verliehen wird, nominiert und sind Band der Woche bei BR PULS. Gratuliere!

Diese Auszeichnungen haben sie auch verdient, wie ihr neues Video beweist:
 

 

 

Maike Zazie - FRAGMENTE nie geschriebener Briefe | Video + full Album stream

Maike Zazie Matern schafft mit dem Album “FRAGMENTE nie geschriebener Briefe” eine Art akustischer Literatur: komponierter Sound und gesprochenes Wort werden auf eine Ebene verdichtet. Musik und Sprache, die beiden Leidenschaften der Berliner Pianistin, Komponistin und Literaturwissenschaftlerin, finden zueinander. Die Kompositionen des neuen Albums sind lyrisch verklärte, fragile und zarte harmonische Einheiten. Jede Einheit scheint eine kleine Geschichte zu erzählen, eine Erinnerung festzuhalten oder einen Gedankengang zu verfolgen.

Nach ihrem 2010er Debüt “regen:tropfen” mit zahlreichen Geräuschen u.a. aus Feldaufnahmen steht auf FRAGMENTE – nie geschriebener Briefe die Musik einzig dem gesprochenen, gelesenen und rezitierten Wort gegenüber. Dabei wohnt ihr eine fortwährende Melancholie inne. Das neue Album wurde bereits 2015 aufgenommen, in der Trauerphase nach einer enttäuschten Liebe. Die Briefe darin wurden von ihr selbst verfasst und richten sich an eine ganz bestimmte Person – allerdings wurden sie nie abgeschickt. Mit FRAGMENTE – nie geschriebener Briefe verarbeitet Maike Zazie diese Erfahrung in einem eigenständigen, musikalisch hochinteressanten Werk.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im zweiten Studioalbum _in between  des Berliner Komponisten Kerim König geht es um Zwischenwelten. Um die Stille, die zwischen Tönen entsteht, um das Spannungsfeld zwischen Akustik und Elektronik, um Genregrenzen zwischen Kunstmusik und Populärem. König hat filigrane, schwebende Kompositionen für Klavier, Streichquintett, Gesang und Elektronik geschaffen, die im Teldex Studio Berlin aufgenommen wurden.

Von zeitgenössischen Musikern wie Ólafur Arnalds, Jóhann Jóhannsson oder Max Richter inspiriert, verwebt Kerim König minimalistische Akustik mit elektronischen Klängen – organisch, sinnlich und intim. Das gelingt ihm durch ungewöhnliche Arrangements: Zum Oriel-Quartett gesellt sich der Kontrabassist Jörg Potratz. Das Quintett erschafft breite, sinfonische Klangwelten, dazu setzt Pianistin Mayuko Miyata zarte, klar gehaltene Melodien, die durch die Landschaft aus akustischen und elektronischen Sounds führen. Sängerin Teresa Bergman setzt mit vereinzelten Vocals feine Akzente. Ein Album voller Raum und Weite ist das Ergebnis, Kompositionen von großer emotionaler Unmittelbarkeit und Tiefe.

Hier das komplette Album zum Kennenlernen:
 


 
 
 


 

Carina Madsius (piano) und Pia Ovanda (vocals) aka MADSIUSOVANDA veröffentlichen am 4. Mai ihre Debut EP INTO THE STARS”
und gehen von 10. bis 21. Mai auf Deutschland Tournee (Tourdaten siehe unten).

Die EP enthält 5 Songs mit Band und 1 Song im Duo.

Heute feiert das Video zur gefühlvollen Single ‘Pretend To Be Blind’  Premiere und macht Lust auf die EP.

Check it out:
 


 
 
 
Videopremiere: MADSIUSOVANDA - Pretend To Be Blind // duo version
 
 

Der Multiinstrumentalist Peter Broderick veröffentlicht heute neues Album „All Together Again“ // full album stream + Video

Der Multiinstrumentalist Peter Broderick veröffentlicht heute neues Album „All Together Again“  und sagt selbst über das Album:
 

In meinen Anfangstagen war ich ziemlich stolz darauf, dass ich alle Instrumente selbst einspielte und auch die Aufnahmen im Alleingang machte. Später ging ich dann auch andere Wege: Ich arbeitete mit anderen Musikern, mit Tontechnikern. Dieses Album bedeutet mir auch deshalb so viel, weil es eine Rückkehr zu meinem ursprünglichen Ansatz markiert. Ich spiele auch hier sämtliche Instrumente selbst, so limitiert das z.T. klingen mag, und auch in Sachen Aufnahme und Abmischen sind es meine Limitierungen, die den Ton angeben. Ich war schon immer an allen möglichen Instrumenten und allen erdenklichen Arten von Musik interessiert, und ich hoffe, dass dieses Album genau diese Neugier zum Ausdruck bringt: Hoffentlich fühlt man, was mir diese Sache, die wir Musik nennen, bedeutet. Can you dig it?”

Auch für das Artwork des Albums war Peter selbst verantwortlich. Es entstand in seiner Heimatstadt Portland, und jeder der farbigen Papierschnipsel, die er mit Schere und Kleber zu einer Collage zusammengefügt hat, repräsentiert einen der neun Songs von „All Together Again“.

 

 


 

 

ELENA provoziert … spricht jedoch auch ganz liebevoll mit Intellekt und Charme vielen Menschen aus der Seele. Sie erschafft sich eigene Genres wie Trap Jazz, Nerdy Soul & Rap-etry und erzählt vielseitig unterhaltsame Geschichten, von alltäglichen Momentaufnahmen bis hin zum gesellschaftskritischen Appell und hat mit dem vor 2 Wochen bereits veröffentlichten Video zu “Wut im Bauch”  ihren Beitrag zur aktuellen #metoo Debatte geleistet.

“Wut im Bauch”  ist ein musikalisches Manifest über Frauenklischees im (Musik-)Business; ein vor Intensität sprühender Song darüber, wie es ist, sich nach manch zerplatzten Träumen und einer insolventen Plattfirma als Solokünstlerin durchzuschlagen – und dabei ständig mit dem Label „Schwester von“ auf der Stirn herumzulaufen.

Der schnelle Spoken Word-Stil spiegelt dabei die Wut und Verzweiflung wider, als Frau im medialen Beruf immer wieder Klischees und (Schönheits-)Ideale erfüllen zu müssen, und in einer männlich dominierten Welt von z.B. Produzenten und Labels ständig respektlosen Umgangsformen ausgesetzt zu sein; wie auch in einer von Doppelmoral geprägten Öffentlichkeit 2.0, die sich mehr für ihre leicht schief stehenden Zähne als für die gesellschaftskritischen Themen und den smarten Groove ihrer ersten Single „Flugmodus“ zu interessieren scheint.

Die Künstlerin stellt im Song aber auch fest, dass sie nicht alleine da steht. „Und ihr schreit und schreit – aber hier bin ich und hör euch“  soll dabei auch als Appell an andere mutige wie sensible Frauen und Künstlerinnen verstanden werden, sich weiter treu zu bleiben und für seine Ideale zu kämpfen. Passend dazu zeigt sich die Künstlerin im dazugehörigen Video quasi nackt, schwitzend, intim und sehr weiblich, aber auch verletzlich unter einer hauchdünnen Plastikfolie; die Künstlerin als Ware; die Künstlerin als ehrlich, bewusst schutzlos und transparent.
 


 

 

Ihr kennt das vielleicht
Dass ihr euch auf nen Marktplatz verlauft
Doch ihr könnt nichts kaufen
Sondern werdet gekauft
Von nem Chef, der euch sieht,
Und denkt: „Das ist, was ich brauch
Flexibel, gutes Auftreten
Und ganz hübsch ist sie auch!“

Und ihr landet in einem Job
Macht alles, macht es richtig
Denn außer eurem Stolz
Ist grad alles furchtbar wichtig
„Nur aufpassen mit dem Selbstbewusstsein
das kommt schnell zickig“
Sagt dein Kollege und meint:
“Die f… ich”

Und so scann ich durch die Zeitschriften
Wate durch die digitalen Kanäle
Und seh immer noch lauter
Frauen des Typs sexy Trophäe
YouTube Videos, die mit Beauty-Hauls
Und Booty Calls Millionen Clicks generieren
Zeitschriften, die Underage Models
„Ihr seid zu dick!“ attestieren

Und die perfekte Imperfektion
Ist die perfekte Illusion
VMAs: Beyoncé, eine Show wie ein Kunstwerk
Aber nicht live, kein einziger Ton
Dafür twerk twerk, work work mit dem Hintern
Noch sichtbar für die Jungs da hinten
Du musst sagen: „Ich bin jung! Ich bin schön!“
Musst dich als Frau immer wieder neu erfinden

Und dann seh ich eine starke Lady
Auf der Bühne, irritiert
Ein Mann, der sagt: „Zeig mir deine T…!“
Und Amy sagt: „Meine Brüste gehören mir!”
Und ich frag mich, welchen Weg sie ging
Bestimmt war sie nicht immer so selbstbestimmt
Weil man Selbstbewusstsein schwer gewinnt
Wenn man als Frau mit im Haifischbecken schwimmt

Habt ihr auch diese Wut im Bauch?
Kennt ihr das auch?
Wenn euch das Leben so schlaucht
Weil ihr ne Frau seid und euch traut
Ja, weil ihr nach oben schaut
Da oben ist es heiß und laut
Manchmal Auge um Auge
Manchmal Haut an Haut

Und ihr schreit und schreit
Nach Aufmerksamkeit
Denkt, keiner hört euch
Das, wofür ihr kämpft zerstört euch
Weil ihr auf so viele Hürden schaut
Weil euch keiner das zutraut
Aber ich kenn sie, ich kenn sie
Eure Wut im Bauch

Und ich kann noch so lieb und nett sein
Ich hab kaum Erfolg im Job
Mach vieles nebenher, und es wird eher noch mehr
Statt Karriere: Leere, Flop
Und die Logik der Netzes sagt mir:
Nicht verärgert sein, immer charmant
Aber ich ärger mich manchmal, bin trotzig wie heut früh
Und hab mich trotzdem im Spiegel erkannt
Seht ihr das?

Eine öffentliche Person ist oft
Ein Spielball in einer anderen Hand
Es tut mir leid, das zu fragen
Aber wär es leichter, wär ich ein Mann?
Es gibt Dinge zu tun
Manchmal unsichtbar
Und es ist schwer nein zu sagen
Bis ich Dinge nicht mehr ertrag
Also entscheid ich mich heute offen zu reden und zu rappen
Weil ich HipHop und Ehrlichkeit mag

Mit jemandem in nächster Nähe
Der grad schwere Zeiten erlebt
Muss ich auf jedes Wort höllisch aufpassen
Damit nur ja keiner falsch versteht
Muss mir vorstellen, was man reinlesen könnte
Möchte mich hier vor ihn stellen, das nimmt mir nicht die Pointe
Bei allen Bedenken: Ich kämpf für meine Integrität
Seht ihr, dass es in diesem Text nicht um ihn geht?

Und so mach ich weiter das
Wozu keiner mir rät
Ich kann nicht anders
Weil sich in mir ständig Spannung entlädt – kennt ihr das?
Wenn auch ihr für eure Träume lebt
Weil das, was ihr liebt, wie ein Erdbeben in euch bebt
Ihr vor zehn Menschen steht
Und alles, wie vor zehntausenden gebt

Dann kennt ihr diese Wut im Bauch
Dann kennt ihr das auch
Wenn euch das Leben so schlaucht
Weil ihr ne Frau seid und euch traut
Weil ihr nach oben schaut
Da oben ist es heiß und laut
Manchmal Auge um Auge
Manchmal Haut an Haut

Und ihr schreit und schreit
Aber hier bin ich und hör euch
Ich weiß, dass ihr kämpft, das ist gut –
Ihr empört euch
Weil ihr nach oben schaut, weil ihr euch das zutraut
Denn ich kenn sie, ich kenn sie
Eure Wut im Bauch

 

 

 

Der Multiinstrumentalist Peter Broderick veröffentlicht sein neues Album “All Together Again”  am 17. November 2017 bei Erased Tapes und veröffentlicht heute einen ersten Vorgeschmack in Form der ersten Single + Video, einem wunderschönen 17minütigen Kurzfilm über eine Fährfahrt in Istanbul.

Towards the end of 2013 I was contacted by an Irish artist named Fiona Hallinan. Fiona described to me a project in which she was selecting different journeys, from a chosen point A to point B, and asking musicians to create musical scores for these journeys. She then created an App which, once downloaded, would allow the user to listen to the score whilst in the vicinity of the journey it was for. She asked me if I would be interested in taking part, and in particular if I would create music for a 17-minute ferry boat ride in Istanbul. Amazingly enough, I had been on that exact ferry not too long before, and it was a beautiful journey that left quite an impression on me. I have amazing memories of creating this piece of music, which I consider one of the most joyous and upbeat things I’ve ever made . . . I was literally having an epic dance party all by myself in the studio while working on this piece!”
Peter Broderick

 

 

 

 

Happy Releaseday: KID BE KID - Sold Out - vocals, beatbox, piano simultaneous // full Album stream + Video

Happy Releaseday: KID BE KID - Sold Out - vocals, beatbox, piano simultaneous // full Album stream + Video

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Die Musikerin, Komponistin und Produzentin KID BE KID bringt heute ihr erstes Album namens “Sold Out”  beim Berliner Label SPRINGSTOFF heraus.

Die Künstlerin beatboxed, singt und spielt Klavier – alles zur selben Zeit. Keine Overdubs, keine Loops, keine Prerecordings. Sie webt den Gesang in die Beatbox mit ein und benutzt das Klavier für Basslines, Akkorde und Melodien – Was nach dreien klingt, ist doch nur eine. Zurückgezogen mit einem charmanten alten Klavier hat sie die 8 Songs und 8 Interludes aufgenommen:
 
 
 


 

 
 

Happy Birthday to Freddie Mercury (* 5. September 1946 | † 24. November 1991) !
 

 

 

Tribut-Mixtape über den legendären südafrikanischen Jazzmusiker Abdullah Ibrahim (Dollar Brand):

 

 

 

 

Wie wär’s zur Abwechslung mal mit etwas Klassik?

Claude Debussy (* 22. August 1862) gilt als einer der großen Visionäre der Musikgeschichte und hat mit seinen fremdartigen und sphärischen Klangbildern die Musik sanft revolutioniert.

 

Tracklist:

Ballade (Ballade slave)
Danse bohemienne
Danse (Tarentelle styrienne)
Suite bergamasque I. Prelude
Suite bergamasque II. Menuet
Suite bergamasque III. Clair de Lune
Suite bergamasque IV. Passepied
Valse romantique
Preludes, Book 1 XII. Minstrels
Preludes, Book 2 I. Brouillards
Preludes, Book 2 IV. ‘Les fees sont d’exquises danseuses’
Preludes, Book 2 VI. ‘General Lavine’ – excentric
Les soirs illumines par l’ardeur du charbon