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Soul, Blues, Country Balladen und Americana – bei Marc Broussard verschmelzen die Genre und er folgt seinem Instinkt und nicht den üblichen Regeln des Geschäfts, die jetzt vor dem nächsten Studioalbum eine „Best of“ oder das übliche Live-Album erwartet hätten. Vielmehr hat er diese beiden Aspekte einfach miteinander vereint und seine liebsten Songs auf spezielle Weise im Dockside Studio, quasi in seiner Nachbarschaft in Lafayette Louisiana, live neu eingespielt. Ursprünglich nur als Soundtrack für eine Reihe von Youtube-Videos entstanden, die er in den Studios filmte, gab es sehr schnell eine schier unglaubliche Nachfrage der Fans nach diesen Mitschnitten, dass die jetzt stattfindende Veröffentlichung nur logisch erscheint.

Auch wenn diese 15 Songs sein Lebenswerk und die Lieblingstitel seiner Fans repräsentieren , so sind “Home (The Dockside Sessions)” doch mehr als nur eine Ansammlung von Erinnerungs­stücken. Alle Werke wurden neu arrangiert und interpretiert und in sehr reduzierter Weise auf ihren Kern und Ursprung zurückgeführt. Marc Broussard lässt uns teilhaben an seiner ihm in die Wiege gelegten Leidenschaft, mit der er dieses soulige Repertoire interpretiert und macht es damit fast zu einem intimen Erlebnis.
 


 
 

 
 

 
 

 

 

 

 

“Er ist ein Genie und der lebende Beweis dafür,
dass der Blues aus Mali kommt.“
Taj Mahal

 

 
Songs:
Musow Fanga
Jama ko
Abe Sumaya
Siran Fen

 

 

 

 

Mit STAY AROUND erscheint am 26. April 2019 eine Sammlung unveröffentlichter Songs von JJ CALE.

Das Album enthält die ersten bislang unveröffentlichten Originalaufnahmen seit ROLL ON von 2009.

Über den Song Titelsong sagt seine Witwe Christine:

“It. Moves. Me. Takes me right to another place when I hear it. Another magical mood captured in his home studio in Valley Center.”

 
Hier ist der Song als Audio-Video:
 

 
Das Album ist ab sofort vorbestellbar:


 

 

Hier ist das neue Album von Blues-Legende Boo Boo Davis.

TREE MAN enthält 11 Songs, die live in einem Raum ohne Overdubs aufgenommen wurden, wie es sich für einen echten Bluesman gehört:
 


 

 

 

 

 

 

“Envelops like a warm Caribbean breeze”
MOJO

 

 

Love Is the Message.
Healing With Universal Language.
Gary Clark Jr

 

 

 

D’Angelo meldet sich nach 5 Jahren mit dem neuen Song ‘UnShaken’ zurück.

Der Song tauchte bereits Ende letzten Jahres in dem Red Dead Redemption 2 Soundtrack auf, wurde aber erst heute von D’Anglo offiziell veröffentlicht.
Ich hoffe mal, dass dann auch demnächst ein neues Album folgt.

Der Song ist etwas untypisch für D’Angelo, da er wie eine Mischung aus Western-Soundtrack und New Orleans Groove à la Neville Brothers klingt.
Weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Aber hört selbst:

 

 

 

Roy Hargrove is one of the greatest, a real pioneer, a real soldier of Jazz. Rest in Peace”
Gilles Peterson

 
Tracklist

1.Arts Magnet High School Archives – Song For My Father [Blue Note]
2.Tom Misch – Before Paris [Beyond The Groove]
3.Roy Hargrove – Milestones [Novus]
4.Erykah Badu – Green Eyes [Motown]
5.Danny Gatton, Bobby Watson – Wheel Within A Wheel [Blue Note]
6.Roy Hargrove – All Over Again [Novus]
7.Roy Haynes – Tin Tin Deo [RCA]
8.Roy Hargrove – O My Seh Yeh [Verve Records]
9.D’Angelo – Spanish Joint [Not On Label]
10.David Sanchez – Africa y Las Americas [Columbia]
11.Common – Time Travelin’ Reprise [MCA Records]
12.D’Angelo, Fela Kuti, Macy Gray – Water No Get Enemy [MCA Records]
13.Buckshot LeFonque – The Blackwidow Blues [Columbia]
The RH Factor – Crazy Race [Verve Records]
Roy Hargrove – Re-Evaluation [BMG Classics]
Curtis Lundy – A Long Journey [Justin Time]
Mario Canonge – Madikera [O+ Music]
Ralph Moore – Phoebe’s Samba (Landmark Records)
The RH Factor – Poetry [Verve Records]
August Green – Swisha Suite (feat. Common, Robert Glasper & Karriem Riggins) [Fat Beats Records]
Nile Rogers, Roy Hargrove – Zombie, Pt. 2 [MCA Records]
Roy Hargrove – To Wisdom the Prize [EmArcy]
Kandace Springs – Unsophisticated (feat. Roy Hargrove) [Blue Note]
Roy Hargrove – A Day In Vienna [Verve Records]
Boz Scaggs – Miss Riddle [Virgin]
Dwele & Roy Hargrove – Red Clay [Ether]

 

 

 

 

Die in Benin geborene und in New York lebende Sängerin Angélique Kidjo hat den
Talking Heads Klassiker “Remain In Light” aus dem Jahr 1980 komplett gecovert.

