In seiner neuesten Videosingle ‚Ne Var Ne Yok‘ (auf deutsch ‚Was gibts? Was gibts nicht?‘) rappt Chefket auf türkisch, deutsch und englisch und verarbeitet darin den Tod seines Vaters.

Im März 2021 erkrankt Chefkets Vater. Chefket fliegt in die Türkei und bleibt dort für 2,5 Monate.
Als es dem Vater besser geht kommt Chefket zum Videodreh zurück nach Berlin, doch der Song erscheint ihm plötzlich zu kurz. Also schreibt er eine dritte Strophe und thematisiert seine momentane Situation. Kurz nach dem Dreh stirbt Chefkets Vater. Chefket zieht sich zurück in die Türkei und macht erst mal keine Musik mehr. Sein Vater war Schneider, weshalb auf dem Cover eine Nadel mit Faden zu sehen ist.

In ‚Ne Var Ne Yok‘ erzählt uns Chefket von Fame, den Stress, den man dadurch hat, falsche Freunde, Drogenkonsum, Sex, Angst vor dem Tod, Einsamkeit , Familie und Gott. So ein Storytelling hat man von Chefket noch nicht gehört.

Auch das Video ist etwas besonderes: das in einem türkischen Titel geskatet wird kommt unerwartet. Anstatt Klischees zu bedienen öffnen die Videoproduzenten von Origami die Tür in eine moderne türkisch-deutsche Welt, die in Deutschland längst Realität ist, aber selten gezeigt wird.
Die guten Dinge fallen eben nicht so auf die die schlechten. Wenn Chefket mit seinen Homies aller Couleur skatet, spricht niemand von Türken, Schwarzen oder Almans. Es ist HipHop und niemand wird ausgegrenzt. Es ist egal woher Du kommst.
 

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