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Jerry Paper -Like A Baby • full Album stream + 2 Videos

Photo Credit: Monika Mogi

Auf seinem neuen Album „Like A Baby“ knüpft der der in Los Angeles lebende Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist Lucas Nathan aka Jerry Paper u. a. an jenen eigenwilligen Synth-Pop-Ansatz an, den er auf früheren Alben für Labels wie Bayonet Records und Orange Milk präsentiert hat, nur klingen seine neuesten Songs deutlich strukturierter und weniger zufällig; auch Melodien spielen eine größere Rolle als zuvor.

Durchaus eingängig dank dezentem Funk-Faktor, nennt der Multiinstrumentalist die unterschiedlichsten Einflüsse aus den Randgebieten des Pop (Prefab Sprout, Todd Rundgren, Steely Dan) bis hin zu klassischem R’n’B, Stereolab, brasilianischen Avantgarde-Musikern und Electronica aus Japan.

Hier ist das Ergebnis: •
 


 

 

 

 

Soundtracks for Living - Volume 86 - Recorded Live at Upstairs Lounge

 

 

Soundtracks for Living - Volume 85 (Mixtape)

 

 

Happy Releaseday: WALDECK - Atlantic Ballroom • Video + full Album stream Klaus Waldeck’s legendäres Album “Ballroom Stories” feierte dieses Jahr seinen 10. Geburtstag. Für sein Label Dope Noir Records der perfekte Anlass, um das Jubiläum mit der Veröffentlichung eines würdigen Nachfolgers mit dem verheißungsvollen Namen „Atlantic Ballroom” zu feiern.

Dass „Ballroom Stories“ sämtliche Erwartungen übertroffen hat und sich vom Geheimtipp zum internationalen Dauerseller entwickelt hat, freut natürlich Künstler und Waldeck’s Plattenfirma, weckt aber auch Erwartungshaltungen und Begehrlichkeiten. Da sind zum einen die Fans, die nach einem Album im Electro Swing Stil fragen. Dabei wurde der Begriff Electro Swing erst nach der Veröffentlichung von „Ballroom Stories“ geprägt. Dass Waldeck laut Wikipedia zu den Begründern des Electro Swings zählt, ist wenig tröstlich. Auf einen fahrenden Zug, auch wenn man ihn selbst ins Rollen gebracht hat, sollte man bekanntlich nicht aufspringen.

Dem Dilemma Electro Swing wollte Waldeck schon 2016 entgehen, indem er sich kurzerhand entschloss, entgegen dem gedachten Publikumswunsch nach mehr Electro Swing mutig seinem eigenen Wunsch zu folgen und das italienische Spaghetti & Western Album „Gran Paradiso“ zu veröffentlichen. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch aus. Der kurze Ausflug in die Gefilde des Spaghetti Western und des italienischen Canzone haben sich aber zumindest insofern bezahlt gemacht, als Waldeck dadurch auf Umwegen seine jetzige Hauptsängerin Patrizia Ferrara kennenlernte. Sie ist halbe Sizilianerin und halbe Österreicherin, und hat die letzten Jahre ihrer musikalischen Karriere in Brooklyn verbracht, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückgezogen ist.

Happy Releaseday: WALDECK - Atlantic Ballroom • Video + full Album stream

Photocredit: Ditz Fejer


 
Waldeck versucht auf „Atlantic Ballroom“ erst gar nicht alte Rezepte aufzuwärmen und erschafft einen neuen erfrischenden Ballroom, in dem er mit verrauchten Jazz Riffs & bluesigen Piano Figuren spielt.

Mit dem Eröffnungs-Track ‘Rough Landing’ weist Waldeck die Richtung. Der Song wäre perfekt als Titelsong für einen noch zu drehenden Bond Film – vielleicht “James Bond in Paris” (2024)”? Auch der Ohrwurm ‘Never Let You Go’ – ein kleines Zugeständnis an die Freunde des Swings – mutet frankophil und versonnen an:


 

Waldeck’s musikalische Einflüsse für dieses Album reichen von Henry Mancini, John Barry, Wes Montgomery, Fats Waller, Lalo Schiffrin bis hin zu Dave Brubeck. Spielte bei „Ballroom Stories“ noch die Klarinette die Hauptrolle, so sind es bei „Atlantic Ballroom“ die Blechbläser:


 

 

 

Happy Releaseday: HATTLER meldet sich mit VELOCITY zurück! • full Album stream

VELOCITY ist das inzwischen siebte Studioalbum des stetig im personellen Wandel begriffenen Projekts HATTLER.