Das damals wegweisende Album kombinierte kühle New Wave Sounds mit afrikanischen Rhythmen. Angélique Kidjo hat die afrikanischen Elemente nun in den Vordergrund gestellt und ein wundervolles warmes und modernes Afro-Pop-Album geschaffen.

Features kommen von Ezra Koenig von Vampire Weekend, Blood Orange, Tony Allen sowie ihres langjährigen Gitarristen Dominic James und Magatte Sow (Percussionist für die ‘Black Panther’ Filmmusik).

“Die Idee ist bestechend, Kidjo überführt den sperrigen Funk der Talking Heads in eine elegante, weiche Funkiness, einen flirrenden Afrobeat, der souverän Jazz- und Blues-Elemente einflicht.”
– Rollingstone.de

“Bei der westafrikanischen Künstlerin gibt es jetzt mehr Stimmen und Sprachen, mehr Polyrhythmik, mehr Percussion und mehr Vuvuzelas – großartig!”
– BR.de (Album der Woche)

“Eine Sensation. Nicht nur, weil es so etwas noch nie gab: dass ein aus Afrika stammender Pop-Künstler oder eine afrikanische Pop-Künstlerin ein Album, das aus dem westlichen Pop-Kanon stammt, in Gänze neu interpretiert und teils in afrikanische Sprachen übersetzt hat. Sondern auch, weil Kidjo damit die laufende Diskussion über kulturelle Aneignung kommentiert. Mit einer Aneignung der Aneignung. Sie sagt: “Ich bringe das Album dorthin zurück, wo es herkommt: nach Westafrika.”
– Sueddeutsche.de

 

 


 

 

 

Wusstet ihr, dass das Wort “funky” erstmals 1784 schriftlich erwähnt wurde? Oder wieso Soul-Legende Solomon Burke auf einer Veranstaltung des Ku-Klux-Klans spielte? Welche die besten Blaxploitation-Soundtracks sind? Oder welchen Spitznamen Michael Jackson von seinem Vater erhielt?

All diese Fragen und natürlich viele mehr werden in dem fantastischen neuen Sachcomic BLACK & PROUD – VOM BLUES ZUM RAP vom französischen Künstler-Team Hervé Bourhis und Brüno beantwortet.

Die Fülle der wegweisenden Songs ist so groß, dass die beiden Autoren jedem Jahr ab 1945 bis einschließlich 2015 eine eigene Doppelseite gewidmet haben. Dabei wird jeweils ein musikalischer Meilenstein des Jahres genauer beleuchtet, mit Informationen zu Entstehung, Hintergrund und Wirkung, die nicht nur für Vinylfreaks höchst spannend sind.

Die Entwicklung von Subgenres und die Karrieren herausragender KünstlerInnen stehen dabei zwar im Fokus, doch auch die politische Lage der jeweiligen Zeit und die Fortschritte der Bürgerrechtsbewegung in den USA werden thematisiert. Auf diese Weise erhält man einen ausführlichen Überblick über die Geschichte afroamerikanischer Musik und ist auch in der Lage, Zusammenhänge herzustellen, die Bedeutung einzelner Songs in ihrem politischen und sozialen Kontext zu erkennen und die Entstehung von ganzen Genres wie Funk oder HipHop in allen Facetten nachzuvollziehen.

 

Als weiteres Highlight werden in der dazugehörigen Spotify Playlist fast alle Songs, die in dem Buch besprochen werden, vorgestellt. In Summe über 600 Songs!

 

 

 

Lange nicht mehr so ein gutes Downbeat-Mixtape gehört!

Das Budapester DJ- und Produzentenduo Nándor Kürtössy & Sándor Lakatos aka Savages Y Suefo hat mich erst vor kurzem mit ihrem neuen Album “Brotherhood” begeistert.

Nun setzen sie mit diesem für mich herausragenden Sunday Joint für die Blogrebellen noch einen drauf.

Danke dafür!
 

 

 

Mit ‘The Lonely Fretboard Highway’ feiert heute die zweite Videosingle vom aktuellen Ron Spielman Instrumental-Album “Tip of My Tongue” seine Premiere: