„Dieser Song ist (im besten Sinne) einer der kompliziertesten, die ich je geschrieben habe. Er ist von einem tiefen Gefühl der Ironie geprägt und aus der Perspektive eines Menschen heraus geschrieben, der es aus Angst vor einer Ablehnung einfacher findet, mitzumachen als sich zu distanzieren. Während der sozialen und politischen Turbulenzen der letzten 12 Monate hat sich neben der sogenannten ‚cancel culture‘ auch ein extrem selbstdarstellendes Verhalten breit gemacht. Diese beiden Effekte sind meiner Meinung nach miteinander verwoben, weil die ‚Absagekultur‘ eine Reaktion auf halbherzige Selbstdarstellung sein kann.
In gewisser Weise kann man sogar Mitgefühl für diese Perspektive entwickeln – ‚cancel culture‘ ist genauso beängstigend wie Umdenken und Neulernen oder auch das Konfrontieren von Freunden und Familien. Aber letzten Endes hoffe ich, dass ich die Menschen mit diesem Song dazu animieren kann, ein bisschen mutiger zu werden. Und während ich dazu eine ganz klare Meinung habe, ist der Refrain eher allgemein gehalten:
man I guess I was scared,
feet don’t fail me now,
I got to stand my ground
and though I’m down for trying,
I am better in denial
so I hush don’t make a sound‘

Einen Dialog eröffnen, Dinge aussprechen, Fehler machen – das alles ist okay und nur so können wir uns weiterentwickeln.“
Joy Crookes

 

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#JoyCrookes #FeetDontFailMeNow

 

 

 

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