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Die Fame-Studios in Muscle Shoals / Alabama sind der Brutplatz für einige der kreativsten Sounds der amerikanischen Musikgeschichte. Grammy-Gewinner und Platin-gekrönte Superstars wie Aretha Franklin, Wilson Pickett, Otis Redding, Bob Seger, Rolling Stones, James Brown, Lynerd Skynerd, Black Keys, Alica Keys, Paul Simon, .. haben dort ihre Alben aufgenommen.

Mit der Tribute-Compilation „Muscle Shoals… Small Town, Big Sound“ erscheint nun anläßlich des 60sten Jubiläum der Fame Studios eine hochkarätig besetzte Hommage an den legendären Sound von Muscle Shoals, Alabama, und verdeutlicht wie einflussreich ihre Musik ist – früher wie heute. Die Compilation zollt dieser Ära Respekt und Ehrerbietung mit Muscle Shoals-Klassikern die in den gleichen legendären Studios und mit vielen der erstaunlichsten, lokalen Studiomusiker neu aufgenommen wurden.

Produzent, Publisher und Mitbesitzer der FAME Studios, Rodney Hall, hat „Muscle Shoals…. Small Town, Big Sound” produziert und kuratiert – gemeinsam mit Grammy, ACA und CMA Gewinner und Dreamlined Entertainment Gründer Keith Stegall. Rodneys verstorbener Vater gilt als der „Vater des Muscle Shoals Sound“. Auch einige seiner letzten Produktionen sind auf dem Album zu finden.
 

 


 

 

 

Photocredit: Atlantic Publicity

Als ARETHA FRANKLIN vor einigen Wochen, am 16. August 2018, verstarb, traf diese Nachricht ihre Fans und alle ihre Bewunderer wie ein Schock. Zu diesem Zeitpunkt stand die Veröffentlichung der neuen Compilation “The Atlantic Singles Collection 1967-1970” bereits fest, und plötzlich wird eine liebevoll zusammengestellte Sammlung von Songs zu einem berührenden Nachruf auf eine der größten Sängerinnen, die die Welt erleben durfte.

Den Grundstein für ihre legendäre Karriere legte ihr 1967 erschienenes, erstes Nummer-1-Album „I Never Loved A Man The Way I Love You“, das vom Rolling Stone auf Platz 84 der „500 besten Alben aller Zeiten“ geführt wird und das erste Album war, das ARETHA FRANKLIN für Atlantic Records aufnahm. In den folgenden Jahren wurde ARETHA FRANKLIN weltweit zum Inbegriff für Soul und eine der erfolgreichsten Sängerinnen und geehrtesten Persönlichkeiten aller Zeiten. Drei Jahre lang war ihr Name ununterbrochen in den US-Pop- und R’n’B-Top-20 zu finden. In dieser Zeit gab es neun Gold-Singles, drei Gold-Alben, drei Grammy®-Awards und ihre erste Kette von internationalen Hits.

“The Atlantic Singles Collection 1967-1970” bringt alle Hits aus dieser wichtigen Phase:
 


 

 
 

 

 


 
 
Vielfalt, Mut und Qualität:
Das sind die Markenzeichen, mit denen MPS – die Musik Produktion Schwarzwald – als Deutschlands erstes Jazz-Label mit seinem Gründer Hans Georg Brunner-Schwer Weltruhm erlangten. Am 1. April 2018 feierte das in Sachen hochwertiger Jazz-Sound bekannte Label seinen Fünfzigsten.

 
 
Mekka für Oscar Peterson, George Duke, die Singers Unlimited und jede Menge junger europäischer Entdeckungen: Die MPS-Studios in Villingen schrieben dank hochwertiger Aufnahmetechnik und unverwechselbarer Ästhetik zwei Jahrzehnte lang pionierhaft Jazzgeschichte. Bis heute sorgt der „most perfect sound made in the Black Forest” für leuchtende Ohren bei Analog-Fans weltweit. Ein kleiner historischer Abriss.

Die eigentliche Geburt des Labels datiert ins Jahr 1968, doch sie hat eine bewegte Vorgeschichte, die sich um die berühmten Initialen HGBS ranken. Der Industriellensohn Hans Georg Brunner-Schwer (kurz: HGBS) ist als Miteigentümer des Herstellers für Radioempfangsgeräte SABA (Schwarzwälder Apparatebauanstalt) nicht nur begeisterter Audiotechniker, sondern auch ein musikverrückter Pianist. Oberhalb des Wohnzimmers seiner Villa richtet er sich ab 1958 ein Tonstudio mit der ausgefeiltesten Technik ein, die damals zu haben ist. Als Oscar Peterson 1961 in Zürich ein Konzert gibt, lockt Brunner-Schwer ihn zu einem ersten Hauskonzert in den Schwarzwald. Der Kanadier ist so begeistert vom Sound des Flügels bei den Aufnahmen, dass er jährlich zu Wohnzimmer-Sessions zurückkehrt.

Unterdessen produziert HGBS ab 1963 bereits Schallplatten unter dem Labelnamen SABA, etwa mit den Pianisten Wolfgang Dauner und Horst Jankowski, auch George Duke ist 1966 erstmals schon zu Gast. Als Brunner-Schwer 1968 bei SABA aussteigt, gründet er MPS. Die ersten Veröffentlichungen unter dem neuen Kürzel sind die Peterson-Aufnahmen, die nach dem Vertragsende des Pianisten bei Verve nun endlich erscheinen dürfen. Sie sind Startschuss zu einem illustren Katalog, der bis 1982 über 500 Aufnahmen umfassen wird.

Das Studio zieht in ein anderes Gebäude des Werksgeländes in der Richthofenstraße um, einen Steinwurf von der Familienvilla entfernt. Es sind weiterhin die Pianisten von Eugen Cicero über George Shearing bis Monty Alexander, die es HGBS angetan haben. Doch darüber hinaus baut MPS eine Schatzkammer mit Vertretern nahezu jeder Stilrichtung auf. Die Recording Sessions finden längst nicht nur in Villingen statt, sondern etwa auch in New Yorker Studios, Livemitschnitte liefern die Berliner Jazztage. Enge Teamworks mit Tonmeister-Koryphäen wie Willi Fruth und Rolf Donner garantieren den hohen klangästhetischen Anspruch, und viele Entdeckungen werden durch den damaligen Jazzpapst Joachim-Ernst Berendt vermittelt, der beim nahen Südwestfunk wirkt.

Neben den Pianisten sind als zweite Instrumentalistengruppe die Geiger am prominentesten vertreten: Sowohl Altmeister Stéphane Grappelli als auch Bluesmann Don „Sugarcane” Harris und die jungen Wilden wie Jean-Luc Ponty oder Didier Lockwood versammeln sich unter dem MPS-Signum. Große Namen des internationalen Jazz wie Freddie Hubbard oder Jim Hall bereichern den Katalog. Zu den Stammgästen zählen auch Big Bands von Dizzy Gillespie und Count Basie bis zu Peter Herbolzheimers Rhythm Combination and Brass, Unterhaltungsorchester von Kurt Edelhagen oder Erwin Lehn veröffentlichen auf dem Schwarzwaldlabel. Schließlich feiert auch die menschliche Stimme in Villingen Höhenflüge: Mit den Singers Unlimited lotet Brunner-Schwer aus, wie viele Vokalspuren er übereinander legen kann. Bei den Multi-Track-Sessions entsteht das berühmte Jingle mit der zweiten, internationalen Deutung von MPS: „most perfect sound”.

MPS schaut jedoch auch stets pionierhaft über die Abbruchkanten des Jazz. Was ab den späten Achtzigern als „Weltmusik” in den Mainstream hineinwirkte, findet in der Reihe „Jazz meets the world” schon viel früher eine Heimstatt: Toni Scott trifft sich mit Musikern aus Bali, Irene Schweizer mit Indern, George Gruntz mit Arabern. Legendär auch die Begegnung des US-Saxophonisten mit dem indischen Sarodspieler Ali Akhbar Khan oder die Einspielungen des brasilianischen Saitenmeisters Baden Powell. Ein ausgemachter Liebling des Labels wird Dave Pike, der die groovige Seite des MPS-Repertoires mit indischen Tönen anreichert.

Dass innerhalb der europäischen Sektion junge deutsche Musiker immer einen herausragenden Stellenwert im MPS-Katalog besitzen, prägt die heimische Jazzhistorie bis heute. Interpreten wie Volker Kriegel, Wolfgang Dauner und die beiden Kühn-Brüder Rolf und Joachim werden auf dem Label groß. Mit Albert Mangelsdorff und Gunter Hampel finden sich ausgeprägte Interpreten auf dem Avantgarde- und Free-Sektor, der durch Cecil Taylor und Archie Shepp auch international vertreten ist. Schließlich widmet sich MPS mit Hingabe der Klassik: Für den österreichischen Pianisten Friedrich Gulda wird eigens ein Bösendorfer Grand Imperial angeschafft, der auch heute noch unverrückbar an seinem Platz im Studio steht, samt roten Markierungen für die ideale Positionierung der Mikros. 1983 verkauft Hans Georg Brunner-Schwer viele der Aufnahmerechte an die Polygram, die in der Folge etliche MPS-Aufnahmen im CD-Format veröffentlicht.

2014 schließlich, zehn Jahre nach dem Tod von Brunner-Schwer, findet der Katalog eine neue Heimat bei der Edel AG und schreibt seine Geschichte in zweifacher Weise fort. Die unermesslichen Schätze des Labelkatalogs werden Schritt für Schritt neu zugänglich gemacht, mit einer Digitalisierung aller Alben und einer Wiederveröffentlichung ausgesuchter Titel auf Vinyl und Tonband in höchster Klangtreue, etwa Einspielungen von Oscar Peterson, George Duke oder Monty Alexander. Parallel hierzu eröffnet das Label nach 30 Jahren Pause ein weiteres Kapitel von Neuveröffentlichungen. Das breite stilistische Spektrum umfasst hier bereits u.a. Aufnahmen von Klarinettenlegende Rolf Kühn, Soulstress China Moses, Berlins Jazzwunder Lisa Bassenge, dem brasilianischen Mandolinisten Hamilton de Hollanda und Weltmusikstar Mari Boine. Für sein spannendes, etikettenfreies Repertoire konnte MPS bereits 3 ECHO-Auszeichnungen gewinnen. 2018 wird die Release-Renaissance mit illustren Namen und Produktionen fortgesetzt: Rolf Kühn ist dafür genauso ins Studio gegangen wie die charismatische Jazzsängerin Malia und der experimentelle Vokalist und Arrangeur Erik Leuthäuser. Eine Brücke von der Jetztzeit zurück zu MPS-Meilensteinen wird ab April die „Ambassador”-Serie schlagen. Prominente von Gilles Peterson und Ed Motta bis zu Till Brönner und Götz Alsmann präsentieren dann nämlich mit ganz persönlichen Liner Notes ihre Lieblings-Alben aus dem Schwarzwälder Katalog, selbstverständlich als Neupressungen.

 

 

 

(c) Mariagrazia Giove

COSMIC FOREST schickt uns auf eine spirituelle Reise durch das Universum von MPS.

Seit fast 50 Jahren gilt „Musik Produktion Schwarzwald” als wichtigstes deutsches Jazz-Label der 60er und 70er Jahre. Neben jüngeren Firmen wie ECM, Enja und ACT steht es bis heute für den interessantesten und umfangreichsten Katalog des „Jazz Made in Germany”, mit rund 500 Albumtiteln unterschiedlichster Couleur.

Unternehmer Hans Georg Brunner-Schwer (HGBS) ist gleichzeitig Inhaber von SABA, der „Schwarzwälder Apparate Bau Anstalt” in Villingen/ Schwenningen, als er 1965 die gleichnamige Schallplattenfirma mit eigenem Tonstudio ins Leben ruft. Drei Jahre später werden Produktionsstätte und Label dann in MPS umbenannt. Die besondere Ausstattung und hochwertige Pressqualität der meist in 500er bis 1000er-Auflagen gefertigten LPs gelten noch heute als „State of the Art”. Somit ist SABA/ MPS auch das wichtigste deutsche Jazz-Label für Vinyl-Sammler.

Noch immer lassen sich weithin unbekannte Perlen des Katalogs entdecken, wie die von Nicola Conte kuratierte Compilation “COSMIC FOREST – The Spiritual Sounds of MPS” mit Spiritual Jazz der Jahre 1965-75 jetzt zeigt.

Conte stammt aus dem italienischen Bari, ist seit Jahrzehnten weltweit bekannter Musiker, Produzent, DJ und Plattensammler aus Leidenschaft, dazu einer der profundesten Kenner des europäischen Jazz. Sein besonderes Händchen gräbt stets etwas tiefer, wenn es um die Zusammenstellung einer Kompilation geht. Hier konzentriert er sich auf die spirituellen Highlights des MPS-Katalogs, befördert bekannte, aber auch obskure Schätze ans Tageslicht und verbindet die Stücke durch seinen persönlichen roten Faden.
 


#nicolaconte #mpsrecords #mpsmusic

 

 

Dritter Teil der hervorragenden House-Serie The Move von Tokyo Dawn Records
feat. DJ Agile, LyricL, Sool, Planetself, Pho Queue, u.v.a. im full stream:
 

 

 


 
Mit der Veröffentlichung von “le café abstrait volume 12” klingt das Konzept, das Raphaël Marionneau vor über 20 Jahren entworfen hat, sogar noch frischer und moderner als je zuvor.
 
Die Geschichte der Marke “abstrait” und ihrem globalen Erfolg wurde schon oft erzählt. Marionneau hat sich mittlerweile in seiner langjährigen Heimat Hamburg niedergelassen und tourt nicht mehr so ausgiebig wie früher. Doch das bedeutet keinen Stillstand. Die zwölfte Ausgabe berichtet von der Suche nach innerer Ausgeglichenheit und Balance mit der Welt. Es geht darum das zu schätzen, was man gerade tut, aber auch unbekannte Dinge zu entdecken und für sich anzunehmen.
 
 
 

“Es ist ein jedes Mal ein fast heilsamer Prozess, diese Musik für meine Hörer zusammenzustellen. Ich setze mich keinem Druck aus und suche in aller Ruhe nach dem richtigen Sound. Die Ideen kommen dann meist von ganz alleine. Sei es wenn ich zuhause Musik höre, unterwegs im Zug oder bei einer meiner vielen Radioshows. Ich spiele einen Track und denke: ‚Ja, der passt perfekt in die nächste Ausgabe meiner Compilation’.“
– Raphaël Marionneau

 

 

Auf „Cat Scratchin‘ – Ladies In The Groove“ versammeln sich 28 uralte, klassische Rhythm“n“Blues-Songs versammeln, auf denen Sängerinnen oder überwiegend Sängerinnen zu hören sind.

Künstlerinnen wie REBECCA WILLIAMS, PEARL GALLOWAY, KITTY KAYE AND THE CATS, MARY COLEMAN, SANDRA MEADE, CHAROLETTE COLE, PEARL WOOD oder RUTH DURAND, um nur einige wenige zu nennen, sind keine Weltstars, sondern Vertreter der breiten Masse von Künstlern, die den Blues und Rhythm‘n‘Blues von der Basis aus mit unzähligen Aufnahmen und Liveauftritten überhaupt erst zum Leben brachten. Dabei sind ihre Songs nur selten schlechter als die der gefeierten großen Ikonen des Musikstils und machen diese Zusammenstellung zu einem sehr kurzweiligen Vergnügen.

Das klingt dann ungefähr so:
 



 

 

Die Sommer Compilation 2018 von Chillhop Records aus den Niederlanden kommt mit 23 chilligen HipHop Instrumentals und kann kostenlos heruntergeladen werden:

 


 

 

Die erste Vinyl-Compilation der beliebten YouTube-Serie “Beats on Road” ist da!

14 Producer haben sich mit ihren Beats an dem Release beteiligt, mit dabei sind unter anderem Robot Orchestra, Figub Brazlevic, digitalluc, FloFilz, Svumato und Philanthrope.

Bereits bei der Ankündigung der auf 300 Stück limitierten Vinyl war diese auf Platz 1 der Vinyl Digital-Labelcharts eingestiegen.

Das YouTube-Format “Beats on Road” wurde 2016 von HtoO und JollyJay, die auch für die Rap-Plattform Don’t Let The Label Label You verantwortlich sind, ins Leben gerufen. Die inzwischen 16 Episoden starke Serie begleitet deutsche und internationale Producer bei Live-Beatsets in der Berliner U-Bahn. Zwischen Warschauer Straße und Uhlanstraße werden die Sets selbst, aber auch die Reaktion der Passanten gefilmt. Ziel ist es, die oftmals viel zu wenig beachteten Producer im HipHop aus ihren Studios heraus in die Öffentlichkeit zu holen. Das Format erfreute sich internationaler Aufmerksamkeit.
Eine neue Staffel steht bereits in den Startlöchern.

Die Vinyl-LP gibt es hier, das exklusive “Beats on Road”-Set von DJ Cutrock mit allen Tracks der Platte gibt ihr hier:
 


 
Track List:
1. FloFilz – Gelbstich feat. WunTwo
2. illitarate – Goodbye
3. Mr Slipz – Look At Me
4. Robert Orchestra – DustyRhodes
5. digitalluc – 8m²
6. Philanthrope – Mellowmondays
7. Figub Brazlevic – Homie Simpson
8. Clockwerk – PurpleBlood
9. René Schier – Pingpong
10. Lunchbag – Herbs Birds
11. Afromaniac- Slip Knot
12. Tis L – MCBombertypeHipHopBeat
13. Svumato – Albatros
14. B-Side – Fielder
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lowup Records aus Brüssel feiern mit dieser 15 Track starken Compilation ihr 10jähriges Jubiläum.

Auf die Ohren gibt es eine Reise durch die globale Club Szene:
 

 

 

 

… und präsentiert uns 15 HEAVY FUNK, DEEP SOUL, AFRO, BOOGALOO ESSENTIAL FLOORFILLERS:
 

 

 

 

 

 

 

“Too Slow to Disco Brasil” taucht tief ein in die oft übersehene Seite brasilianischer Musik: brasilianischer Soul, Funk und AOR, kompiliert von Ed Motta!

Ed Motta, der junge Neffe der legendären brasilianischen Soul-Ikone Tim Maia, wirbelte bereits in den 80ern mit seiner ersten Band mächtig Staub auf und landete prompt einen Hit in der “Carioca” Soul-Szene. Bis heute hat Ed 15 Alben veröffentlicht und springt dabei von Genre zu Genre, was ihn zu einem der ausgebufftesten Musiker und Kuratoren der Gegenwart macht. Bei den Künstlern, die Ed Motta auf “Too Slow to Disco Brasil” versammelt, handelt es sich um obskure Figuren wie Carlos Bivar oder Gelson Oliveira & Luiz Ewerling, deren Songs von privat gepressten Alben stammen – so rar, dass sie nicht einmal auf Discogs gelistet sind! Darüber hinaus schuf Ed ein regelrechtes Pantheon brasilianischer Musikhelden wie Rita Lee (die Teil der legendären Os Mutantes war), Cassiano (einer der Gründer von Bossa Trio und Os Diagonais) und Plattenmillionäre wie Roupa Nova, liebevoll “Toto Brasiliens” genannt. Und wie immer bei der Too Slow to Disco-Reihe sind auch einige Unbekannte dabei, die aber stets Megahits abliefern.