VELOCITY stand lange auf der Kippe, denn der Bassist Hellmut Hattler, der Namens- und Impulsgeber von HATTLER, hätte eine schwere Blutkrebserkrankung beinahe nicht überlebt.

An Musik war zunächst nicht zu denken. Die Chemie lähmte sogar zeitweise die Motorik seiner Finger und drückte sein Lebenselixier Richtung Vergangenheit. Mehrere Wochen Isolation auf einer Intensivstation brachten das neue Album schließlich ins Rollen. Musik musste sein. Sterben oder sich deren heilender Kraft bedienen, waren die Alternativen, zwischen denen Hellmut Hattler wählen konnte. Sein Körper war buchstäblich am Ende, aber sein Spirit verlangte da­nach, musikalische Grußbotschaften nach draußen zu schicken. Aber wie? Alles, sogar sein Bass war wegen drohender Keime verboten. Nach langem Tauziehen mit der Ärzteschaft, durfte das besaitete Holz schließlich unter strengen Auflagen aufs Zimmer getragen werden.

„Da lag ich dann damit im Bett, musste ihn alle zwei Tage desinfizieren, konnte aber testen, ob ich motorisch über­haupt noch in der Lage war, spielen zu können. Die vier Wochen vorher war ich zum allerersten Mal seit meiner Jugend vom Bass getrennt gewesen. Wenn meine Hände lahm geblieben wären, hätte ich vermutlich alles aufgegeben. Mir wurde während dieser Zeit noch mal ganz deutlich klar, wie sehr die Musik Teil meiner Lebenskraft war. Zum Glück ertappte ich mich ganz langsam wieder beim Finden von Themen, aber nicht beim Gedanken an deren Verwertung, denn ich war ja mit Überleben beschäftigt.“
Hellmut Hattler

Stück für Stück gab die Musik schließlich mehr Kraft als sie raubte. Und sie führte raus aus der Isolation, aus der permanenten Beschäftigung mit der Krankheit. Plötzlich sah Hellmut Hattler wieder Licht, Helligkeit und empfand Wohlbefinden.

Und jetzt ist Hellmut Hattler wieder genesen und VELOCITY wird heute veröffentlicht.

SOULGURU wünscht weiterhin alles Gute und einen Happy Reelaseday!

 

 

 

Es tut weh, wenn man einen Menschen liebt, der Gefühle für jemand anderen hat – vor allem, wenn dieser andere es nicht ernst meint. Genau davon handelt ‘Stay With Me’, die Debütsingle des rumänischen Newcomers Bastien.

Bastien über den Song:

„Er handelt von einem komplizierten Liebesdreieck, in dem niemand glücklich ist. Es geht darum, eine Entscheidung zu treffen.“

 

 

 

NIGHTMARES ON WAX veröffentlicht heute sein neues Musikvideo ‘Look up’
und kommt im November mit kompletter Live Band auf Tour:
 

 

Live-Termine:

14.11.2018 Köln – Luxor
15.11.2018 Berlin – Kesselhaus
16.11.2018 Hamburg – Mojo

 

 

Album-Tipp: SPHERE - Robot Koch meldet sich mit neuem Album zurück! • full Album stream

Photo by Neil Kryszak


 
Der preisgekrönte deutsche Musiker/Producer/Komponist Robot Koch, der seit 2013 in Los Angeles lebt, hat mit SPHERE ein neues Album veröffentlicht.

Sein organisch-elektronischer Sound wurde schon im Jahr 2003 von John Peel als „wonderful and strange – pop music from the future“ bezeichnet. Seit der Jahrtausendwende entwickelt der einstige Wahlberliner mit jeder Veröffentlichung seinen Trademark-Sound weiter, in dem er episch-filmische Stimmungen mit elektronischen Soundscapes und massiven Beats kombiniert.

Die klanglichen Sphären, in die sich Robot Koch auf SPHERE bewegt, sind vielschichtig, verschachtelt und vieldimensional, wenn Innenwelten und die Weiten des Alls aufeinandertreffen: episch, filmisch, düster und melodisch zugleich, kommt der neue Longplayer erstmals ohne Vokalgäste aus. Stattdessen fokussiert sich Koch auf Instrumentals und setzt bei ‘Numb’ und ‘All In Your Mind’ kurzerhand auf die eigene Stimme.

Alles in allem ein atmosphärisch spannendes Werk, das mich zum Teil an die legendären Pioniere der elektronischen Musik Tangerine Dream erinnert.
Absolut empfehlenswert!
 


 
 

WOODS OF BIRNAM - GRACE • 2 Videos + full Album stream

Photocredit: Yves Borgwardt


 
Die Dresdner Pop Band WOODS OF BIRNAM besteht aus dem Sänger, Pianisten und Schauspieler Christian Friedel (´Das Weiße Band´, ´Babylon Berlin´) und vier Musikern der Band POLARKREIS 18, Philipp Makolies (Gitarre), Uwe Pasora (Bass), Ludwig Bauer (Keyboards) und Christian Grochau (Drums).

Ihr drittes Album “Grace” ist atmosphärischer Pop, der Electronica, Krautrock, Pop und Indie miteinander verbindet und in dem Christian Friedel den Tod seiner Mutter verarbeitet.

Auf einen Schlag wurde es Nacht für Christian und somit auch in den Wäldern von Birnam.
Nie war diese Nacht dunkler gewesen …

 

 

 

Tracklist

Mary Lattimore – Hello From The Edge Of The Earth
Clifford Brown & Jeen Bassa ft Ella Mae Sueref – Magpie
Gretchen Parlato – Better Than (Live)
Beverly Glenn-Copeland – Sunset Village
Mica Levi & Oliver Coates – Barok Main
Carla Bley – What Will Be Left Between Us And The Moon Tonight
James Massiah – You Ain’t Got To Go Home
Scott Xylo – Ariya
Dur Dur Band – Yabaal
Naphta – Crystal Lizard
Vilhelm – Mermaid Porn
Recondite – Pretichor
Flying Lotus – German Haircut
Tin Man – Nonneo (Donato Dozzy remix)

 

 

 

New Night Light Radioshow Episode September

Tracklist:

David Sylvian – September
Djrum – Blood In My Mouth
Okay Temiz – Dervish Service
Nicole Wray – Make It Hot (Album Version)
igloo two – lazy daze
Ray Lugo – Let’s Not Pretend (Mr. Bird Remix)
Dengue Dengue Dengue – Eye Acucho feat. Mikongo
Bixiga 70 – Machado
Winston Mankunku – Aslyapo
Oneness of Juju – African Rhythms (45 Version)
Ray Lugo – Mi Alegria (Valique & Funky Junkie Remix)
Bobby Boyd – Rock On (Bob Blank Remix)
Mr. G – Now’s The Time
Denzel Curry – Clout Cobain
Michele Mercure – An Accident Waiting To Happen
Ray Lugo – Now (Valique & Funky Junkie Remix)
Tensei – Telemetry feat. Kiara Lanier & Kafele
Sool – How I Begin [Tokyo Dawn Labs]
Inkswel – Edible Pyramid feat. J to the C (The Posse Remix)
Gerardo Frisina – Camaguey
Koka Mass Jazz – Summer Soul feat. Tiffany Blu
Ocean Sky – Around & Over
Goldiva – Strangers Tonight feat. Sulene Fleming
DJ Agile – Alone Again feat. Sacha Williamson
Budda Sage, Walkman & Exorbitant DJ – SupaNova feat. Paul B.
LyricL – There You Stand
Bheki Mseleku – Celebration [Matsuli Music]
Fred P & SMBD – Angel Dust
Chilly Gonzales – Chico
Blood Orange – Runnin’ feat. Georgia Anne Muldrow
Teyana Taylor – Gonna Love Me
Soad Mohammed – Ahallefak Washkeek Lellah [Radio Martiko]
Gecko Turner – Cortando Bajito

 

 

 

Soundtracks for Living - Volume 84 (Mixtape)

 

 

Im Rahmen der Sunday Joint Serie hat der Hamburger DJ The Next einen schönen Mix im Spannungsfeld von Soul, Dub, Beats und Electronica für die Blogrebellen abgeliefert:

Tracklisting
45/7 Intro – Renegades Of Jazz
Heaven Is Not Enough – Andrey Kiritchenko
The Awakened – Tofu Resistance
Die Sonne und der Mond -Hey-O-Hansen
Es Vermitteln: Lautsprecher – Gesellschaft Zur Emanzipation Des Samples
Oran VIP – Jabu x SKRS
Kool Down – Fizzy Veins
You Are Beautiful – Pale Rabbits ft. Nika Ost
ByCa – O$VMV$M
Silent Night On Death Row – Digitalluc
Limited Love – Softmore
Sugarfree – Clockwerk
November 30 -Eddie C
White Label Copy – Unknown Artist
Bangalore Whispers Featuring MD Pallavi – Andi Otto
Marcus Binghi -Cos Tafari
Turning A Misfortune Into A Blessing -V?l?nc? Ðr?kës
White Label Copy – Unknown Artist
Lotus Eater (Edit) – Absolutemadman
Franzose – Hampelstern-Terzett

 

 
 

Soundtracks for Living - Volume 83 - Guest Mix by Grant Harbron

 

 

Soundtracks for Living - Volume 82 (Mixtape)

 

 

Happy Releaseday: Bob Moses - Battle Lines • full Album stream

Photocredit: Zackery Michael

“Battle Lines” ist das zweite Album von Tom Howie und Jimmy Vallance aka Bob Moses aus Vancouver. Es folgt dem Debütalbum “Days Gone By”, das Ende 2015 veröffentlicht wurde und zu einem Auftritt in der Ellen DeGeneres Show, zwei Nominierungen bei den Junos und den Grammys (und einem Grammy-Sieg) und einem Top 15 US Alternative Radio-Hit mit der Single ‘Tearing Me Up’ führte.

“Battle Lines” baut natürlich auf dem Vorgänger auf, verstärkt aber den Groove und bewegt sich geschmackvoll zwischen Underground-Dancfloor, Electronic und Rock und Pop.

Check it out:
 


 
 

Die Fort Knox Five haben sich bei der 46. Ausgabe der Funk The World Reihe wieder selbst übertroffen!

Tracklist:

01. Sly5thAve – Next Episode
02. The Gap Band – Shake (D-Funk Mix)
03. Kibosh – Breaking Blue
04. Stickybuds – In Your System Feat. Frase
05. Prosper & Stabfinger – Get out of My Life (ft Ashley Slater, The Pride & Groovy Basterds)
06. Ken – Closer to the Sun (DiscObeta Remix)
07. Fort Knox Five and K+Lab – Jinglin’ Janglin’ feat. Baby Bam
08. Funky 4+1 – Thats the Joint
09. Oliver – Heart Attack feat. De La Soul
10. Fort Knox Five vs. Miguel Campbell – Give it a Sky Mode Minute
11. Jem Stone vs Plump DJ’s – Flunk Hits the Flan
12. Beat le Juice – The Beat Don’t Stop feat. Mr Stabalina
13. Powel – Since We’ve Been (Original Mix)
14. Moods – Get To Know You (feat. Pip Millett)

 

 

 

Planetself - High Tide EP - full stream

Design by Mumptown

Der in Berlin lebende australische DJ und Producer INKSWEL AKA JULIAN DIONISUS AKA RAS KRISHNA AKA SOUL OF HABIB AKA PLANETSELF hat mit “High Tide” eine coole EP mit einer Mischung aus HipHop und Neo Soul am Start.

Unterstützung erhielt er dabei von Yarah Bravo, Zion I, John Robinson aka Lil Sci, Blurum13, Pugs Atomz, N’fa Jones und DJ Applejac.

Check it out: