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Dub-Musiker und Produzenten BURNT FRIEDMAN geht im Video der Frage nach dem “Höchsten Selbst” in der düsteren Atmosphäre nach der Berliner Silvesterfeier nach.

Am 1. Januar 2019 entschied er sich Videomaterial in seiner Berliner Nachbarschaft aufzunehmen. Mit der Unterstützung von J.Plachy (Kamera und Co-Produzent) hat er die düstere Atmosphäre der Berliner Feuerwerksfeier nach Silvester eingefangen. Burnt Friedman führt im Video eine Reihe von Gesten durch, die von Texten aus der alten indischen Philosophie (The Upanishads) begleitet werden. Was das Erfassen des Konzepts eines “Selbst” und eines “Bewusstseins” im Allgemeinen betrifft, so war und ist die östliche “Philosophie” äußerst umfangreich, noch radikaler als die westliche Version. Tatsächlich wurde das westliche Verständnis für solche Fragen oft von denen des Ostens (Dao, Buddhismus) abgeleitet. Sind die wenigen extrahierten Textpassagen aus den Upanishaden (“das höchste Selbst ist weder geboren noch stirbt es, etc.”) noch aktuell und genau? Haben diese Zeilen den Test der Zeit bestanden? Konfrontiert mit dem Profanen der am meisten vernachlässigten Gebiete Berlins, konfrontiert mit dem Nachdenken über ein losgelöstes, selbstbefreites, westliches Individuum und einem Audiotrack von “erbittert bösartiger Kohärenz” (boomkat.com Review), lässt sich in den Bewegungen der darstellenden Figur ein “höchstes Selbst” erkennen? Eine Frage des Glaubens.

 

 

SUPREME SELF DUB ist der  Opening Track des Albums MUSICAL TRADITIONS IN CENTRAL EUROPA / EXPLORER SERIES VOL.4 (VÖ 31.05.2019), der ersten musikethnologischen Betrachtung Zentraleuropas am Beispiel Berlins, vorgestellt vom Dub-Musiker und Produzenten BURNT FRIEDMAN. Bis auf zwei Tracks wurde die gesamte Musik, die auf dem Album zu finden ist, von Friedman über einen Zeitraum von zehn Jahren zwischen 2010 und diesem Jahr produziert, inszeniert und gemischt, während er weiterhin an zahlreichen anderen Projekten arbeitete, die in dieser Zeit veröffentlicht wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

  


 
 

Unglaublich, was die Hamburger Techno Marching Band MEUTE mit dem
Dennis Ferrer House-Klassiker ‘Hey Hey’ hier macht!

Der absolute Wahnsinn!
 

 

 

Die Legenden der britischen Rave-Bewegung The Orb feiern ihr 30jähriges Jubiläum. Congrats!

Playlist

Intro – Common
Rehip – Chocolate Hills
4am Exhale – The Orb
The Girl On The Escalator- Flor Ida
Fly Like A Horse – Sylvain Chauveau
Sex – The Orb
Daydream – Ash Ra Temple
Drift – The Orb
Lions Dream – Dak
Cuando El Sol Grita La Mañana – L Fresco Ruckverzauberung – W Voigt
9 Elms Over The River Eno – The Orb
My Life – Brin Eno & David Bryne
Smell Your Nose – Lee Scratch Perry & Orb
Fearsome Jewel 3 – Andrew Thomas
Turning On Tomorrow- Teebs
Drone – FFWD
Für Betty – Simon Scott
Intershop – Dettinger
Lady Luck -Victor Davies
Java – Ulf Lohmann
Life’s A Gas – Love Inc
Sirens – Roger Eno & The Orb
Ununited States – The Orb
Rocket Man – Elton John
Heaven Somewhere- Common
 

 

 

Good evening, KRAFTWERK / Guten Abend Kraftwerk, guten Abend Stuttgart!

So begrüßte ESA-Astronaut Alexander Gerst aka Astro-Alex am letzten Freitag Abend die Elektro-Pioniere KRAFTWERK sowie 7.500 Besucherinnen und Besucher des JazzOpen-Festivals auf dem Stuttgarter Schlossplatz – und zwar live von der Internationalen Raumstation ISS, auf der er noch bis Mitte Dezember 2018 lebt und arbeitet.

