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Der französische Musiker und Sänger PAT KALLA hat mit der Band “Super Mojo Disco” aus Lyon auf seinem Debütalbum “Jongler” ein Tribut an die afrikanische Musik geschaffen, dass voller Groove und positiver Energie ist.

Genau das Richtige für graue Wintertage!

Check it out:
 


 

 

 

 
 

MR EAZI ist der nächste angehende Afro Trap Superstar aus Nigeria.

Sein heute erscheinendes, drittes Album „Life is Eazi, Vol. 2 – Lagos to London“ entstand in ebenjenen Städten. Aufgenommen zwischen ausverkauften Shows und Hit-Kollabos mit Major Lazer, Rudimental und Anne-Marie („Tied Up”, „Let Me Live”), nimmt Eazi den Hörer mit auf einen exklusiven Trip über die Küstenstraßen und Autobahnen seiner westafrikanischen Heimat.

Aufgewachsen zwischen Nigeria und Ghana, stellt sein Banku-Style ein „Best of both worlds“ der örtlichen, stilistischen Eigenheiten dar. Im letzten Jahr tourte der 27-jährige Sänger um die ganze Welt, bespielte die großen europäischen Festivals und das SXSW in Texas. Dank seines grenzen-, slang- und genreübergreifenden Banku-Styles, dürfte „Life is Eazi, Vol. 2 – Lagos to London“ schon bald die Playlisten in Danfo-Taxis und Doppeldeckerbussen beherrschen.
 

 

 


 
 


 
Sieben Hörner, zwei Schlagwerke, eine dominikanische Rapperin und eine geballte Ladung Balkan, Funk und HipHop.

Die zehnköpfige Basler Brassband Error 404 Band Not Found veröfffentlicht heute ihr zweites Album “Schmetterling”.

SOULGURU wünscht einen Happy Releaseday!

Hier die beiden aktuellen Videos und das Album im full stream:
 


 

 

 
 

Photocredit: Zach Sanders @stuckonarockphoto

Ziggy Alberts, Independent Singer/Songwriter, Free-Surfer und passionierter Umweltschützer von der East Coast Australiens feiert heute den Release sein mittlerweile fünften Studioalbums „Laps Around The Sun“.

Nicht schlecht für den 24-Jährigen Selfmade-Musiker, der seine Karriere 2011 komplett selbstfinanziert gestartet hat und immer noch komplett unabhängig arbeitet und mit seiner Musik mittlerweile über 95 Millionen Streams weltweit auf Spotify vorweisen kann.

Hier ist das Album im Spotify Stream sowie 2 Videos zum reinhören:
 


 

 

 
 

Seine WORLD TOUR 2019 wird das Ausnahme-Talent durch Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika, Südamerika und in Europa durch UK, Irland, Belgien, Holland, Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Italien, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland führen!

Ziggy wird auch folgende Daten in Deutschland spielen:

12.04.2019 – Köln – Gloria
13.04.2019 – Frankfurt – Das Bett
26.04.2019 – München – Technikum
27.04.2019 – Stuttgart – Club Cann
29.04.2019 – Nürnberg – Stereo Club
30.04.2019 – Regensburg – Degginger
05.05.2019 – Leipzig – Werk 2
08.05.2019 – Berlin – Lido
09.05.2019 – Hamburg – Mojo

 

 

 

Vor kurzem habe ich euch bereits das Video zu ‘DRUCK’ des Düsseldorfer Rappers PEDRAM vorgestellt.

Jetzt ist die dazugehörige “Odyssee EP” erschienen, die PEDRAM ohne Label,
Manager und sonst was im Rücken produziert hat.

SOULGURU wünscht einen Happy Releaseday und viel Erfolg!
 

 

 

Photocredit: Nico Reger


 
Mit seiner Liveperformance im Quartett hat der Produzent und Beatmaker SEPALOT endlich einen Weg gefunden, seine Studioarbeit auch auf der Bühne zu präsentieren.

Auf dem neuen Album “A NEW CYCLE” sind Songs aus mehr als 10 Jahren Schaffenszeit als Solokünstler. Die Liebe zur elektronischen Musik bleibt bestehen und auch der ungeschliffene Druck des HipHop findet sich hier wieder und doch ist alles auf Anfang mit diesem Projekt. SEPALOT als Mastermind macht aus dem Quartett mehr als nur die Summe der Einzelteile. Die eklektischen Beats, der pulsierende Bass, SEPALOTs Begeisterung für atmosphärisches Sounddesign, all das bleibt bestehen und wird ergänzt um das Element des Jazz. Ein einzigartiger Sound der seines Gleichen sucht und mit internationalem Format nach Höherem strebt.

Check it out:
 


 

 

 
 
Live Show´s / Tour 2018/19:
02.11.2018 München – Milla Club (Album Release)
20.11.2018 London – EFG London Jazz Festival
13.02.2019 Erlangen – E-Werk Club
14.02.2019 Köln – Veedel
15.02.2019 Hamburg – Birdland
22.02.2019 Stuttgart – Bix
23.02.2019 Freiburg – Jazzhaus
09.05.2019 München – Ampere
10.05.2019 Jena – Kassablanca Turmbühne
11.05.2019 Berlin – XJazz Festival
12.05.2019 Dresden – Jazzclub Tonne
 
 
 

Das neue Album des Wahlberliners und ewigen Weltmannes KID SIMIUS, ist das kleine Opus Magnum, an dem sich viele Produzenten und Musiker ohne Stimme Zeit ihres Lebens abmühen. Es ist grellbunt, verwegen, leichtherzig, universell und tief persönlich. Auf “PLANET OF THE SIMIUS” gibt es sizilianische Arbeiterlieder und handgemachten House, Stoner Rock und psychedelischen Rap, melancholisch umwölkten Boogie-Pop und immer wieder Referenzen an die goldene Disco-Ära.

“Wenn du dich nur nach den Erwartungen anderer richtest, kannst du dich nicht weiterentwickeln und irgendwann auch selbst nicht mehr begeistern. Aber wenn du dich selbst begeisterst, dann wirst du zwangsläufig auch andere mitreißen.”
KID SIMIUS

 
“PLANET OF THE SIMIUS” ist dafür der beste Beweis:
 


 
Tour Termine / Live
29.11.18 Leipzig – Distillery
30.11.18 Mainz – So schön
01.12.18 Rostock – Stadtpalast
08.12.18 Stuttgart – Freund & Kupferstecher
12.12.18 Berlin – Lido
13.12.18 Wien – Grelle Forelle
20.12.18 Köln – CBE
21.12.18 Hamburg – Übel & Gefährlich
Ticketlinks https://www.kidsimius.com

 

 

Ptotocredit: Martin Bustos


 

“Thrilling, gloriously global 21st century pop”
The Guardian

“The five-time Latin Grammy nominee, whose hotly-anticipated album will be released this week [is] this fall’s artist to watch… the buzz about Rosalía is quickly spreading as she defies easy definition”
BILLBOARD

 
Rosalía ist Flamenco-Sängerin, Tänzerin und Popstar. Sie ist eine komplette Künstlerin.
Die Spanierin verfügt über eine außergewöhnliche Stimme und hat einen vollkommen eigenständigen Sound kreiert. Und auch wenn man derzeit das Gefühl hat, dass alles in halsbrecherischer Geschwindigkeit passiert, so nahm ihre Geschichte bereits vor 25 Jahren in San Esteve Sesrovires (wenige Kilometer südlich von Barcelona) ihren Anfang.

Rosalía singt, seit sie sich erinnern kann und der Flamenco spielt seit ihrer frühen Teenager-Zeit in ihrem Leben eine Schlüsselrolle. Sie ist in erster Linie eine Cantaora. Ihre Stimme ist süß und hoch, aber sie hat Biss. Sie ist eine „Flamenca“, aber stets offen für andere Musikstile. Jahrelang sammelte sie Erfahrungen mit Auftritten in kleinen Clubs, fast anonym, als Teil von symphonischen Shows und Theater-Aufführungen. Von „La Fura Dels Baus“ beim Singapore River Festival bis hin zu vielen literarischen, choerographischen oder cineastischen Auftritten; zusammen mit legendären Autoren wie Enric Palomar oder Flamenco-Legenden wie Juan Gómez ‘Chicuelo’.

Dem Hit ‘Malamente’, der Platz vier der spanischen Charts und Platinstatus erreichte, ließ sie die Single ‘Pienso En Tu Mirá’ folgen, dessen Video bereits am Tag der Veröffentlichung die Millionengrenze überschritt. Die Clips zu beiden Songs stammen von Canada Productions, für Songwriting und Sound war einmal mehr Pablo Díaz-Reixa ‚El Guincho’ zuständig. Gemeinsam gelang es den beiden, Flamenco mit modernstem, elektronischem R’n’B-Sound zu vereinen. Es ist eine neue Art und Weise, Popmusik wahrzunehmen, die sich – auch ohne Radio-Support – rasant auf den Straßen, in den Socials und in den Charts verbreitet.

Zwei Singles, mit denen Rosalía die Spannung auf ihr zweites Album „El Mal Querer“ auf ein Höchstmaß gesteigert hat und das nun heute gemeinsam mit der dritten Single ‘Di Mi Nombre’ seinen Releaseday feiert. Enjoy!
 


 

 

#ElMalQuerer #EMQ
 

Übrigens:
In wenigen Tagen wird sie neben Nicki Minaj und Halsey bei den MTV EMA Awards auftreten, wo sie auch in der Kategorie “Best Spanish Act” nominiert ist und an der Seite von Penélope Cruz wird sie 2019 ihr Kinodebüt im neuen Pedro Almodóvar-Film „Dolor y Gloria” feiern.
 

 

The Tremolettes • Photodredit: Julia Keltsch Photography

Es ist soweit! Die Stuttgarter Band The Tremolettes hat ihr erstes Album veröffentlicht.

Es hört auf den Namen „Sweet Nothing“ und wurde im Frühjahr letzten Jahres bei Max Braun in den Areal 51 Studios aufgenommen. Gemastert wurde das Ganze vom Stuttgarter Hit Produzenten Ralv Milberg (Die Nerven, Human Abfall, Levin Goes Lightly, Karies,..).

Für dieses Debütalbum hat sich die Band einige Zeit gelassen und kann nun mit stolz behaupten ihren eigen Stil gefunden zu haben. Dieser lässt sich irgendwo zwischen langsamer Soulmusik, Psychedelic und Yacht Rock einordnen.

Hier ist das Video zum Titeltrack und das Album im Spotify Stream:
 


 

 

 
 

Pressefoto

Auf seinem Debütalbum „Free me“ begeistert der in Burundi geborene J.P. Bimeni mit einer Stimme, die Otis Redding mit der Seele Afrikas verbindet. Er ist ein Geflüchteter und lebt seit den frühen 2000er Jahren in London. Bimeni singt Songs über Liebe, Verlust, Hoffnung und Angst, aus denen auch immer sein eigenes Leben und sein außergewöhnliches Schicksal klingen.

Bimeni stammt aus der Königsfamilie von Burundi und musste während des Bürgerkriegs 1993 mit 15 Jahren sein Land verlassen. Nach drei Anschlägen auf sein Leben – seine Schulkameraden wurden getötet, er wurde von bewaffneten Männern auf Motorrädern verfolgt und schließlich in einem Krankenhaus von Ärzten vergiftet – wurde ihm in Großbritannien Asyl gewährt. Dort lebt er bis heute.

Das Album erinnert stark an den klassischen 60’s-Sound von Motown und die Grooves, wie wir sie von Stax Records kennen. Zusammen mit dem musikalischen Leiter Eduardo Martínez und dem Songwriter Marc Ibarz hat Bimeni die Songs über Liebe und Verlust geschrieben. Seine eigenen tragischen Erfahrungen geben ihnen eine große Tiefe. „Free Me“ ist echter Deep Soul und der Soundtrack zu einem Leben, das bisher voller Schmerz war.
 

 

 

Photocredit: Heji Shin


 
Über zwei Jahre arbeitete Robyn am neuen Album, experimentierte mit sanfteren Sounds und Ideen und holte sich Metronomys Joseph Mount zur Seite. Außerdem arbeitete sie mit ihrem Langzeit-Partner Klas Åhlund sowie mit Adam Bainbridge (aka Kindness), Mr. Tophat und Zhala, mit denen sie sich in Studios in Stockholm, London, Paris, New York und auf Ibiza traf.

Heute feiert Robyns sechstes Album „Honey“ seinen Releaseday und sie selbst beschreibt das Album so:

„Es ist ein süßer Ort, wie eine sanfte Ekstase. Etwas, das so lustvoll ist – und so gut. Ich habe viel getanzt, während ich es aufgenommen habe. Ich habe zu einer Sinnlichkeit und einer Sanftheit gefunden, zu denen ich zuvor nicht in der Lage war. Insgesamt ist alles weicher geworden.“

 


 

 

#RELEASEHONEYDAMNIT

 

Der deutsch-nigerianische Sänger und Komponist Abiodun ist kein Unbekannter im Musikbusiness. Er verkaufte über 220.000 Singles mit Brothers Keepers und ist seit Mitte der 90er Jahre an über 25 Veröffentlichungen unter seinem ehemaligen Künstleramen DON ABI mit Künstlern wie Gentleman, Xavier Naidoo, Patrice, Bantu, Gregory Isaacs, Keziah Jones und Maceo Parker beteiligt gewesen.

Abioduns neues Album “Break Free” ist ein authentischer, handgemachter Global Pop aus Afrobeat, Soul, Funk, Pop und Rock, in dem er Themen wie persönliches Wachstum, Selbstverwirklichung, Spiritualität und kollektive Ermächtigung, Korruption, soziale Ungerechtigkeit und Umweltprobleme anspricht.

Er transportiert seine Botschaften mit einer unverkennbaren Stimme in den Sprachen Englisch, Pidgin und Yoruba. Beeinflusst und inspiriert wird Abiodun durch Legenden wie Marvin Gaye, Bob Marley, Fela Kuti und afrikanische Folklore, ohne dabei den Bezug zu aktuellen Sounds und Trends seiner Zeit zu verlieren.

Das Ergebnis überzeugt auf voller Länge. Check it out!
 


 

 

 

 

 

Im Jahr 2015 tummelte sich ihr Debütalbum auf den Jahres-Best-Ofs von Pitchfork, Noisey und Co. – heute erscheint ihr langerwartetes Folgewerk: Lorely Rodriguez aka Empress Of veröffentlicht ihr zweites Album “Us”.

Ein bisschen Dream Pop, ein bisschen Synth Pop, ein bisschen R’n’B und Electronica; dazu eine Stimme, die keine Lust zu haben scheint, sich auf ein Register festzulegen. So klingt Empress Of:
 

 

 


 
 

Klaus Waldeck’s legendäres Album “Ballroom Stories” feierte dieses Jahr seinen 10. Geburtstag. Für sein Label Dope Noir Records der perfekte Anlass, um das Jubiläum mit der Veröffentlichung eines würdigen Nachfolgers mit dem verheißungsvollen Namen „Atlantic Ballroom” zu feiern.

Dass „Ballroom Stories“ sämtliche Erwartungen übertroffen hat und sich vom Geheimtipp zum internationalen Dauerseller entwickelt hat, freut natürlich Künstler und Waldeck’s Plattenfirma, weckt aber auch Erwartungshaltungen und Begehrlichkeiten. Da sind zum einen die Fans, die nach einem Album im Electro Swing Stil fragen. Dabei wurde der Begriff Electro Swing erst nach der Veröffentlichung von „Ballroom Stories“ geprägt. Dass Waldeck laut Wikipedia zu den Begründern des Electro Swings zählt, ist wenig tröstlich. Auf einen fahrenden Zug, auch wenn man ihn selbst ins Rollen gebracht hat, sollte man bekanntlich nicht aufspringen.

Dem Dilemma Electro Swing wollte Waldeck schon 2016 entgehen, indem er sich kurzerhand entschloss, entgegen dem gedachten Publikumswunsch nach mehr Electro Swing mutig seinem eigenen Wunsch zu folgen und das italienische Spaghetti & Western Album „Gran Paradiso“ zu veröffentlichen. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch aus. Der kurze Ausflug in die Gefilde des Spaghetti Western und des italienischen Canzone haben sich aber zumindest insofern bezahlt gemacht, als Waldeck dadurch auf Umwegen seine jetzige Hauptsängerin Patrizia Ferrara kennenlernte. Sie ist halbe Sizilianerin und halbe Österreicherin, und hat die letzten Jahre ihrer musikalischen Karriere in Brooklyn verbracht, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückgezogen ist.

Photocredit: Ditz Fejer


 
Waldeck versucht auf „Atlantic Ballroom“ erst gar nicht alte Rezepte aufzuwärmen und erschafft einen neuen erfrischenden Ballroom, in dem er mit verrauchten Jazz Riffs & bluesigen Piano Figuren spielt.

Mit dem Eröffnungs-Track ‘Rough Landing’ weist Waldeck die Richtung. Der Song wäre perfekt als Titelsong für einen noch zu drehenden Bond Film – vielleicht “James Bond in Paris” (2024)”? Auch der Ohrwurm ‘Never Let You Go’ – ein kleines Zugeständnis an die Freunde des Swings – mutet frankophil und versonnen an:


 

Waldeck’s musikalische Einflüsse für dieses Album reichen von Henry Mancini, John Barry, Wes Montgomery, Fats Waller, Lalo Schiffrin bis hin zu Dave Brubeck. Spielte bei „Ballroom Stories“ noch die Klarinette die Hauptrolle, so sind es bei „Atlantic Ballroom“ die Blechbläser:


 

 

 

VELOCITY ist das inzwischen siebte Studioalbum des stetig im personellen Wandel begriffenen Projekts HATTLER.

VELOCITY stand lange auf der Kippe, denn der Bassist Hellmut Hattler, der Namens- und Impulsgeber von HATTLER, hätte eine schwere Blutkrebserkrankung beinahe nicht überlebt.

An Musik war zunächst nicht zu denken. Die Chemie lähmte sogar zeitweise die Motorik seiner Finger und drückte sein Lebenselixier Richtung Vergangenheit. Mehrere Wochen Isolation auf einer Intensivstation brachten das neue Album schließlich ins Rollen. Musik musste sein. Sterben oder sich deren heilender Kraft bedienen, waren die Alternativen, zwischen denen Hellmut Hattler wählen konnte. Sein Körper war buchstäblich am Ende, aber sein Spirit verlangte da­nach, musikalische Grußbotschaften nach draußen zu schicken. Aber wie? Alles, sogar sein Bass war wegen drohender Keime verboten. Nach langem Tauziehen mit der Ärzteschaft, durfte das besaitete Holz schließlich unter strengen Auflagen aufs Zimmer getragen werden.

„Da lag ich dann damit im Bett, musste ihn alle zwei Tage desinfizieren, konnte aber testen, ob ich motorisch über­haupt noch in der Lage war, spielen zu können. Die vier Wochen vorher war ich zum allerersten Mal seit meiner Jugend vom Bass getrennt gewesen. Wenn meine Hände lahm geblieben wären, hätte ich vermutlich alles aufgegeben. Mir wurde während dieser Zeit noch mal ganz deutlich klar, wie sehr die Musik Teil meiner Lebenskraft war. Zum Glück ertappte ich mich ganz langsam wieder beim Finden von Themen, aber nicht beim Gedanken an deren Verwertung, denn ich war ja mit Überleben beschäftigt.“
Hellmut Hattler

Stück für Stück gab die Musik schließlich mehr Kraft als sie raubte. Und sie führte raus aus der Isolation, aus der permanenten Beschäftigung mit der Krankheit. Plötzlich sah Hellmut Hattler wieder Licht, Helligkeit und empfand Wohlbefinden.

Und jetzt ist Hellmut Hattler wieder genesen und VELOCITY wird heute veröffentlicht.

SOULGURU wünscht weiterhin alles Gute und einen Happy Reelaseday!

 

 

 


 
Auf ihrem gleichnamigen Debutalbum zelebriert die australische Band PARCELS ein rauschhaftes Amalgam aus Dream Pop, Disco, Soft Rock und French House.

Zwischen Australien und Berlin gelingt der Band der verführerischste Pop der Stunde
und wird dafür ziemlich gefeiert:

“Die blutjungen Australo-Berliner erfinden den Superdupersoft-Pop.”
Musikexpress

“An overnight sensation ”
DIY

“Bright, upbeat…bursting with funk”
Mixmag

“Euphoric disco-funk from Down Under by way of the Berlin underground”
NME

“An outrageous sense of energy ”
CLASH

 
Ich bin mir noch nicht sicher, ob dieser Hype gerechtfertigt ist.

Hier könnt ihr euch eure eigene Meinung bilden:
 


 
 

Credits: Julian Klincewicz


 
Ursprünglich in ihrer Heimatstadt München gegründet, zog das Duo Ben Gebert und Nini Fabi 2010 in den kreativen Kessel von Brooklyn, NY, um ihre gemeinsame musikalische Vision zu verfolgen – und das mit Erfolg.

Die aktuelle Single ‘Your Love’ wurde für den Soundtrack von „Tote Mädchen Lügen nicht“ (Netflix, 2018) gepickt, weitere Songs von HAERTS wurden bei Filmen wie „Love, Simon“, „Carrie“ und der Serie „Pretty Little Liars“ verwendet.

Was das Album sonst noch zu bieten hat, könnt ihr euch ab sofort gerne im Stream anhören:
 

 

 

Photo by Dan Monick


 
Viel hat sich verändert in den letzten zwei Jahren, und das neue Atmosphere-Album
„Mi Vida Local“ reflektiert den persönlichen als auch gesellschaftlichen Wandel. Die heimische Idylle der letzten Platten weicht unkontrollierter Angst, seine Liebsten in diesen turbolenten Zeiten nicht beschützen zu können. Anstatt mit dem letzten Backstage-Abenteuer anzugeben, befassen sich Slug und Ant nun mit der Endlichkeit.

Die erste Single ‘Virgo’ – ein minimalistischer Spoken-Word-Track, der ohne Drums funktioniert und nur von einer Akkustikgitarre und einer sanften Synth-Strecke getragen wird, zeigt die neu gefundene Melancholie der beiden Indie-Ikonen. Im Video zieht die amerikanische Prärie an Slug, der im Zug Texte schreibt und reflektiert, vorbei.
Die erste empowernde Line bleibt sofort im Gedächtnis hängen:
„I pledge allegiance to myself!“