Beiträge

Tracklist:
Patrick Watson – Hommage
Daniel Lanois – The Deadly Nightshade
Sunken – Visions of You
A Bolha – Um Passo a Frente
The Penn Kings – Lady In The Country
Lô Borges – O Trem Azul
James Blake – I’ll Come Too (Live)
Lesley Duncan – Love Song
Lquinn – PCanimation
Stack Medeiros Band – Hard to let go
Issac Douglas – I Need You Right Now
Spirit of love (C Bridges) – Amazin’ Grace
Dr Mattie Moss Clark & Twinkie Clark – Tried him and I know him

 

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Heute feiert das EP-titelgebende Stück ‚Autumn Falls‘ 🍁🍂 von Gregor McEwan seine Premiere.

Um die herbstliche Stimmung auch durch das Arrangement einzufangen, hört Ihr auf dem Stück ausschliesslich rein akustische Instrumente wie Cello, Geige, Kontrabass, Westerngitarre und Besen-Drums.

„… Nach einem gefühlvollen Picking erklingt eine dominante, volle Westerngitarre und die väterlich dunkle Stimme des Protagonisten übernimmt ganz klassisch das Protektorat über unsere Emotionen. So beschützt einen in diesem Song der Held der Geschichte und teilt uns klanglich mit, dass wir uns keine Sorgen machen müssen. Wie ein in die Scheide zurückgestecktes Beidhänderschwert, an dem man sich so verwahrt nicht mehr schneiden kann, es aber in seiner Nähe weiß, wenn es doch gefährlich werden sollte. Autumn Falls also – doch wer angesichts dieses Refrains keinerlei Hoffnung verspürt, dem kann ich auch nicht mehr helfen!…“
(Jörkk Mechenbier)

 

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LYRICS

Dropping a line
Just make it rhyme
Making up lies
I can’t memorize
Getting it wrong
Another damn song
Paying my dues
No money to lose

Just like a fork in a world of spoons
I take a walk on this big balloon
Seasons just pass
To see them flash past

As autumn falls
And leaves fields of gold
I see how time just flies by
As autumn leaves
And rain falls in sheets
I’ll be right by your side

Dropping a brick
Gimme a kick
Bored to death
Couldn’t care less
Getting it done
That other damn song
Paying my way
In cultural decay

 

 

 

Hier sind die Tourtermine der SPRING FORWARD / AUTUMN FALLS TOUR!
Aufgrund der Covid-19 Situation mussten ein paar weitere Termine ins Frühjahr 2021 verschoben werden. Ich werde Euch bzgl. der weiteren Tour-Entwicklungen durch diesen Newsletter auf dem Laufenden halten. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass Ihr momentan nicht nur mir, sondern auch den Veranstalter*innen und Venues in Eurer Nähe… und auch deren Personal, einen riesen Gefallen tun würdet, wenn Ihr Euch Konzerttickets sichert und/oder diese behaltet. Vielen lieben Dank und bitte verbreitet doch die News, den Song, das Video und die Termine…
luv, peace & body’s defences!
Greg

 
SPRING FORWARD / AUTUMN FALLS TOUR

24/09/20 Weiden – Max-Reger-Halle (Klein & Kunst)  FB Event | Tickets
26/09/20 Lauterbach – Adolf-Spieß-Halle  FB Event | Tickets
15/10/20 Berlin – Badehaus  FB Event | Tickets
16/10/20 Leipzig – Horns Erben  FB Event | Tickets
17/10/20 Magdeburg – Moritzhof  FB Event | Tickets
22/10/20 Göttingen – Nörgelbuff  FB Event | Tickets
25/10/20 Münster – Pension Schmidt  FB Event | Tickets
28/10/20 Kassel – Kulturzentrum Schlachthof  FB Event | Tickets
29/10/20 Dortmund – subrosa  FB Event | Tickets
30/10/20 Düsseldorf – Hotel Friends  FB Event | Tickets
01/11/20 Schermbeck – Ehemalige reformierte Kirche  FB Event | Tickets
05/11/20 Darmstadt – Künstlerkeller  FB Event | Tickets
06/11/20 Neunkirchen – Stummsche Reithalle  FB Event | Tickets
09/11/20 A-Graz – Die Scherbe  FB Event tba | Tickets tba
10/11/20 A-Wien – Clash  FB Event tba | Tickets tba
26/02/21 Paderborn – Deelenhaus  FB Event | Tickets
03/03/21 München – Milla Club  FB Event | Tickets
05/03/21 Bayreuth – Das Zentrum  FB Event | Tickets
09/03/21 Bremen – MS Loretta  FB Event | Tickets tba
12/03/21 Bielefeld – Bunker Ulmenwall  FB Event | Tickets
13/03/21 Köln – Die Wohngemeinschaft  FB Event | Tickets
17/03/21 Hamburg – Thalia Theater (Nachtasyl)  FB Event | Tickets
26/03/21 Frankfurt – Lotte Lindenberg  FB Event | Tickets

 
 
 

Asaf Avidan – Pressefotos by Paolo Santambrogio

„Anagnorisis“ – Die plötzliche Offenbarung eines Charakters: Diesen Moment beschreibt der literarische Begriff, den der griechische Philosoph Aristoteles prägte. Der Moment, in dem das wahre Gesicht eines Menschen sich zeigt und die Geschichte eine unvorhersehbare Wendung nimmt.

Asaf Avidan war 10 Jahre lang nonstop auf Tour. Es war dringend an der Zeit, eine Pause einzulegen. Er hatte genug von der ständigen Rastlosigkeit, von sterilen Hotelzimmern, anonymen Flughäfen und versifften Backstageräumen der Konzerthallen. Er brauchte Ruhe und Abgeschiedenheit, um über sein Leben, seine Karriere und seine Kunst nachzudenken. Außerdem klopfte laut sein 40. Geburtstag an die Tür. Ein Jahr Pause sollte es sein. Er wollte auf eine neue Art leben und Songs schreiben.

Den Ort, den er dafür wählte, war ein altes Bauernhaus in Italien, umgewandelt in ein Aufnahmestudio, eher noch: in eine Art Rückzugsoase für Musiker. Asaf fand dort weite grüne Felder, pittoreske Olivenhaine und endlos blauen Himmel.

Müde von den immer gleichen musikalischen Helden, sucht Asaf nach neuen Inspirationen, um sein entstehendes Werk wachsen zu lassen. Er beschäftigt sich mit 90er Jahre HipHop, Charts-Pop und Gospelmusik.

“I was listening to Thom Yorke, The Fugees, David Bowie, Old school Jazz, even contemporary pop like Billie Eilish or Kanye West. I would take something from each one and mix it all into a schizophrenic jungle of characters, all working from within myself. Somehow this mixture of characters and sounds was able to tell a clearer picture of how I felt… of who I am… more than just one voice ever could.”

Asaf entscheidet sich dazu, dass alle Stimmen, die auf dem Album vorkommen, nur von ihm beigesteuert werden. Main Vocals, er. Backing Vocals, er. Harmonien und Gegenmelodien, er. Ein ganzer Gospelchor, knurrende Männer – es stammt alles von ihm. Dutzende von Stimmen werden immer wieder aufgenommen, um es so klingen zu lassen, als ob ganz viele Menschen singen würden. Vom schrillen Falsettgesang über theatralischen Bariton bis hin zu Asafs androgyner Aussprache: Mit den verschiedenen Gesangstechniken und den dadurch ausgelösten Emotionen, möchte er auf die Vielfältigkeit des menschlichen Seins aufmerksam machen.

Um all das unter einen Hut zu bringen, ruft Asaf seinen alten Produzenten- und Musikerfreund Tamir Muskat (Produzent von „Different Pulses“ und „Gold Shadow“) an. Asaf fliegt nach Tel Aviv um Tamir zu treffen. Dort beginnen sie gemeinsam die Arbeit am neuen Album – doch dann kommt die Corona-Krise und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Es gibt Ein-und Ausreisestopps und sie müssen die Aufnahmen unterbrechen. Asaf geht zurück nach Italien. Tamir bleibt in Tel Aviv.

Anstatt aber alles hinzuwerfen, haben sie sich schnell mit der neuen Situation arrangiert. Anders als erwartet, funktioniert diese Art Songs zu schreiben und aufzunehmen, ziemlich gut.

“I would record vocals or a guitar riff and send it over to Tamir for processing. He would send it back and I’d give comments. We would listen to something together and would then take separate hours to work on things, and virtually “meet up” again. Instead of having studio hours I could start, stop, take a break, continue, do things for hours, again and again, wake up in the middle of the night and record. It was amazing.”

Hier ist das Ergebnis:
 

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