KRAFTWERK-Gründungsmitglied Ralf Hütter und Astro-Alex spielten daraufhin eine spezielle Version des Tracks SPACELAB im Duett an, für die der Astronaut im Captain-Future-TShirt eigens einen mit virtuellen Synthesizern konfiguriertes Tablet in der Raumstation hatte.

Eine geile Aktion!

Für alle, deie es verpasst haben, hier das offizielle Video der European Space Agency, ESA:
 


Copyright: Kraftwerk/ESA/JazzOpen – Sitara Schmitz
#Horizons #ISS #jazzopen #stuttgart
 
… gefunden auf alexander gerst’s horizons blog.

… und wie der “Geheimcoup” mit Astro-Alex beim KRAFTWERK-Konzert zustande kam lest ihr bei der stuttgarter-zeitung.de.

 

Nach den weltweiten Erfolgen ihrer 3-D-Konzerte treten die Elektro-Pioniere KRAFTWERK heute erstmals bei den jazzopen auf und spielen beim 25jährigen Festival-Jubiläum Open Air auf dem Stuttgarter Schlossplatz.

Für alle   – die wie ich kein Ticket mehr bekommen haben – gibt es hier als Trost einen schönen KRAFTWERK-Mix:
 
Playlist
01. Afrika Bambaataa & The Soulsonic Force – Planet Rock (Vocal Intro) 02. Overproof Sound System – The Model 03. Kraftwerk – The Telephone Call (Remix) 04. Kraftwerk – The Robots 05. Professor_X – Saga 06. Anthony Rother – Trans Europa Express (Tee Club Mix) 07. Anthony Rother – Trans Europa Express (Tee Metal Mix) 08. Kraftwerk – Tour de France (Kling-Klang Analog Mix) 09. Kraftwerk – Radioactivity (Francois Kevorkian 12″ Remix) 10. Model Citizens – Spacelab 11. Anthony Rother – Nummern/Computerwelt 2
 

 
 

Der Munich Bass Sound des Münchner Duos Jakob & Bene aka Schlachthofbronx bezieht seine Einflüsse aus Dancehall und Reggae, Booty Bass und Footwork, Techno und Cumbia.

Für den MiXery-Plattenkoffer haben Schlachthofbronx jedoch ausschließlich Lieblingstracks ausgewählt.
Sie geben einen Einblick in die musikalische Sozialisation von Bene und Jakob.
Und die scheint alles andere als engstirnig gewesen zu sein, wie der 40 Track starke Plattenkoffer beweist:

Tracklist
1. Gonjasufi – Maniac Depressant
2. Bad Brains – Right Brigade
3. The Notorious B.I.G. – Kick In The Door
4. DJ Roc – One Blood
5. DJ Rashad – Drop Juke Out
6. The Clash – The Guns Of Brixton
7. Shakka – I Love The Way feat. Mr. Vegas
8. Chaka Demus & Pliers – Tease Me
9. Kitachi – Kitachi In Dub
10. Dub Phizix & Skeptical Feat. Strategy – Marka
11. Joy Orbison – Hyph Mngo
12. Gant – Soundboy Burial (187 Lockdown’s Dancehall Mix)
13. 69 Boyz – Da Train
14. Splack Pack – Pump It When You Hump It
15. Sir Mix-A-Lot – Posse On Broadway
16. The Congos – Fisherman
17. A$ap Rocky – Goldie
18. Lil Wayne – 6 Foot 7 Foot
19. Chief Keef – I Don’t Like
20. Armand van Helden – Witch Doctor
21. Jammin Gerald – Pump On The Floor
22. Green Velvet – Beats That Go Boom
23. Lady Saw – Kitty
24. DJ Znobia – Marimbas Do Amor
25. Douster – Uuckoo Tight
26. The Crystals – He’s A Rebel
27. Tom Waits – Bad As Me
28. Johnny Cash – Won’t Back Down
29. Matthew Herbert – It’s Only (DJ Koze Remix)
30. Plastikman – Spastik
31. Shlomi Aber & Kenny Larkin – Sketches
32. Big Freedia – Azz Everywhere
33. Gotty Boi Chris – Wap
34. Ten Gz – Pose
35. Messi – Bang feat. D Box
36. Skinny Killer – Bee Gang
37. James Carr – The Dark End Of The Street
38. Jeremih – All The Time
39. Spliff – Heut Nacht
40. Curtis Mayfield – Pusherman

 

 

 

Bad Stream ist das Projekt und gleichnamige Solo-Debüt-Album des Frittenbud-Gitarristen Martin Steer (*1986) und seinen Maschinen, die sich zwischen Radiohead, The Notwist und den Nine Inch Nails verlieren, um sich zwischen Ambient, Noise und Drone wiederzufinden.

Ein Konzeptalbum über Sucht und Sog des Internets, übers Abtauchen zwischen Bot-Likes und Unfollows, übers Ertrinken in Datenmüll und kaputten Links. Ein Soundtrack über Resignation, Isolation und Zynismus im neoliberalen Cyberspace mit hybriden Songs, für die es keine Grenzen zwischen Rock und Elektronik gibt.

Das Internet hat seine Unschuld verloren. Ich versuche nicht mehr soviel Zeit damit zu verschwenden.
Selbst wenn ich Gitarre spiele, schaue ich ständig aufs Handy, In den 2010er Jahren hat sich so viel verändert in meiner Wahrnehmung wie digitale Technologien und Social Media die Psyche und mein Leben als Musiker beeinflussen. Diese Nervosität will ich mit Bad Stream radikal ausleuchten und die Reizüberflutung als Tool für die Entwicklung einer eigenen, progressiven musikalischen Sprache nutzen.“
– Martin Steer

 


 
 

 
 
 

 
 
 
Tourdaten:
13.04.18 Hamburg x IK2
19.04.18 Augsburg x Soho Stage
20.04.18 München x Feierwerk
21.04.18 Landshut x Flux
06.06.18 Hamburg x Millerntorgallery
29.07.18 Wien x Heimlich @ Creau
22.06.18 Berlin x Internet Explorer
22.10.18 Berlin x Berghain Kantine
 

 

 

 

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Was ein Schriftsteller mit Worten, vermag ein Künstler mit Musik auszudrücken.

Nach Sven Väth, Nightmares On Wax, Mo Horizons und Tocotronic (um nur einige zu nennen) reiht sich nun der deutsche Techno Musiker Pantha du Prince in die Hosts der Coming Home Serie.

Weil Hendrik Weber ganz weit ausholen musste, erscheint die Coming Home-Ausgabe erstmalig als Doppel-CD. Wiederkehrende Begleiter durch die zwei Stunden sind ausgewählte Preziosen aus E-Musik und moderner Klassik, beides langjährige Referenzpunkte von Pantha du Prince. Als exklusive Dreingabe findet sich ein neuer Track von Webers allererstem Projekt Glühen 4, das er jetzt endlich reaktiviert hat.
 

The new “Coming Home” Edition is a musical diary that expresses my gentle and contemplative temperament between traveling, through the songs of others.
The spectrum of my musical diary is as broad as the influences on Pantha records, ranging from New Music (Ellen Fullman) Pop Classicism (The Clientele) to Psychedelia (The United States of America) to Post Punk (This Heat) and Krautrock (La Dusseldorf). 
It’s a more internal Journey for the upcoming quiet Times.
Peace
Pantha du Prince

 
Tracklisting CD1

01. Autechre – Yulquen
02. Arthur Russell – See-Through
03. Cluster – Hollywood
04. Simon Fisher Turner – Hope Swims
05. Paul Dresher – Channels Passing
06. Squarepusher – My Sound
07. Marvin Gaye – What’s Going On
08. Lifetones – Good Side
09. Wu-Tang Clan – Can It Be All So Simple
10. Fennesz – Rivers Of Sand
11. Susumu Yokota – Secret Garden
12. Wim Mertens – A Visiting Card
13. William Basinski – Melancholia I
14. Ornette Coleman – Sience Fiction
 

Tracklisting CD2

01. Gavin Bryars – Prologue
02. Broadcast – Tears In The Typing Pool
03. La Düsseldorf – Düsseldorf
04. Glühen4 – Montgolfiere.wav
05. The West Coast Pop Art Experimental Band – Smell Of Incense
06. Konrad Sprenger – Opening
07. The United States Of America – Stranded In Time
08. The Clientele – I Had to Say This
09. Ellen Fullman & Monique Buzzarté – Fluctuations 1
10. This Heat – Sleep
11. Michael Jon Fink – I Hear It In The Rain
12. Workshop – Adolescence