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Die in Benin geborene und in New York lebende Sängerin Angélique Kidjo hat den
Talking Heads Klassiker “Remain In Light” aus dem Jahr 1980 komplett gecovert.

Das damals wegweisende Album kombinierte kühle New Wave Sounds mit afrikanischen Rhythmen. Angélique Kidjo hat die afrikanischen Elemente nun in den Vordergrund gestellt und ein wundervolles warmes und modernes Afro-Pop-Album geschaffen.

Features kommen von Ezra Koenig von Vampire Weekend, Blood Orange, Tony Allen sowie ihres langjährigen Gitarristen Dominic James und Magatte Sow (Percussionist für die ‘Black Panther’ Filmmusik).

“Die Idee ist bestechend, Kidjo überführt den sperrigen Funk der Talking Heads in eine elegante, weiche Funkiness, einen flirrenden Afrobeat, der souverän Jazz- und Blues-Elemente einflicht.”
– Rollingstone.de

“Bei der westafrikanischen Künstlerin gibt es jetzt mehr Stimmen und Sprachen, mehr Polyrhythmik, mehr Percussion und mehr Vuvuzelas – großartig!”
– BR.de (Album der Woche)

“Eine Sensation. Nicht nur, weil es so etwas noch nie gab: dass ein aus Afrika stammender Pop-Künstler oder eine afrikanische Pop-Künstlerin ein Album, das aus dem westlichen Pop-Kanon stammt, in Gänze neu interpretiert und teils in afrikanische Sprachen übersetzt hat. Sondern auch, weil Kidjo damit die laufende Diskussion über kulturelle Aneignung kommentiert. Mit einer Aneignung der Aneignung. Sie sagt: “Ich bringe das Album dorthin zurück, wo es herkommt: nach Westafrika.”
– Sueddeutsche.de

 

 


 

 

 


 
Wusstet ihr, dass das Wort “funky” erstmals 1784 schriftlich erwähnt wurde? Oder wieso Soul-Legende Solomon Burke auf einer Veranstaltung des Ku-Klux-Klans spielte? Welche die besten Blaxploitation-Soundtracks sind? Oder welchen Spitznamen Michael Jackson von seinem Vater erhielt?

All diese Fragen und natürlich viele mehr werden in dem fantastischen neuen Sachcomic BLACK & PROUD – VOM BLUES ZUM RAP vom französischen Künstler-Team Hervé Bourhis und Brüno beantwortet.
 

 
Die Fülle der wegweisenden Songs ist so groß, dass die beiden Autoren jedem Jahr ab 1945 bis einschließlich 2015 eine eigene Doppelseite gewidmet haben. Dabei wird jeweils ein musikalischer Meilenstein des Jahres genauer beleuchtet, mit Informationen zu Entstehung, Hintergrund und Wirkung, die nicht nur für Vinylfreaks höchst spannend sind.

Die Entwicklung von Subgenres und die Karrieren herausragender KünstlerInnen stehen dabei zwar im Fokus, doch auch die politische Lage der jeweiligen Zeit und die Fortschritte der Bürgerrechtsbewegung in den USA werden thematisiert. Auf diese Weise erhält man einen ausführlichen Überblick über die Geschichte afroamerikanischer Musik und ist auch in der Lage, Zusammenhänge herzustellen, die Bedeutung einzelner Songs in ihrem politischen und sozialen Kontext zu erkennen und die Entstehung von ganzen Genres wie Funk oder HipHop in allen Facetten nachzuvollziehen.
 

 

Als weiteres Highlight werden in der dazugehörigen Spotify Playlist fast alle Songs, die in dem Buch besprochen werden, vorgestellt. In Summe über 600 Songs!

 

 

 

Lange nicht mehr so ein gutes Downbeat-Mixtape gehört!

Das Budapester DJ- und Produzentenduo Nándor Kürtössy & Sándor Lakatos aka Savages Y Suefo hat mich erst vor kurzem mit ihrem neuen Album “Brotherhood” begeistert.

Nun setzen sie mit diesem für mich herausragenden Sunday Joint für die Blogrebellen noch einen drauf.

Danke dafür!
 

