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Vor drei Jahren eroberte Leon Bridges mit seinem brillanten Retro-Soul/R’n’B-Sound die Welt:
sein Debütalbum „Coming Home“  erhielt fantastische Kritiken, platzierte sich in den Top Ten der britischen, US-amerikanischen und australischen Charts, überschritt in seiner Heimat die Goldgrenze und wurde für zwei Grammys nominiert.

Heute feiert sein zweites Album „Good Thing“  seinen Releaseday.

Die Erfahrungen, die ich mit ‚Coming Home‘ gemacht habe, waren toll.
Auf ‚Good Thing‘ habe ich nun allerdings die Möglichkeit, meine musikalischen Einflüsse und mein künstlerisches Schaffen noch mehr zu zeigen. Ich freue mich sehr darauf, dass die Welt diese neuen, sehr unterschiedlichen Songs zu hören bekommt und ich sie live vor meinen Fans spielen kann.“
– Leon Bridges

 

Der Albumtitel „Good Thing“  stammt aus dem Song ‚Bad Bad News‘,  der folgende Zeile
„They say that I was born to lose, but I made a good good thing, out of bad bad news” 
enthält und Bezug auf Leons Lebensgeschichte nimmt.
Bevor er für zwei Grammys nominiert wurde, im Weißen Haus vor Präsident Obama spielte, an der Met Gala teilnahm und in er TV-Show „Saturday Night Live“ auftrat, verdingte sich Leon Brigdes als Tellerwäscher und versuchte, über Open Mic-Abenden in seiner Heimatstadt Fort Worth in der Musikszene Fuß zu fassen.
 


Foto: Horatio Baltz

Die aufstrebende Band Durand Jones & The Indications aus Indiana veröffentlicht heute die Deluxe Version ihres hoch gelobten selbstbetitelten Debüt Albums. Das Album, das ursprünglich 2016 veröffentlicht wurde, erhielt viel Aufmerksamkeit in der Amerikanischen Presse.

So skandierte The Philadelphia Inquirer: „Smartly restrained music steeped in the Deep South”,

Paste Magazine meinte über das Album: „With a tingling rasp that screams James Brown and coos Otis Redding, Jones simply has to be heard to be believed on these vintage R&B pleas.”

und Detroit Metro Times schlussfolgerte: „Modern soul that pulls with as much power as Lee Fields and Charles Bradley.”

Aus vierjähriger Bühnenerfahrung entstand dieses Album, das dann doch nicht so aus der Zeit ragt, weil es freilich auf einem Gemeinplatz spielt. Der Live-Betrieb diktiert die Musik, die Songs laufen wie geschmiert, und ob man James Brown, Lee Fields oder Smokey Robinson als Einfluss heraushört, ist egal. Jones switcht raffiniert zwischen den Rollen, die der klassische Soul so bietet.

Enjoy!

 


 
 

 
 
 

 

Cooler Blaxploitation Sound von Re:Funk aus dem schweizerischen Lugano
 


 
 

 

Die holländische Soul-Band The Tibbs veröffentlicht mit ‚Lies‘   die erste Single aus ihrem kommenden Studioalbum.

Regie führte bei dem dazugehörigen Video die Sängerin Elsa Bekman.
 

The video depicts the lyrics I wrote for the song:
a woman breaking out her oppressive and frustrating routine of life”.
Elsa

 

 


 

 

 

 

Die kanadische Soul-Sängerin Tanika Charles präsentiert ihre Single ‚Soul Run‘   aus ihrem gleichnamigen Debütalbum live @ Sofar London:
 


 
 
 

Die kanadische Vintage-Soul-Sängerin Tanika Charles hat eine weitere Single aus ihrem empfehlenswerten Debütalbum „Soul Run“  veröffentlicht.

Hier das dazugehörige Video:

 

 

 

John Milk mit neuem Video zum Song ‚GOT TO BE TRUE‘,  aus dem Album PARIS SHOW SOME LOVE,  das am 31. März bei Underdog Records erschienen ist.

In dem Video begegnet uns ein altbekanntes Gesicht: das des Tänzers Larry Vickers.

In der Welt der Musik ist Larry eine Legende: Michael Jackson, Dalida, Grace Jones, Stevie Wonder bis hin zu Andy Warhol und seinem Auftritt in der epischen Serie Soul Train: der 69-jährige hat Rhythmus unter der Haut und seine gute Laune ist so ansteckend wie sein Lachen Bände spricht.

