Beiträge

Anthony Hamilton meldet sich mit dem Video zu ‘Love Conquers All’ eindrucksvoll zurück!

In dem Song geht es um Waffenkontrolle, Reform der Strafjustiz und Priorisierung der Bildung.

Starkes Statement, starker Song!
 


#LoveConquersAll
 

 

Pressefoto

Auf seinem Debütalbum „Free me“ begeistert der in Burundi geborene J.P. Bimeni mit einer Stimme, die Otis Redding mit der Seele Afrikas verbindet. Er ist ein Geflüchteter und lebt seit den frühen 2000er Jahren in London. Bimeni singt Songs über Liebe, Verlust, Hoffnung und Angst, aus denen auch immer sein eigenes Leben und sein außergewöhnliches Schicksal klingen.

Bimeni stammt aus der Königsfamilie von Burundi und musste während des Bürgerkriegs 1993 mit 15 Jahren sein Land verlassen. Nach drei Anschlägen auf sein Leben – seine Schulkameraden wurden getötet, er wurde von bewaffneten Männern auf Motorrädern verfolgt und schließlich in einem Krankenhaus von Ärzten vergiftet – wurde ihm in Großbritannien Asyl gewährt. Dort lebt er bis heute.

Das Album erinnert stark an den klassischen 60’s-Sound von Motown und die Grooves, wie wir sie von Stax Records kennen. Zusammen mit dem musikalischen Leiter Eduardo Martínez und dem Songwriter Marc Ibarz hat Bimeni die Songs über Liebe und Verlust geschrieben. Seine eigenen tragischen Erfahrungen geben ihnen eine große Tiefe. „Free Me“ ist echter Deep Soul und der Soundtrack zu einem Leben, das bisher voller Schmerz war.
 

 

 


PHOTO BY DAVID McCLISTER


 
Das neue Album “Carolina Confessions” von The Marcus King Band bietet 10 brandneue Songs, die alle von Marcus geschrieben wurden, mit Ausnahme von ‘How Long'”, das zusammen mit Dan Auerbach von den Black Keys und dem erfahrenen Songwriter Pat McLaughlin geschrieben wurde. Marcus und seine fünf Bandkollegen sind in Topform bei “Carolina Confessions” und zeigen ein intuitives Gespür für Kontrolle und Ausdruck, wenn sie ihre bisher klangvollsten und emotional komplexesten Kompositionen in Angriff nehmen:
 

 

 

Auf seinem neuen Album “Love, Loss, and Auto-Tune” erzählt Southern Soul-Legende Jerry Williams Jr. aka Swamp Dogg (Jahrgang 1942) von Liebe und Verlust und nutzt dabei Autotune sehr intensiv.

Produziert wurde “Love, Loss, and Auto-Tune” von Ryan Olson (Poliça, Gayngs) und die digitalen Effekte kommen von Justin Vernon (Bon Iver).

Das Ergebnis hat man so noch nicht gehört.

Der 76jährige Swamp Dogg klingt wie ein bekiffter junger Cloud-Rapper, der gerade den Soul entdeckt hat und wild damit herumexperimentiert. Das ist bei den ersten 2 bis 3 Songs ganz originell, aber ob das auf Albumlänge funktioniert, bin ich mir jetzt noch nicht ganz sicher.

Hier könnt ihr euch eine eigene Meinung bilden:
 

 

 


 
Vor drei Jahren eroberte Leon Bridges mit seinem brillanten Retro-Soul/R’n’B-Sound die Welt:
sein Debütalbum “Coming Home”  erhielt fantastische Kritiken, platzierte sich in den Top Ten der britischen, US-amerikanischen und australischen Charts, überschritt in seiner Heimat die Goldgrenze und wurde für zwei Grammys nominiert.

Heute feiert sein zweites Album „Good Thing“  seinen Releaseday.

Die Erfahrungen, die ich mit ‚Coming Home‘ gemacht habe, waren toll.
Auf ‚Good Thing‘ habe ich nun allerdings die Möglichkeit, meine musikalischen Einflüsse und mein künstlerisches Schaffen noch mehr zu zeigen. Ich freue mich sehr darauf, dass die Welt diese neuen, sehr unterschiedlichen Songs zu hören bekommt und ich sie live vor meinen Fans spielen kann.“
– Leon Bridges

 

Der Albumtitel „Good Thing“  stammt aus dem Song ‘Bad Bad News’,  der folgende Zeile
„They say that I was born to lose, but I made a good good thing, out of bad bad news” 
enthält und Bezug auf Leons Lebensgeschichte nimmt.
Bevor er für zwei Grammys nominiert wurde, im Weißen Haus vor Präsident Obama spielte, an der Met Gala teilnahm und in er TV-Show „Saturday Night Live“ auftrat, verdingte sich Leon Brigdes als Tellerwäscher und versuchte, über Open Mic-Abenden in seiner Heimatstadt Fort Worth in der Musikszene Fuß zu fassen.
 


Shirley Davis wurde 1974 in London als Kind jamaikanischer Eltern geboren. Aus Liebe heiratete sie mit 16 einen Australier und verbrachte ihr gesamtes Erwachsenenleben auf dem Kontinent. Dort wurde ihre Tochter geboren, dort fällte sie – mit der Tochter auf dem Schoß – die Entscheidung, die Musik zu ihrem Beruf zu machen. Diesen Traum verfolgt sie bis heute.

Seit diesem Entschluss hat sie mit Ikonen wie Wilson Pickett und Marva Whitney zusammengearbeitet, mit der sie eine enge Freundschaft verband. Durch sie lernte Shirley auch die japanischen Funk-Botschafter Osaka Monaurail kennen, die damals Marvas Band waren. Diese Freundschaft brachte sie noch mehr in Richtung Funk und Soul. Auch ihre Verbindungen zu Sharon Jones und Binky Griptite von den Dap-Kings prägten sie in ihren Erkundungen dieser Genres.

Heute erscheint “Wishes & Wants”,  das neue Album von Shirley Davis & The Silverbacks.

SOULGURU wünscht Happy Releaseday!
 

 

 

 

 

 


 

Bette Smith, die vor kurzem ihr Debüt Album „Jetlagger“  veröffentlicht hat, war im Paste Studio NYC zu Gast:
 


 
 
 

A rugged, chugging southern soul record …
Like Betty Davis or Betty Wright before her, she’s imbues tracks with shingly, sawtoothed texture, capable of breaking off a high note with a throaty cry or scraping so low and wide that she threatens to put her bass player out of work.”
Billboard

Geboren und aufgewachsen in Bedfort-Stuyvesant, Brooklyn, hat Bette Smith in Memphis und Mississippi wieder zu ihren musikalischen Wurzeln gefunden. Die Aufnahmen zu ihrem Power Debüt Album “Jetlagger”  in Mississippi haben sie mit dem Gospel, den sie als Kind im Chor gesungen hat und der Soul-Musik, mit der sie zu Hause groß geworden ist, wieder verbunden.

Stimmlich werden Erinnerungen an die junge Tina Turner wach und stilistisch bewegt sich Bette Smith zwischen Southern Soul, rauen Soul-Rock, Deep Funk und Blaxploitation Sounds, die von Memphis Top Hornbläser Marc Franklin (Robert Cray, Lucero) und Kirk Smothers (Don Byrant, Melissa Etheridge, Cyndie Lauper, Buddy Guy) veredelt werden.

Vor einigen Jahren hat sie mit ihrer Stimme Ray Charles auf sich aufmerksam gemacht, der sie dazu einlud mit ihm zusammenzuarbeiten kurz bevor er verstarb.
Mit ihrem Debütalbum wird sie jetzt hoffentlich viele Soul-Liebhaber auf sich aufmerksam machen.
Bei mir hat sie es auf jeden fall schon mal geschafft :)
 


 
 

 

 

 

Seit den Fellow Travellers bin ich ein Fan von Jeb Loy Nichols, der sich immer im Spannungsfeld von Country und Blues, Reggae und Dub, Soul und Folk bewegt

Sein neues Album „The Country Hustle“ hat er nun auf seinem eigenen Label City Country City veröffentlicht.

Auf „The Country Hustle“ präsentiert er sich wieder mit einer eklektischen Mischung aus Southern Soul, Country, Blues, Funk und Folk, die oft mit einer groovigen Leichtigkeit und unaufdringlichen Beseeltheit dank der wieder mal umwerfenden Stimme von Jeb aufwartet.

Anspieltipp: die unglaubliche Coverversion des Luther Vandross Klassikers ‘Never too much’!
 

Lovely, genial funk in the vein of Bill Withers and JJ Cale.“
The Independent

 













 

Die australische Soul-, Blues- und Jazzband The Meltdown hat ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht.

Zu hören gibt es erdigen Southern Soul mit Einflüssen von Pater John Misty, Tedeschi Trucks Band und Alabama Shakes und Anleihen an den Sound von Stax und Motown sowie etwas Nashville Sound.

 

 

 

 

 

Tracklist:

01. Southern Girl
02. Amerykahn Promise
03. Penitentiary Philosophy
04. Booty
05. Woo
06. Back In The Day
07. Bag Lady
08. The Healer
09. Phone Down
10. Love Of My Life
11. Southern Girl (unknown remix)

 
 


 
 

© NPR

© NPR

Anthony Hamilton, der gerade erst sein grandioses neues Album “What I’m Feelin'” veröffentlicht hat, überzeugt auch bei seinem Tiny Desk Concert mit seinem von Gospel und Blues beeinflussten Southern Soul. Awesome!

Set List:
“Amen”
“Best Of Me”
“Cool”
“Charlene”

Leon_bridges_river

Der Retro-Soul-Sänger Leon Bridges aus Fort Worth, Texas, der Southern Soul und Gospel verbindet, hat letztes Jahr sein hervorragendes Debüt-Album „Coming Home” veröffentlicht. Jetzt gibt es das neue Video zu „River“ aus diesem Album, dass gut zu dem gerade in den USA beginnenden Black History Month passt. In „River“ geht es um die nach wie vor großen Schwierigkeiten der Black Communities in den USA (siehe Erklärung des Künstlers im obigen Bild) und um seine Hoffnung auf Veränderung.
Weiterlesen

leon bridges tiny desk concert

Retro-Soul-Sänger Leon Bridges hat bei seinem Tiny Desk Concert Songs aus seinem kürzlich erschienenen Debüt-Album ‚Comming Home‘ vorgestellt:
Weiterlesen

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats

Nach der Veröffentlichung seines Folk-Albums “In Memory Of Loss” tourte Nathaniel Rateliff unter anderem als Support für Mumford & Sons, The Lumineers, Dawes, Michael Kiwanuka und Dr. Dog. Nebenbei startete er mit Nathaniel Rateliff & The Night Sweats ein Projekt, bei dem er mit einer 7-köpfigen Begleitband seine Leidenschaft für Soul-Musik und Soul-Legenden wie Otis Redding und Sam & Dave ausleben kann. Das selbstbetitelte Debüt dieses Projekts erscheint deshalb am 21. August folgerichtig bei STAX Records. Als Appetizer gibt es die hörenswerte 3 Track starke S.O.B EP zum kostenlosen Download.
Weiterlesen