 

 

Mit ‘The Lonely Fretboard Highway’ feiert heute die zweite Videosingle vom aktuellen Ron Spielman Instrumental-Album “Tip of My Tongue” seine Premiere:
 


 
 

Die Blues-Schwestern Rebecca und Megan Lovell aka Larkin Poe covern den Robert Johnson Klassiker ‘Come On in My Kitchen’:
 

 
 

Das Budapester DJ- und Produzentenduo Nándor Kürtössy & Sándor Lakatos aka Savages Y Suefo haben mit “Brotherhood” ihr zweites Album veröffentlicht.

Wie bereits das Debüt “Worldstyle” (2013) geriet auch “Brotherhood” zu einem genreübergreifenden Downtempo-Meisterstück, in das die Magyaren gekonnt Elemente aus Blues, Dub, Jazz, HipHop, Funk, Soul und Folk einfließen ließen.

Das Ganze garnierten sie mit erstaunlich kritischen Lyrics über die sozialen Probleme der Gegenwart. Für deren Interpretation sorgte eine Riege internationaler Gastsänger wie der ungarische Ska-Star KRSA, Fedora und Bryant Goodman, Ashley Slater von Freak Power, Denise M Baye von Mo Horizons, M3NSA von Fokn Bois sowie RedRed.

Das sollte man sich nicht entgehen lassen:
 

 

 

Sehr schöner 3teiliger Tribut über Van the Man
und seinen Caledonian Soul:

 
Van Morrison 1967 – 1977

1 Glad Tidings – (Moondance, 1972)
2 Jackie Wilson Said (I’m in Heaven When You Smile) – (Saint Dominic’s Preview, 1972)
3 Come Running – (Moondance, 1972)
4 Wild Night – (Tupelo Honey, 1971)
5 These Dreams of You – (Moondance, 1972)
6 Warm Love – ( Hard Nose The Highway, 1973)
7 Brown Eyed Girl – (Blowin’ Your Mind, 1967)
8 Gypsy – (Saint Dominic’s Preview, 1972)
9 The Way Young Lovers Do – (Astral Weeks, 1968)
10 I’ve Been Working – (His Band And The Street Choir, 1970)
11 When That Evening Sun Goes Down – (Tupelo Honey, 1971)
12 Spanish Rose – (Blowin’ Your Mind, 1967)
13 Moondance – (Moondance, 1972)
14 Domino – (His Band And The Street Choir, 1970)
15 Gypsy Queen – (His Band And The Street Choir, 1970)
16 Starting A New Life – (Tupelo Honey, 1971)
17 Who Was That Masked Man – (Veedon Fleece, 1974)
18 You Gotta Make It Through The World – (A Period Of Transition, 1977)
19 Redwood Tree – (Saint Dominic’s Preview, 1972)

 

Van Morrison 1978 – 1991

1 Full Force Gale – (Into The Music, 1979)
2 Star Of The County Down, with The Chieftains – (Irish Heartbeat,1988)
3 Celtic ray – (Beautiful Vision, 1982)
4 Haunts Of Ancient Peace – (Common One, 1980)
5 Dweller On The Threshold – (Beautiful Vision, 1982)
6 Quality Street – (Hymns To The Silence, 1991)
7 Lifetimes – (Wavelength, 1978)
8 Bright Side Of The Road – (Into The Music, 1979)
9 Ancient Of Days – (A Sense Of Wonder, 1985)
10 Inarticulate Speech Of The Heart No. 2 – (Inarticulate Speech Of The Heart, 1983)
11 Whenever God Shines His Light – (Avalon Sunset, 1989)
12 Hymns To The Silence – (Hymns To The Silence, 1991)
13 Oh the Warm Feeling – (No Guru, No Method, No Teacher, 1986)
14 Give Me My Rapture – (Poetic Champions Compose, 1987)
15 Real Real Gone – (Enlightenment, 1990)

 

