Gregor McEwan rechnet in seinem neuen Song ‚(To You) Ceo, Bitch!‘ mit dem schwedischen Manager und Spotify CEO Daniel Ek und seinem millionenschweren Investment in KI-Lösungen für den militärischen Einsatz ab.

Beim Fußballsport ist es nicht unüblich, in der Berichterstattung davon erzählt zu bekommen, wann jetzt schon wieder das schnellste Tor der Saison oder gar der gesamten BuLi-Geschichte erzielt wurde. Gäbe es derartige Statistiken auch in Pop, der Song „(To You) CEO, Bitch!“ von Gregor McEwan würde für immer alle Listen anführen. Denn schneller als hier kann man sich in Musik nicht verknallen – zumindest nicht ohne Cheating oder Wurmloch. Denn in handgestoppten vier Sekunden(!) manifestiert dieses Stück bereits seine unfassbar griffige Prämisse: „So here is my song pitch | To you CEO, Bitch!“. Ohne Hast und mit aller Finesse ist man als Hörer*in diesem Songwriter in Rekordzeit verfallen. Der Mann mit dem verjuxten Schauspielernamen nagelt in wenigen Silben einfach mal den kompletten Zeitgeist: So geht es im Großen um die traurige Streaming-Realität für Künstler*innen, die keine Nuancen oder kreative Umwege zulassen will – und im Konkreten natürlich um den Spotify-Gründer, der sein Invest mittlerweile schamlos offen in Waffen macht. Das alles erzählt uns dieses Stück in wenigen Sekunden – und formuliert es danach ästhetisch wie textlich genussvoll aus. Bitte weckt mich, wenn ein Gitarrensong jemals pointierter und mitreißender sein sollte als dieser hier! Großes Kino war gestern, jetzt ist halt diese Veröffentlichung von Gregor McEwan. Denn deren Unfickbarkeit liegt sicher auch darin, dass es sich quasi um eine Doppelsingle handelt. Wie einst höchstens noch bei Bon Jovi mit „Livin‘ On A Prayer“ auf der einen und „You Give Love A Bad Name“ auf der anderen Vinyl-Single Seite. Und das war kurz nach dem Kaiserreich. Bei McEwan gibt es dagegen noch die „Anthem For The Year 2020“, angelehnt an einen Titel der australischen Band Silverchair, wer sich an die noch erinnert, bekommt ein Bienchenaufkleber ins Tagebuch. Der Song stellt auf jeden Fall eine Lockdown-Hymne dar, die es schafft, all die Ambivalenz des ersten Corona-Jahres in Akkorde und Zeilen zu packen. Es geht um die Auszeit vom ewigen Hustle und die gleichzeitige Bedrohung der eigenen Existenz. Hagen Siems, der uns die shiny Figur Gregor McEwan erfunden hat, gelingt es auch hier, zu verdichten ohne Zwischentöne platt zu machen. Im Gegenteil, sie werden einfach mitgesungen …
– Pressetext von Linus Volkmann

 

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