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Idris Ackamoor ☥ The Pyramids - An Angel Fell • full album stream + Live-Video

Artwork by Lewis Heriz


 

“The new album is complete fire – right in the moment.”
Gilles Peterson

 
Die US-amerikanische Spiritual-Jazz-Band Idris Ackamoor ☥ The Pyramids ist bereits seit den 70er Jahren aktiv und galt schon immer als Geheimtipp unter Musikkennern.

Seit 2006 ist die Band wieder vereinigt, hat neue Platten produziert und tourt um die Welt.

Auch auf ihrem neuen Album »An Angel Fell«, dass  sie von  HeliocentricsIdris Ackamoor ☥ The Pyramids - An Angel Fell • full album stream + Live-Video-Mastermind Malcolm CattoIdris Ackamoor ☥ The Pyramids - An Angel Fell • full album stream + Live-Video produzieren ließen, verbinden sie einmal mehr Spiritual Jazz mit Funk und afrikanischen Rhythmen.

Thematisch beschäftigt sich das neue Album des charismatischen Saxofonisten nicht nur mit negativen Entwicklungen wie Klimawandel und Umweltverschmutzung, sondern auch mit den positiven Dingen wie die Schönheit unberührter Natur oder die heilenden Kräfte der Musik, was letztlich die zentrale Idee des Spiritual Jazz ist.
 

 

 

K.O.G und Tom Excell aka ONIPA aus London haben ihre Debüt-EP “Open My Eyes” samt Video veröffentlicht. Afro-Futurism!
 


 
 

 

 

 

Die kenianische Rapperin, Sängerin und Perkussionistin Muthoni hat 2013 zusammen mit den Schweizer Produzenten GR! und Hook das Projekt Muthoni Drummer Queen (MDQ) ins Leben gerufen.

Das vor kurzem erschienene Album #SHE ist ein Konzeptalbum für und über die Frauen in Kenia und der ganzen Welt, das zum Tanzen einlädt, die Musik und das Frau sein zelebriert.

Musikalisch irgendwo zwischen Dancehall, HipHop und R’n’B angesiedelt, macht das abwechslungsreiche Album mit seinen Texten Mut und ist trotzdem sehr unterhaltsam:
 


 

 

 

 

 

Videopremiere: Gambischer Flüchtling und deutscher Produzent veröffentlichen mit 'Sticky Pulp' gemeinsame Single und Musikvideo // #unification

Mit ‘Sticky Pulp’ veröffentlichen der Freiburger Musiker und Produzent Sorian Flydd und der aus Gambia geflüchtete Musiker und Sänger Warrior Singhateh mehr als nur einen Dancehall-Reggae Track.

Warrior Singhateh kam als politischer Flüchtling nach Deutschland und wie es das Schicksal so wollte, begegnete er dem Music-Creator Sorian Flydd. Sofort war beiden klar, dass hier zwei kreative Köpfe auf gleicher Wellenlänge liegen. Aus ihrer musikalischen Zusammenarbeit heraus entstand der Song ‘Sticky Pulp’ für das in Kürze erscheinende Album „Electric Diversity“ von Sorian FLydd. Schnell fanden die beiden Musiker viele Unterstützer, um die gemeinsame Arbeit weiter voran zu bringen. Sogar ein Crowdfunding-Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden, um den Song und die Message dahinter einem größeren Publikum vorzustellen.
 

„Viel zu viele Schlagzeilen drehen sich immer nur um negative Berichte, was Flüchtlinge in unserem Land angeblich so anstellen. Man findet kaum Berichte über tolle Projekte der Leute die zu uns kommen. Und genau das wollen wir ändern und unsere Geschichte erzählen – Nämlich wie unsere Kultur durch die anderer Menschen immer vielfältiger und bunter wird. Wie jeder davon profitiert, wenn man zusammen arbeitet. Wir möchten anderen Leuten Mut machen, aufeinander zu zugehen und gemeinsam etwas zu schaffen, was größer und stärker sein wird, als die Leistung jedes Einzelnen.“
– Sorian Flydd

 

„’Sticky Pulp’ erzählt die Geschichte eines Freundes von mir, der sich in ein Mädchen verliebt hat, sich aber nicht traut, sie anzusprechen. Er nimmt seinen Mut zusammen, offenbart seine Liebe, wird aber abgewiesen. Er gibt jedoch nicht auf und letztendlich gibt es doch ein Happy End! Diese Geschichte ist ein Beispiel, wie wichtig es ist, aufeinander zu zugehen und über seine Gefühle zu sprechen, auch wenn man Angst davor hat, was danach sein wird.“
– Warrior Singhateh

 


 

 


 

#unification – diesen Hashtag möchten die Beiden Musiker beleben. Postet unter #unification Eure Erfahrungen, die Ihr mit Menschen die zu uns kommen gemacht habt und erzählt Eure Geschichte! Zusammen können wir so spannende Projekte sichtbar machen, die es in unserem Land gibt!

 

 

Tracklist:

01 (INTRO) Pele Goal From The 1970 World Cup Final (Live Commentary)
02 The Rejected – O Craque De Futbol
03 Dicky Trisco – O Cao Engarrafado
04 DJ Laurel – More Shame
05 Linear John – Plates (Doctor Stereo Re-Twist)
06 Simon Mills – Machine Fruit
07 Giovanni Lucchetti – Back In Nulvi
08 Erase Me – Limbo
09 (INSERT) Valentina & Yellow Claw – Villain
10 Kyrill & Redford – Mutterkorn (Zigan Aldi Remix)
11 Simple Minds – League Of Nations
12 FOFtreaL Quintet – I Won’t Try
13 Audio Jacker & Discotron – Could You Be Loved (Discotron Remix)
14 Hotmood – In Africa
15 Les Sympathics de Porto Novo – A Min We Vo Nou We

 

 

 

Tracklist

Pearls Before Swine – Another Time
Assagai – La La
Vesna Gorše, Dražen Franolić, Jurica Ugrinović – Blasé
Entourage – Millbrook
Ströer Duo – Vietnam
MA.MOYO – Prelude
Earl Klugh – The April Fools
International Harvester – It’s Only Love
Os Mulheres Negras – Common Uncommunicability
Abrão – Vozes No Vento
Idris Ackamoor & The Pyramids – Message To My People
Auqhuatam – Canto Pra Hoyum (Lagartijeando remix)
Madala Kunene – Khono Thwele
Pierre Akendengue – Negro
Franco & le T.P O.K Jazz – Kinsiona
Fikret Kızılok & Bülent Ortaçgil – Bir Nihavend Yalnızlık

 

 

 

Happy Releaseday: Andrea Benini - Drumphilia Vol. 1 // full album stream

“Drumphilia Vol. 1” ist ein Rhythmus Experiment des in Berlin lebenden italienischen Drummers, Komponisten, Produzenten, DJs und Kopf von Mop Mop – Andrea Benini – im Spannungsfeld von traditionellen Instrumenten und analoger Elektronik. Das Projekt ist das Resultat von vielen Jahren, die Andrea Benini mit dem Studium afrikanischer und karibischer Percussion verbracht hat. Traditionelle Rhythmen treffen auf analoge Drum Maschinen und Drum Synthesizer um einen ganz speziellen Sound zu kreieren. Spannend!
 

 

 

Promo-Mixtape des in Berlin lebenden italienischen Drummers, Komponisten, Produzenten, DJ und Kopf von Mop MopAndrea Benini – für sein am 22. Juni erscheinendes Projekt Drumphilia Vol. 1:
 


 

 

 

 

 

Die afroamerikanische Band um Idris Ackamoor, die mit “Lalibela” (1973), “King Of Kings” (1974) und “Birth/Speed/Merging” (1976) in den Siebzigerjahren drei Meilensteine des Spiritual Jazz veröffentlichte, hat sich 2012 wieder vereint. Nach “We Be All Africans” von 2016 ist “An Angel Fell” das zweite Album bei Strut.

Das Album wurde von HeliocentricsSpiritual Jazz zur Heilung einer aus den Fugen geratenen Welt: IDRIS ACKAMOOR & THE PYRAMIDS - AN ANGEL FELL // full Album stream-Mastermind Malcolm Catto in London in den Quatermass Studios produziert. Sie zeigt das kosmische Jazzkollektiv, wie es in absoluter Höchstform acht Stücke zu einem apokalyptisch entrückten Soundspektakel à la Sun Ra Arkestra vermengt.

Folklore, Fantasie und Drama – die Stücke greifen globale Themen auf, die mir wichtig sind, und die alle betreffen.”
– IDRIS ACKAMOOR

 
Dazu gehören für den charismatischen Saxofonisten nicht nur negative Entwicklungen wie die Klimakatastrophe oder Umweltverschmutzung, sondern auch positive Dinge, zum Beispiel Gemeinschaftsarbeit, die Schönheit unberührter Natur oder die heilenden Kräfte der Musik. Letzteres ist bekanntlich die zentrale Idee des Spiritual Jazz. Dass diese nach wie vor aktuell ist, zeigt neben der aktuellen politischen Weltlage auch eine Veröffentlichung wie “The Epic”, mit der unlängst Kamasi Washington einem jüngeren Publikum ein fulminantes Update in afrozentrischer Musik verpasste.
 


 

 

I’m Not Here To Hunt Rabbits - Botswanas feinste Gitarrenmusik auf einer Compilation von Piranha Records // Videoplaylist + full Album stream

Bild: Screenshot Youtube Video

Als David Aglow, Labelchef von The Vital Record, von einem Freund 2009 einen youtube-Link zugeschickt bekam, ahnte er nicht, was ihn erwartete. Am ehesten Spam, dachte er – und hätte fast gar nicht erst geklickt. Als er es schließlich doch tat, fand er sich mitten in einer Schatzkammer von „Botswana Music Guitar“ wieder: Exzentrisch gespielter Folk von den staubigen Rändern der Kalahari, von einer künstlerischen Intensität, die sich mit jedem Genre messen kann.

David Aglow wollte alles darüber wissen. Er fand Johannes Vollebregt mit dem youtube-Alias „Bokete7“,  der die Clips aufgenommen und gepostet hatte. Der Niederländer war 1979 mit einer Hilfsorganisation nach Botswana gegangen, wo er seit mehr als dreißig Jahren lebt. Seit jeher musikbegeistert und als Gitarrist aktiv, gründete er eine neue Band und begann, die lokalen Gegebenheiten zu erkunden. Die Musikszene war so lebendig und außergewöhnlich, dass er anfing, Videos der Künstler aufzunehmen und sie in seinen youtube-Kanal zu stellen. David Aglow schlug ihm eine Veröffentlichung vor und so kam es zu den professionellen Aufnahmen der verschiedenen Künstler in Gabarone / Botswana.
 


 

 
 

Die Geschichten der Musiker sind in einem 36-Seiten-Booklet versammelt, und spiegeln sich – mal journalistisch erzählt, mal poetisch; mal ernst, oft aber auch mit ihrem ganz eigenen Witz – zusätzlich in den Texten.
“I‘m Not Here to Hunt Rabbits”  ist ein Musterbeispiel dafür, wie Musikliebhaber, Feldforscher und Verlage im Idealfall ihre Kräfte bündeln, um Musikern zu internationaler Aufmerksamkeit zu verhelfen.
 


 

DJ- und Produzenten-Lagende J.PERIOD hat mal wieder ein richtig geiles Mixtape abgeliefert.