Van Morrison 1995 – 2016

1 Evening Shadows – (Down the Road, 2002)
2 It Once Was My Life – (The Healing Game, 1997)
3 Once in a Blue Moon – (What’s Wrong With This Picture?, 2003)
4 The Lion This Time – (Magic Time, 2005)
5 Too Late – (Keep Me Singing, 2016)
6 Keep It Simple – (Keep It Simple, 2008)
7 High Summer – (Back on Top, 1999)
8 Days Like This – (Days Like This, 1995)
9 Steal My Heart Away – (Down the Road, 2002)
10 How Can a Poor Boy – (Keep It Simple, 2008)
11 Holy Guardian Angel – (Keep Me Singing, 2016)
12 Whatever Happened to PJ Proby? – (Down the Road, 2002)
13 New Biography – (Back on Top, 1999)
14 Little Village – (What’s Wrong With This Picture?, 2003)
15 End of the Land – (Keep It Simple, 2008)
16 You Can Count On Me (To Do My Part) – (Tell Me Something, 1996)

 

 


 
Die Fame-Studios in Muscle Shoals / Alabama sind der Brutplatz für einige der kreativsten Sounds der amerikanischen Musikgeschichte. Grammy-Gewinner und Platin-gekrönte Superstars wie Aretha Franklin, Wilson Pickett, Otis Redding, Bob Seger, Rolling Stones, James Brown, Lynerd Skynerd, Black Keys, Alica Keys, Paul Simon, .. haben dort ihre Alben aufgenommen.

Mit der Tribute-Compilation „Muscle Shoals… Small Town, Big Sound“ erscheint nun anläßlich des 60sten Jubiläum der Fame Studios eine hochkarätig besetzte Hommage an den legendären Sound von Muscle Shoals, Alabama, und verdeutlicht wie einflussreich ihre Musik ist – früher wie heute. Die Compilation zollt dieser Ära Respekt und Ehrerbietung mit Muscle Shoals-Klassikern die in den gleichen legendären Studios und mit vielen der erstaunlichsten, lokalen Studiomusiker neu aufgenommen wurden.

Produzent, Publisher und Mitbesitzer der FAME Studios, Rodney Hall, hat „Muscle Shoals…. Small Town, Big Sound” produziert und kuratiert – gemeinsam mit Grammy, ACA und CMA Gewinner und Dreamlined Entertainment Gründer Keith Stegall. Rodneys verstorbener Vater gilt als der „Vater des Muscle Shoals Sound“. Auch einige seiner letzten Produktionen sind auf dem Album zu finden.
 

 


 

 

 


PHOTO BY DAVID McCLISTER


 
Das neue Album “Carolina Confessions” von The Marcus King Band bietet 10 brandneue Songs, die alle von Marcus geschrieben wurden, mit Ausnahme von ‘How Long'”, das zusammen mit Dan Auerbach von den Black Keys und dem erfahrenen Songwriter Pat McLaughlin geschrieben wurde. Marcus und seine fünf Bandkollegen sind in Topform bei “Carolina Confessions” und zeigen ein intuitives Gespür für Kontrolle und Ausdruck, wenn sie ihre bisher klangvollsten und emotional komplexesten Kompositionen in Angriff nehmen:
 

 

 

Set List

“Love Will Find a Way”
“Trade It All”
“Send Me Sign”

 


www.facebook.com/coryhenrytfa

 

 

Kiefer by Eric Coleman


 
Im Sommer veröffentlichte Kiefer sein Stones-Throw-Debüt „Happysad“ über die kalifornische Indie-Institution und tourte damit gerade auch durch Deutschland.

Nun erscheint das Video zur ersten Single ‘What A Day’, in dem der Pianist und Beatmaker in Slow-Mo durch seine Hood in LA spaziert.
Immer dabei: Penny, die französische Bulldogge, die auch das Albumcover ziert.
 

 
Vom Stones-Throw-Hausfotografen Eric Coleman in Szene gesetzt, passt das Video perfekt zur sommerlichen Atmosphäre des Tracks. Kiefer und seine Freunde, darunter Labelkollege Mndsgn, begeben sich darin auf eine relaxte Fahrt durch LA. Kiefer selbst erklärt die Sorglosigkeit des Songs so:

‘What a Day’ is the first of three songs that make up the driving music chapter of the album. It’s about driving through LA on a beautiful day with no prior obligations. No work, no responsibilities, pure joy.“

 


 

 

Photocredit: Eliot Lee Hazel


 
Chan Marshall aka Cat Power veröffentlicht mit “Wanderer” ihr erstes Album seit sechs Jahren. Das von ihr selbst produzierte Album ist in vielerlei Hinsicht eine Art Quintessenz von Cat Power, mit ihrer klarer Stimme vorne und in der Mitte in einer Reihe von Songs, die bemerkenswert hart und geradlinig sind.

“Die elf Songs auf beschreiben meine Reise bis jetzt. Den Weg, den mein Leben auf dieser Reise genommen hat – von Stadt zu Stadt zu gehen, mit meiner Gitarre, meine Geschichte zu erzählen; mit Ehrfurcht vor den Menschen, die ähnliches Generationen vor mir gemacht haben. Folksänger, Bluessänger und alles dazwischen. Sie waren alle Wanderer, und ich bin froh, unter ihnen zu sein.”

 
Die erste Single ‘Woman’ enthält ein wohldosiertes Lana Del Reay Feature, die zwei Ausnahmekünstlerinnen waren zuletzt auch international gemeinsam auf Tour.
 


 

 

 

 

 

Picture: 1983, The Gill Singers, Album: Thank You Lord, J&B Records, J &BLP 0048

Tracklist

01 Clarence Thomas – Sometimes I Feel Like A Motherless Child
02 The Gigantic Overland Travelers – You‘ve Got To Obey
03 The Wondering Souls – Leave The Devil Alone
04 The Gospel Tones Of Grand Rapids, Mi – Don‘t Let The Devil Ride
05 Masonic Wonders – I Call Him
06 The Holy Lights Of Baltimore – Can‘t Let You Go Lord
07 The Rocks Of Harmony – He‘s On Time
08 The Gospel Persuaders – Greater Love
09 The Sensational Gospelaires – Want It Be Grand
10 Liz Dargan And The Gospelettes – Take A Look At Yourself
11 Brook Benton – I Dreamed Of A City Called Heaven
12 The Dynamic Golden Stars – Grandmama‘s Hands
13 Rance Allen Group – That Will Be Good Enough For Me
14 The Gill Singers – Fell In Love With God Again
15 Mavis Staples – In Christ There Is No East Or West

 

 

 


 
Seit Jahren ist Ralf Hartmann aus Baden-Baden mit einem akustischen Mix aus Folk, Blues und Rock in der französischen Live-Musik-Szene eine feste Größe.  Nun präsentiert er das neue Musikvideo zur Single ‘Beautiful Life’ aus seiner aktuellen EP “Your Secret World”.

‘Beautiful Life’ ist ein ausgelassener Song, der dazu ermutigt, im positivsten aller Sinne naiv zu sein, um das Leben zu genießen:
 


 
 

Der jamaikanische Reggae-Sänger Winston McAnuff, auch bekannt als Electric Dread,  und der französische Akkordeonspieler und Pianist François Xavier Bossard aka Fixi knüpfen mit ihrem neuen Album “Big Brothers” nathlos an ihr letztes Album “A New Day” an und liefern damit ein beeindruckendes Zeichen für mehr Liebe und Brüderlichkeit, musikalisch verpackt in eine Global Pop-Mixtur aus afrokubanischen gespielten Rhythmen, auf leeren Flaschen getrommelten Beats, E-Bass-Grooves, flirrenden Keyboards und betörendem Gesang.
 

 

 

 

 

Auf seinem neuen Album “Love, Loss, and Auto-Tune” erzählt Southern Soul-Legende Jerry Williams Jr. aka Swamp Dogg (Jahrgang 1942) von Liebe und Verlust und nutzt dabei Autotune sehr intensiv.

Produziert wurde “Love, Loss, and Auto-Tune” von Ryan Olson (Poliça, Gayngs) und die digitalen Effekte kommen von Justin Vernon (Bon Iver).

Das Ergebnis hat man so noch nicht gehört.

Der 76jährige Swamp Dogg klingt wie ein bekiffter junger Cloud-Rapper, der gerade den Soul entdeckt hat und wild damit herumexperimentiert. Das ist bei den ersten 2 bis 3 Songs ganz originell, aber ob das auf Albumlänge funktioniert, bin ich mir jetzt noch nicht ganz sicher.

Hier könnt ihr euch eine eigene Meinung bilden: