Beiträge

Urban Village (c) Justice Mukheli

Die vierköpfige südafrikanische Band Urban Village aus Soweto veröffentlicht heute ihr Debütalbum „Udondolo“. Happy Releaseday!

Der Bandname verweist bewusst auf die Vermischung der Kulturen, der Musik und Rituale in der mittlerweile über eine Million Menschen zählenden Bevölkerung Sowetos. In das Township wurden während der Apartheid schwarze Südafrikaner aus den unterschiedlichsten Provinzen verbracht und lebten dort in strikter Trennung von den weißen Vorstädten Johannesburgs. Sie kamen im Auftrag großer Firmen, um im Bauch der „Stadt des Goldes“ (nach dem Zuluwort „eGoli“ für Johannesburg) zu graben und bildeten das erste urbane Proletariat auf dem afrikanischen Kontinent. Sie alle nahmen Teile ihrer sehr unterschiedlichen Kulturen mit in die Stadt, die sich dadurch zu einem ganz neuen urbanen Dorf mit einer einzigartigen Kultur entwickelte.

„Udondolo“ bedeutet Spazier- oder Gehstock, ein Hilfsmittel mit großer symbolischer Bedeutung in Afrika, wo es für Bewegung oder Reise steht. Eine Reise durch die Musikstile von Soweto und den Alltagserfahrungen schwarzer Südafrikaner.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


 
 

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von bandcamp.com zu laden.

Inhalt laden

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.

Inhalt laden

 

 

 

Next Stop Soweto 4

Vierte Folge der Compilationserie „NEXT STOP SOWETO“ mit Musik aus Südafrika. Zulu Rock, Afro-Disco und Mbaqanga aus den Jahren 1975 bis 1985 stehen diesmal im Fokus. Dazu begaben sich die Macher von Strut Records erneut in die Archive und liefern uns ein paar fast vergessene musikalische Schätze aus den dunkelsten Tagen der jüngeren südafrikanischen Geschichte. Unter dem Apartheid-Regime atomisierte sich die Musikszene des Landes im Schulterschluss mit Funk, Soul, Rock und Disco in unzählige Richtungen. Gleichzeitig bereitete die Zeit den Nährboden für den Weltmusik-Boom der 80er-Jahre, als Acts wie Hugh Masekela und Ladysmith Black Mambazo weltberühmt wurden und Popstars wie Malcolm McLaren und Paul Simon den Sound Sowetos international ins Scheinwerferlicht rückten. Hier eine Hörprobe:
Weiterlesen