Das kostenlose Mixtape besteht aus Remixen und MashUps, die J.PERIOD aus Samples vom Black Panther Soundtrack und Outkast-Tracks angefertigt hat:

1. Wakandan Airlines [Sky High] [J.PERIOD Remix]
2. Seasons Change b/w Afro-Future [J.PERIOD Remix]
3. Wakanda vs. Babylon [J.PERIOD Remix]
4. T’Challa vs. Killmonger [Elevation Anthem] [J.PERIOD Remix]
5. T’Rosa Parks [J.PERIOD Remix]
6. Royal Panther b/w Wakandan Belle [J.PERIOD Remix]
7. All Hail The Dora Milaje [Interlude]
8. Wakandan Church Cookout [J.PERIOD Remix]
9. Storytellin’ [J.PERIOD “Fela-bration” Remix] feat. Daniel Crawford
10. WakandATLiens [J.PERIOD Remix]
11. Jabariland Outkasts [Outtro] [J.PERIOD Remix]
12. Bombs Over Wakanda [Reprise] [J.PERIOD Remix]
13. Bonus: T’Challa in ATL [J.PERIOD Remix]
14. Download Only: The Story of Hip Hop [N’Jobu Speaks] featuring Sterling K. Brown

 

free download

 

#WakandaForeverEver

 

 

Album-Tipp: African Connection - Queens and Kings // 2 Videos + full Album stream

African Connection wurde 2016 von Musikern aus Ghana, Amerika und Dänemark gegründet. Wie sollte es auch anders sein, ist ihr Sound inspiriert von Fela Kuti, Pionier des Afrobeat und nicht nur in Nigeria eine Legende. Ihr Schlagzeuger, Frank “CC YoYo“ Ankrah, spielte mit Fela in den 80er Jahren und war Student von Tony Allen.

Die muttersprachlichen Lyrics von African Connection stammen von allen drei ghanaischen Mitgliedern der Band und behandeln unterschiedlichste gesellschaftliche Themen.

Neben den Songs thematisiert auch der Titel des Albums „Queens and Kings“ (VÖ 30.03.2018) die Rolle der Frau und ihre Unterdrückung. Musikalisch verbinden African Connection Highlife, Funk, Afrobeat, Rock und westafrikanische Traditionen miteinander und bieten somit eine signifikante und moderne Interpretation und damit auch Erweiterung des Genres.

Hier ist die erste Single, der Album-Teaser und das komplette Album im Stream:
 

 

 
 
 

 

Tracklist:

Busta Brown – I Feel Good (Soul Mates Remix) – Amerigo Gazaway
Bhangra Paanch feat. Beta-G – Fort Knox Five
Yallahs – Captain Planet
Ritmo Sabroso – Dance Kill Move
cumbia (remix_demo) – Deela
Maskathon – Deela
Today (T.R.O.Y.) – DJ Melo
Grasshopper (Nostalgia 77 Remix) – Eric Sumo
Turn It Up – Kabanjak
I Can´t Move No Mountains (Scrimshire Edit) – Margie Joseph
Natural High (final max) – Natural Born Groovers
Juba May – Oddisee
Rumba Bacana Inst.(Nickodemus Remix Instrumental) – Pernett
La Rumba Bacana (Nickodemus Remix) – Pernett
#4081 – Semi Hendrix
Make It Drip – Suff Daddy
Heikki – Tor
L’Arbre du Te´ne´re´ – AkizzBeatzz
Enemies Get No Water – Cousin Culo
She’s A Bitch [Explicit] – Missy Elliott
Spring Again (Altered Tapes Rework) – Biz Markie
Kill Dem – Busta Rhymes Feat. Pharrell & Tosh
Sina Makossa – Chief Boima & Uproot Andy
Esperanza – Whiskey Barons
Mambo El Kingston – Red Astaire
Criminalogy (Altered Tapes Rework) – Raekwon
Dirty Money (AkizzBeatzz Official Funked-Up Remix) – Antibalas
Grandpa Was A B-Boy – D-Mars, aka, Rocky Marsiano
Teenage Mother – Dexter
Flippin’ It On – Thunderball
Rise Up – Greenwood Rhythm Coalition
Trouble With Me – The Q4
Far Far Away – United Vibrations