Seine ersten Tanzschritte machte er in einer Tanzschule in Virginia, seiner Heimat, wo er zwischen Twist und Hot funky Chicken einen eigenen Weg suchte und fand. Durch die enorme Wirkung fand der Tanz in den 70ern seinen Weg nach Paris, wo dann alles sehr schnell ging:

Larry arbeitete dort für Bruno Coquatrix und in der Folge mit vielen hochtalentierten Künstlern und Künstlerinnen – der Rest ist Geschichte.

Heute arbeitet Larry als Schauspieler und spielt in diesem Video zu den innovativen Sounds von John Milk:

 

 

 

 

„Egg Tooth“ ist das dritte Album des internationalen Soul-Kollektivs Ephemerals um Songschreiber und Gitarrist Hillman Mondegreen, der  zunächst bei Hannah Williams And The Tastemakers spielte, bevor er sich 2013 in London entschloss, eine eigene Band zu gründen. Wichtigster Partner dabei ist der Frontmann und Sänger Wolfgang Valbrun, der aus New York stammt, aber in Paris aufgewachsen ist.
Wie schon zuvor haben die Ephemerals mit dem neuem Album „Egg Tooth“ ihrem Sound neue Elemente und Einflüsse hinzugefügt. So sind neben Jazz, Afrobeat und Psychedelia als Herz des Bandsounds der altbekannte Soul und R’n’B vertreten. An der ursprünglichen 7-Mann-Besetzung hat sich jedoch nichts geändert. Die Band spielt seit der Aufnahme des ersten Albums immer noch in gleicher Formation und sieht in dem intimen Wissen voneinander durch die intensive gemeinsame Zusammenarbeit gerade die Befähigung, dieses musikalisch anspruchsvolle Projekt bis heute zu bestreiten.

Happy Releaseday!

 

Die kanadische Vintage-Soul-Sängerin Tanika Charles hat ihr Debütalbum „Soul Run“ veröffentlicht.
Die Fachwelt ist begeistert:
 

„You’re going to love this“ Jamie Cullum – BBC Radio 2

„If you need a song for motivation to leave a situation or space that is holding you back, listen to “Soul Run” and spread your wings!“ – AfroPunk US

„One of the big hitters of 2017“ – Craig Charles – BBC6 Music

„Impressive vocal qualities, winningly honest lyrics, and a contemporary twist on classic soul sounds all point to great things in 2017“ – Albumism

„You don’t have to know Charles to be instantly drawn in by her charisma; it’s like sitting at the bar with a girl who has endlessly hilarious tales to tell“ – Now Magazine

„Soul Run is a solid Soul standout 8/10“ – Exclaim Magazine

 
 

 
 

John Milk ist wieder da. Schon sein erstes Album “Treat Me Right” erntete mit seinem klassischen Soul Bewunderung auf der ganzen Welt und Vergleiche mit Mayer Hawthorne fielen.

Mit dem Nachfolger “Paris Show Some Love” entwickelt er seinen Sound hörbar weiter indem er Einflüsse aus Funk, P-Funk und HipHop hinzufügt.

Nach der Zeit als künstlerischer Leiter seines eigenen Labels “Ka Records” und Kollaborationen als Sänger mit Mr. President und Blundetto (Heavenly Sweetness, Favorite Recording) hat John Milk jetzt einen neuen Vibe gefunden. Er mischt alle denkbaren Aufnahmetechniken, Reel-to-Reel und Achtspurgeräte, Beats und Hip-Hop-Kultur mit Samplern. Heraus kommt ein musikalisches Mosaik voller Experimentierfreudigkeit, nachzuhören in dem Video zu ‚When I get down‘:

 

Paul Nice zollt der völlig unterbewerteten Soulsängerin Kendra Morris Tribut, die mir schon mit ihrem Debütalbum „Banshee“ (2014) auffiel und die mich mit ihrer Stimme begeisterte, die teilweise an Amy Winehouse erinnert.

Kendra Morris is easily my favorite contemporary artist working today.
Having her host my tribute mix to her was a huge honor.
If you’re not yet familiar with this woman, please to click on this link and have a listen for yourself.
Thank me later.
Paul Nice

Danke an Paul Nice für diese Zusammenstellung, die auch die unglaubliche Coverversion des Pink Floyd Klassikers ‚Shine On You Crazy Diamond‘ enthält!
Check it out!
 

 

 
 

Hier ist das neue Video von Lady Wray zum Song „Smiling“, aus ihrem vor kurzem veröffentlichten Album QUEEN ALONE.

Das nostalgische Video fängt den Spirit von Atlanta und ihre R’n’B-Wurzeln ein und mit einem Hauch Doo-Wop und dem starken Gesang voller Hoffnung macht der Song einfach gute Laune.

„Das Video wurde im Haus meiner Tante Moe gedreht.
Ich habe meine ganze Familie und Freunde zum BBQ eingeladen.
Ich wollte dieses Gefühl von Zusammensein und guter Gesellschaft vermitteln.
Deswegen habe ich mich mit Menschen umgeben, die ich liebe“.
Lady Wray

 

 

 

Der US-amerikanische Soul- und R’n’B-Musiker Eli Paperboy Reed gab bei diesem Konzertmittschnitt aus dem Union Pool in Brooklyn, NY einige Songs aus seinem aktuellen Album “My Way Home”  zum Besten.

MOJO nannte ihn einst „King of Rhythm & Soul“, während der Rolling Stone seinen „classic soul and horn-heavy R&B soaked with the blues“ feierte. Bisweilen werden auch Vergleiche mit Vorreitern wie Wilson Pickett und Otis Redding herangezogen.
Kann man alles so stehen lassen 🙂

Die Live at Union Pool EP  gibt es momentan via Noisetrade zum kostenlosen download!
 


 
 

 
 
 

Sharon Jones (* 4. Mai 1956 / † 18. November 2016) – wir werden sie nie vergessen!
 

 
 
 

OMG – ich kann es immer nicht glauben, dass Sharon Jones (* 4. Mai 1956 / † 18. November 2016) gestorben ist.
Was für ein Verlust für den Soul. R.I.P. Sister!

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Hannah Williams, die letzte Woche ihr wuchtiges und herrlich psychedelisches Retro-Soul-Album „Late Nights & Heartbreak”  veröffentlicht hat, kommt am Donnerstag, 8. Dezember ins Stuttgarter Zwölfzehn.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:
 

 
 
 

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Hannah Williams hat mit Malcom Catto nicht nur einen neuen Produzenten, der bereits für Mulatu Astatke („Inspiration Information”), Orlando Julius („Jaiyede Afro”) und Melvin Van Peebles („The Last Transmission”) an den Reglern saß und ansonsten regelmäßig mit Künstlern wie Floating Points, Quantic, DJ Shadow und Madlib zusammenarbeitet, sondern auch eine neue Band: The Affirmations aus Bristol.

Zusammen haben sie das neue Album „Late Nights & Heartbreak”  im Quatermass Studio London, dem Hauptquartier der britischen Kultband Heliocentrics aufgenommen. Das exzellente Spiel der Affirmations schmiegt sich elegant an Hannahs herzzerreißenden Gesang und Malcolms dichte psychedelische Produktion. Dadurch wird das Album eine musikalisch noch raffiniertere Angelegenheit als der Vorgänger. Es ist völlig analog abgemischt und auf Band gemastered.

Das Ergebnis ist ein wuchtiges und herrlich psychedelisches Retro-Soul-Album und es ist kein Wunder, dass Hannah Williams von Sharon Jones als „göttlich“ bezeichnet wurde!

Also unbedingt reinhören:

 

 

 

 

 

Nick Waterhouse kehrt mit seinem dritten Album „Never Twice“  zurück. Auf dem Album arbeitete Nick Waterhouse wieder mit seinem alten kreativen Partner Michael McHugh (Black Lips, Ty Segall, Allah-Las) zusammen. McHugh war eine Legende in der oft unterschätzten Musikszene von Orange County, in der Nick groß wurde. Um die Energie ihrer Jugend in der Szene von Huntington Beach wieder einzufangen, lud Nick ihn an seinen neuen Wohnort San Francisco ein und bat ihn, sich noch einmal an die Regler zu setzen. Nachdem McHugh an Bord war, rief Nick einfach seine Lieblingsmusiker an. Wie durch ein Wunder sagten alle zu: Jazzmusiker Bob Kenmotsu spielt Flöte, Ralph Carney, Gefährte von Tom Waits und Elvis Costello, Saxophon, Will Blades, ein Schützling von Dr. Lonnie Smith, ist an der Orgel zu hören. Auch die Besetzung an den Bläsern, an Bass und Gitarre liest sich wie ein ‚Who’s who‘ der Musiklegenden.

Hier ein paar Hörproben: